Great Place to Work: Renditeturbo oder PR-Gag? | Asset Class #78

Shownotes

Die Zufriedenheit von Mitarbeitenden als Investment-Faktor? Ja logisch, sagt Ole Jacobsen, Gründer von Proud@Work. Denn wissenschaftliche Studien zeigen: Wo man gerne arbeitet, gibt’s weniger Fluktuation, mehr Innovationen – und eine bessere Aktien-Performance.

Im Podcast mit Christian W. Röhl erklärt Ole, wie sich die Zufriedenheit von Mitarbeitenden objektiv messen lässt, warum sein „Great Place to Work“-Portfolio garantiert kein Index-Schmuser ist und wieso sich zwischen vielen Technik und Finanz-Firmen ausgerechnet eine Goldmine als Top-Position qualifizieren konnte. Außerdem: Welche Rolle die Werbe-Legenden Springer & Jacobi dabei spielen und wie man als 26-jähriger Quereinsteiger Geschäftsführer einer Investment-Boutique wird.

Erwähnte Aktien & ETF aus der Folge im Scalable Broker: HANSAINVEST proud@work (Acc) (DE000A41ZZJ4): https://de.scalable.capital/broker/security?isin=DE000A41ZZJ4 NVIDIA (US67066G1040): https://de.scalable.capital/broker/security?isin=US67066G1040 Agnico Eagle Mines (CA0084741085): https://de.scalable.capital/broker/security?isin=CA0084741085 Hitachi (JP3788600009): https://de.scalable.capital/broker/security?isin=JP3788600009 Micron Technology (US5951121038): https://de.scalable.capital/broker/security?isin=US5951121038

Kapitalanlagen bergen Risiken. Keine Anlageberatung.

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00:00:00: Ich halte immer so ein Thermometer ins Unternehmen und wenn da irgendwie die Mutterkontrollleuchte angeht, investieren wir halt

00:00:05: nicht.

00:00:05: Wenn man sich einfach anschaut wie so eine Goldmine dann am Ende aussieht?

00:00:09: Wie kann das vor Ort a great place to work sein?

00:00:13: Dann erklärt er sich nicht auf der Suche nach einem Job bitten, dann guckt er mich kurz an und sagt okay, dann kriegst du die Firma!

00:00:19: Die folgenden Inhalte sind keine Anlageberatung.

00:00:21: Kapitalanlagen bergen Risiken.

00:00:24: Du entscheidest in was du investierst.

00:00:32: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Asset Class, deinem Podcast über Wachstum und Werte.

00:00:39: Ich bin Christian Wirröhl und heute habe ich für dich zufriedene Mitarbeiter!

00:00:45: Und nein das ist kein Kuscheltema aus der Work-Life Balance Bubble sondern knallharte Betriebswirtschaft – denn wo man gerne arbeitet gibt es weniger Krankheitstage, geringere Fluktuationen mehr Innovationen höheres Wachstum und bessere Aktienperformance, wie Mitarbeiter zufriedenheit sich aber überhaupt.

00:01:10: objektiv messen lässt.

00:01:12: Welche Unternehmen dabei besonders gut abschneiden und wie ein Portfolio aus den besten Börsen notierten Arbeitsplätzen seit zwanzigzwanzig sogar den MSCI World geschlagen hat?

00:01:26: Das und mehr jetzt mit Ole Jakobsen, Co-Founder von Proud at Work!

00:01:32: Hallo Ole, schön dass du hier bist bei uns in Berlin.

00:01:35: Danke dir lieber Christian für die Einladung.

00:01:37: Ja Ole Der Erfolgsfaktor ist der Mensch, deswegen stellen wir ihn in den Fokus.

00:01:44: Oder was ein Unternehmen heute wertvoll macht steht nicht in der Bilanz – das steht so auf der Website von Proud at Work.

00:01:54: Schöne Narrative!

00:01:55: Die klingen so ein bisschen wie eine Denkfabrik, wie so einen Think Tank auf jeden Fall nach guter Werbung.

00:02:03: Und das ist auch kein Zufall!

00:02:06: Denn hinter Proud at Work stehen zwei der bekanntesten, ikonischsten Werber Deutschlands.

00:02:14: Nimm uns doch ganz zu Anfang mal mit auf die Reise – Wie seid ihr entstanden und was is euer Business bei Proud At Work?

00:02:23: Sehr, sehr gerne.

00:02:25: Ja also du hast es ja schon gesagt die Werbeikonen Reinhard Springer und Konstantin Jakobi haben den Proudedwork-Aktienfonds Anfang im Jahr zwei Tausend Neunzehn initiiert mit Fachpartnern natürlich in diesem Fall der Hansa Invest und der Aramea Asset Management als Asset Manager.

00:02:44: Und das Ganze kam aus der Idee, dass Springer und Jakobi in den Neunzigern und Zvetausendern die Nummer eins Werbeagentur in Deutschland bekannt ist Tui Bakar.

00:02:58: Die klassischen großen Werbefilme wie man sie auch aus den Springer kennt oder eben die

00:03:03: Daimler-Benz Mercedes-Bens Kampagne.

00:03:06: ikonisch also für mich in den neunziger Jahren.

00:03:08: ich habe damals schon gerne diese Werberrankings gelesen ja und Springer Jakobi bei dem Namen klingelte es natürlich sofort.

00:03:16: Es war so die große Zeit der Werbeagenturen.

00:03:18: Das

00:03:18: waren ja noch halbes Spielfilme, also das war ja wirklich...

00:03:21: Businessesferie gewonnen.

00:03:22: aber die beiden haben ja auf jeden Fall Wirtschaftsgeschichte geschrieben einerseits für ihre Kunden andererseits auch selber als Unternehmer, sehr erfolgreich.

00:03:34: Genau und daher kamen im Endeffekt auch diese Grundidee für Proud at Work weil sich vor allem Springer damals dachte okay was war eigentlich er wollte den Aktienfonds auflegen?

00:03:44: Und kam erst von den Marken, der gesagt hat starke Marken waren ja unser Geschäft.

00:03:50: und dann haben sie sich zusammengefunden ehemalige S&J Mitarbeiter Leute aus der Finanzbranche, die er zugeholt hatte und haben einen Wochenende lang darüber nachgedacht wie sie eben eigentlich ein Markenfonds auflegen wollten mit starken Marken.

00:04:04: Also so best global brands

00:04:06: gibt

00:04:06: es ja auch gar nicht

00:04:07: mehr.

00:04:08: Ist ja schon jetzt ein bisschen her.

00:04:09: das war Anfang Aber

00:04:11: auch damals war das schön.

00:04:15: Es gab schon immer ganz tolle Stories, häufig halt dann doch sehr stark getrieben von tüglichem Konsum und lief nicht so doller.

00:04:24: Also haben Sie denn gesagt dass mit den best global brands lassen wir es sein?

00:04:27: Wir suchen uns was anderes.

00:04:29: Ja, sie sind gar nicht so weit gekommen, dass sie quasi da in die wirtschaftliche Ebene reingegangen sind sondern bei diesen Gesprächen kamen sie eigentlich darauf.

00:04:38: Die Brands waren zwar unser Produkt Aber was uns als Unternehmen erfolgreich gemacht hat, waren die unfassbar stolzen Mitarbeitenden.

00:04:46: Die eben gebrannt haben jeden Tag für das, was sie da eben für die Marken geschaffen haben und das war der große Treiber.

00:04:53: Ich meine dafür waren ja Springer und Jakobi auch bekannt muss man sagen von einigen Außen als sechstenartig betitelt.

00:05:00: aber das heißt diese starke Employer Branding war im Endeffekt der Kern ihres Erfolgs So eben seine Grundaussage.

00:05:09: Und dann haben sie überlegt, okay das ist ja jetzt erstmal schön und gut wie können wir das denn irgendwie als Faktor für ein Investmentfonds nehmen?

00:05:18: Wie schaffen wir dass das messbar und irgendwie operationalisierbar in einen Prozess einzubauen?

00:05:25: Er saß Springer im Beirat bei Schleich meine ich war's, wo er dann auf Great Place to Work gestoßen ist.

00:05:33: Die da eben einen Vortrag gehalten haben... Schleich?

00:05:37: Ja, Schleich!

00:05:38: ...die diese Tierchen machen?

00:05:39: Die

00:05:39: Tierchen ja.

00:05:41: Also es ist zumindest ein Great Place To Sell Expensive Toys

00:05:47: Auf jeden Fall!

00:05:48: Mein Sohn hat die Dinge lange gesammelt und wir haben so'n paar Körbe darum stehen

00:05:53: also noch kein noch nicht im Regal.

00:05:55: Bei Schleich gab es dann Great Place to Work.

00:05:58: Genau, genau.

00:05:59: und da saß Springer und dachte sich, oh das ist ja genau also die messen ja genau das eigentlich was wir hier haben wollten.

00:06:08: und dann ist er eben mit der Idee auf Great Place To Work zugegangen auf den Geschäftsführer für Deutschland Österreich und die Türkei gründen, dass der lieber Andreas Schubert mit dem wir sehr eng zusammenarbeiten und hat ihm im Endeffekt das ganze Projekt vorgestellt.

00:06:22: Und gesagt hier also wir würden uns vorstellen hier Great Place to Work als Basis zu nehmen für unseren Aktienfond den wir auflegen wollen ob er eben dabei wäre bei diesem Projekt.

00:06:36: so und Andreas Schuppert war direkt sehr begeistert weil der natürlich gesehen hat ja zum einen ist es natürlich der perfekte Beweis für das, was sie tun.

00:06:47: Wenn wir also sagen hey ich habe hier einen Aktienfonds, der misst quasi die Kapitalmarkt-Auswirkungen jetzt aus seiner Perspektive meiner Datenarbeit dann ist das für mich natürlich super.

00:07:00: Tolles Markenbilding und auf der anderen Seite auch quasi Beweisführung.

00:07:05: so Und so ist das Ganze dann entstanden, da wurden die Partner zusammen geschnürt.

00:07:10: Also wir hatten Great Place to Work als Datenlieferanten, die im Endeffekt die Befragung weltweit durchführen in Unternehmen.

00:07:18: also insgesamt sind es tatsächlich einundzwanzig tausend Unternehmen, die weltweit befragt werden durch Great Place To Work.

00:07:24: Einundzwantig Millionen Mitarbeitende jedes Jahr und das natürlich ein immenser Datenschatz!

00:07:30: So und wir bekommen von Great Place dann analysierten, ausgewerteten Daten und auf Basis dessen starten wir unseren Investmentprozess.

00:07:41: Das war also der, die Kernpartner waren also Great Place to Work für die Datenzulieferung Aramea Asset Management.

00:07:49: Für eben dann das tatsächlich die Portfoliokonstruktion und das Asset-Management und die Hanser Invest als klassische Kapitalverwaltungsgesellschaft, also die ganze Vorbuchhaltung regulatorisch etc.

00:07:58: Und

00:07:59: Springer und Jakobi als Masterminds als Initiatoren.

00:08:03: Genau!

00:08:04: So jetzt ist natürlich die Frage wie kommt der Ole Jakobsen da

00:08:08: rein.

00:08:08: Ja, das ist eine sehr schöne Geschichte!

00:08:11: Denn das war Anfang im Jahr zweizehnt.

00:08:14: neunzehn wurde in dieser Form aufgelegt und Ende im Jahr zwanzig, also doch die ganze Zeit danach habe ich Springer in Hamburg in der Handelskammer kennengelernt beim Börsen-Tag des Börsenkreises Und ich war zwischendurch, habe die letzten Jahre immer den Börsentag mit veranstaltet und hab da Vortragsräume betreut usw.

00:08:37: und sofort.

00:08:39: Einer meiner vorletzter Vortraxraumen, denen ich auch spontan reingeschoben bekommen habe weil irgendwer der den Betreuungsamt abgesagt hat, war Reinhard Springer mit dem Proudedwork-Aktienfond.

00:08:50: Das war ein ganz kleiner Raum Und dann fing er an mit seinem Vortrag, hat er auch gleich gesagt ja.

00:08:55: Er hat hier alles beim Essen noch mal alles umgeschmissen und der macht ihn jetzt ganz kurz und ganz knapp.

00:09:01: Zwanzig Minuten gegen das Ganze und hat einen Feuerwerk abgefackelt wie man wie man Reini kennt.

00:09:07: Also

00:09:08: so wie er früher um Etas gepitched hätte?

00:09:10: Absolut absolut also.

00:09:11: er ist ja inzwischen achtundsiebzig aber also hat immer noch mehr Energie als Drei Mitte zwanzigjährige wahrscheinlich.

00:09:18: Also hat er da einen Feuerwerk abgefackelt, also mit Shampoosflasche und goldenem Hammer und also ordentlich, ordentlich Utensilien?

00:09:28: Und man merkte aber ich stand hinten im Raum das Schoss komplett an der, an der Audience vorbei.

00:09:33: Da saßen Benka introvertierte, investmitten Menschen, sei immer freundlich.

00:09:40: Ja

00:09:40: ich meine es ist ja eine der führenden Messen für Finanzbildung auch und der Hamburger Börsenzeit ist wirklich sehr sehr etabliert inzwischen auf tolles Engagement von den Studenten im Börsenkreis.

00:09:55: dort war selber mehrfach dort auf dem Börsentag mit Vorträgen.

00:10:01: Ich war beim Börsenkreis dieses Jahr, das hat echt Spaß gemacht.

00:10:05: aber ja da ist man eigentlich dann doch schon eher diesen inhaltlichen Fokus gewöhnt und Inszenierung mit Champagnerflasche und Goldhämmerchen.

00:10:14: Das nährt dann so ein bisschen den Verdacht es könnte auch um Scam gehen.

00:10:19: Für die meisten ist eben die Person Springer, die Agentur, Springer Jakobi nicht mehr so präsent.

00:10:26: Und da hast du denen gesagt, jetzt erzähle ich den mal, wie man es richtig macht?

00:10:30: So ungefähr!

00:10:30: Also erstmal standen tatsächlich zwischendurch ein zwei Leute auf in diesem sehr kleinen Raum schon.

00:10:35: Es waren nicht viele Menschen und das war wirklich unangenehm.

00:10:39: aber mein Bauchgefühl habe mich nicht losgelassen danach dass ich dachte sie unterschätzen den Mann Das was der da erzählt hat Hand und Fuß Die haben quasi die Prallen an der Hülle ab.

00:10:51: Und dann bin ich danach mit ihm und seiner Assistentin ins Gespräch gekommen, hatte so ein zwei Ideen reingegeben wie ich das ganz vorsichtig anders aufbauen würde eigentlich so ein bisschen aus meiner Vertrieblerbrille weil ich ursprünglich gelernt habe, dass ich noch einen Finanzkaufmann bin inzwischen aber zu dem Zeitpunkt in der IT war also ganz andere Richtung.

00:11:13: Und dann haben sie mich zum Mittagessen eingeladen, da waren wir eine Woche später auch in der Handelskammer im Pfeffersack und haben drei Stunden Schnitzel gegessen.

00:11:23: Da merkte man schon dass Springer mich eigentlich nur abgeklopft hat.

00:11:26: So zweieinhalb Stunden lang hat er mir Geschichten erzählt und Fragen gestellt und immer geguckt wie ich darauf reagiere.

00:11:33: Ich hatte noch ein bisschen was mitgebracht an Input, hatte mir im Nachgang noch ein paar Gedanken gemacht.

00:11:37: Weil ich eigentlich keinen Job gesucht habe, aber ich fand die Idee so gut und irgendwie hat sie mich gecatcht.

00:11:46: Also Springer wie er lebt und lebt hatte mich auf jeden Fall ganz gut motiviert Und nach zweieinhalb Stunden bot er mir dann die Geschäftsführung an und Ich war völlig verwirrt.

00:11:57: Ich kannte ihn gar nicht.

00:11:58: Er musste sich auch am Anfang vorstellen also ich kann doch Springer und Jakobi nicht.

00:12:02: für mich waren das keine Begriffe Und dann habe ich das mehrfach abgelehnt und springe als aber niemand, der sich etwas ausschlagen lässt grundsätzlich nicht.

00:12:11: Also die Anekdote dazu ganz kurz nur er hat glaube ich an Mercedes sieben Jahre und ein Lufthansa elf Jahre saelstechnisch rumgebaggert bis er die Etas gewonnen hat.

00:12:22: also der Mann ist hartnäckig so lange braucht er bei mir nicht nach sieben mal ablehnen hab ich ihm dann erklärt dass ich nicht auf die Suche nach einem Job bin hier in der Nachfolge.

00:12:34: Und dann guckte er mich kurz an und sagte, okay.

00:12:37: Dann kriegst du die Firma.

00:12:40: Da war ich völlig irritiert.

00:12:41: Wir kennen uns jetzt seit zweieinhalb Stunden.

00:12:43: Das ist interessant.

00:12:46: Ich dachte das nehme ich als großes Kompliment.

00:12:47: vielen Dank.

00:12:47: Ich mache mir meine Gedanken und habe das ehrlicherweise abmoderiert und bin wieder zurück ins Büro gegangen.

00:12:53: aber mich ließ dieses Gespräch überraschender Weise nicht los.

00:12:56: Dann hab' ich mich noch mehrfach mit ihm und Nadja seiner Assistentin getroffen hat mir dann die ganzen Zahlen geben lassen und weitere Details, wie das überhaupt aufgebaut ist usw.

00:13:09: Und tatsächlich habe ich mich nach einiger Zeit dafür entschieden das ganze zu übernehmen.

00:13:17: aber immer unter dem Gesichtspunkt war mir ganz wichtig dass ich gesagt hab ok ich übernehme nicht die alte Firma sondern wir gründen gemeinsam neu damit es quasi etwas neues Frisches ist.

00:13:28: in dem Sinne.

00:13:29: Und deswegen kann man auch bei dir jetzt sagen, wirklich du bist Co-Founder von Proud at Work gemeinsam mit Springer und Jakobi mit diesen ganzen Partnern in der Umsetzung sozusagen ja die Späne im Netz der Proud At Work Aktienfonds aber damit natürlich auch der Experte wenn es darum geht was das eigentlich das Grundkonzept Mitarbeiter Zufriedenheit.

00:13:57: und bevor wir auf diese ganzen Asset Management Implikation eingehen, die natürlich der Fokus auch hier in unserem Podcast sind.

00:14:07: Lass uns mal dieses grundsätzliche Thema angehen weil ja auch Great Place to Work Siegel sicherlich nicht jedem etwas sagen wird wie kann man generell Mitarbeiter Zofriedenheid messen.

00:14:22: Da geht es ja dann satiremäßig häufig so um Tischkicker oder OBS-Corp am Eingang, dieses klassische Feelgood aber es ist ja deutlich mehr.

00:14:36: Vielleicht kannst du einfach mal grundsätzlich skizzieren was ist Mitarbeiterzufriedenheit in dem Sinne wie ihr das auch interpretiert?

00:14:46: Genau.

00:14:46: Das ist ja das im Endeffekt das schwierigste aus diesem vermeintlichen, soften Faktor irgendwie was Messbares zu machen.

00:14:53: und Great Place to Work macht das Ganze in dem sie die Mitarbeiter befragen – das sind sechzig Fragen, die sie stellen, die auf fünf Dimensionen aufgeteilt werden wie sie quasi diese Mitarbeiter Kultur zusammensetzen.

00:15:13: Stolz, unser quasi Markenaufhänger ist auch ein sehr relevanter Faktor.

00:15:19: Fairness, Teamgeist und Glaubwürdigkeit – das sind die fünf Dimensionen, die über diese Items in den meisten Fällen abgefragt werden.

00:15:33: Und dann wird daraus je nach Zustimmungswerten zum Beispiel die Dimension Glaubwürdigkeit sehr, sehr hohe Zustimmungswerte hat.

00:15:42: Dann wird daraus eben ein Score entwickelt und über die gesamten Dimensionen hinweg ergibt sich dann einen Gesamtscore.

00:15:49: Jetzt hast du eingangs mal gesagt es geht um zwanzigtausend Unternehmen weltweit um einundzwanzig Millionen Mitarbeiter.

00:16:01: Da wird man ja nicht jeden jetzt befragen können da sind ja schon Stichproben.

00:16:04: auch das Ja, also Stichproben sind es nicht.

00:16:08: Sondern das Siegel ist so aufgeteilt.

00:16:10: Du hast zum einen diese Befragung und du hast zum anderen mit dem Prozent einer sogenannten Kultur ordnet.

00:16:17: Der ist im Endeffekt der fragt ab wie sieht denn überhaupt die Struktur real aus?

00:16:21: Also das eine ist das Empfinden und das andere ist quasi welche Programme gibt es.

00:16:26: Das

00:16:26: ist dann so ein Fragebuch an den Unternehmen?

00:16:28: Genau,

00:16:29: an AHA quasi wo sie sagen okay So sind unsere Gehaltsspannen, so sind unsere Boniprogramme die sind nur für Führung oder für alle und das sind dann Dinge, die auch eben mit in die Bewertung einfließen.

00:16:40: Aber zu einem kleineren Teil der Kern ist das tatsächliche Empfinden der Mitarbeitenden in den Unternehmen.

00:16:45: über sechzig Prozent der Mitarbeiter in dem Unternehmen müssen an dieser Befragung teilnehmen.

00:16:50: Da muss man immer aufpassen – deswegen machen wir dann später im Asset Management noch selber -, dass wir prüfen, dass auch nicht irgendwelche Tochter unternehmen.

00:16:58: Das hat man natürlich bei großen Unternehmen gerne mal, dass sie dann die Befrage gemacht haben in irgendeiner kleinen Tochterunternehmen auf irgendeiner Insel jetzt übertrieben gesagt.

00:17:07: Und deswegen prüfen wir natürlich immer, dass das Hauptunternehmen gerated ist und nicht irgendeinen Arm in irgendeinem Land im Kleinen.

00:17:17: Das schauen wir uns an, dass eben auch der Kern der Mitarbeitenden tatsächlich befragt wurde.

00:17:22: Dann kommt dann am Ende ein Siegel raus?

00:17:24: Wenn das Core gut genug ist, mit dem das Unternehmen dann auch rausgehen kann und werben kann.

00:17:29: Insbesondere natürlich auch wieder um neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

00:17:33: Das ist ja mal der Kern dieses Great Place to Work Siegels.

00:17:37: was hier dann auch gleichzeitig so ein Gewissen Interessenskonflikt oder Bayers mitbringt zumindest eine Einschränkung, denn nicht für jedes Unternehmen gibt es ein Great Place to Work Siegel.

00:17:52: Denn diese Zertifizierung muss vom Unternehmen beauftragt werden und folglich auch bezahlt werden.

00:18:00: Das heißt natürlich, wenn wir über Asset Management sprechen auf dieser Basis auch über Studien das Mitarbeiterzufriedenheit mit Aktienmarktperforms korreliert.

00:18:12: Da müssen wir sagen naja wir haben ja auch nur eine kleine Grundgesamtheit weil viele Unternehmen eben dieses Audit, dieses Siegel nicht haben wollen.

00:18:22: Kannst du uns mal einen Einblick geben, wieso die Landschaft der Unternehmen aussieht, die sich tatsächlich dort zertifizieren lassen?

00:18:30: Wie viele Börsen und Hirtefirmen sind dabei?

00:18:33: Welche Firmen sind das beispielhaft und vor allem welche nicht?

00:18:38: Natürlich haben wir eine Branchenverschiebung.

00:18:40: logischerweise bezahlt das Unternehmen die Datenerhebung oder Befragung.

00:18:44: am Ende muss man da einschränken sagen Es bleibt eine anonymisierte Großflächenbefragung, das heißt groß manipulierbar ist die nicht.

00:18:53: Also jedenfalls nicht in den Größenordnung von Firmen, die wir investieren.

00:18:57: Wir investieren ja sowieso nur in large caps ab fünf Milliarden Markkapitalisierung.

00:19:01: Das bedeutet also large mit und large caps up fünf Milliarden.

00:19:06: So dass heißt hier reden wir auch immer über Firmen ,die eine so große Anzahl an Mitarbeitenden haben .

00:19:10: Dass die Manipulation eines einer anonymisierten Befragungen durch dieses Institut schon ziemlich schwierig ist.

00:19:17: Einschränkung.

00:19:18: Jetzt schauen wir uns erstmal an, also wir haben einundzwanzigtausend Unternehmen die überhaupt erst mal für die Befragung bezahlen, für die Datenerhebung.

00:19:25: davon kriegen etwa zehn tausend pro Jahr tatsächlich dann das Siegel,

00:19:29: d.h.,

00:19:29: die Hälfte schafft es nicht.

00:19:32: Die Firmen machen das aber trotzdem gerne.

00:19:33: ich habe auch mit solchen Firmen mal gesprochen.

00:19:35: sie machen das gerne weil sie sagen ja gut wir bekommen aber natürlich dann die Daten und wissen wo der Schuh drückt.

00:19:41: Weil das ist natürlich einfach auch sehr, sehr wertvoll für die Unternehmensführung zu wissen.

00:19:45: Oh wir haben was ... Wir haben großes Problem

00:19:46: mit ... Aber wer die Daten

00:19:49: bekommen

00:19:49: also wer teilgenommen hat?

00:19:51: Bereit war zu zahlen.

00:19:53: Wer dann durchgefallen ist, der wird nicht an irgendeinen Pranger gestellt.

00:19:57: Das heißt es gibt keinen Negativsegel.

00:20:00: Man erfährt nur ein Unternehmen hat kein Great Place to Work-Siegel aber man weiß nicht warum nicht?

00:20:07: Also die Mitarbeiter wissen das natürlich

00:20:08: von dir um die Befragung durchgeführt.

00:20:10: Öffentlich bekannt ist es nicht also man weiß noch nicht ob sie sich jetzt nicht beworben haben oder ob sie durchgeflogen

00:20:16: sind.

00:20:16: Was natürlich total wichtig ist weil sonst würden die Leute Ja und werden die Firmen unfassbar zurückhaltend damit sich der Befragung zu stellen, weil das natürlich ein Super-Gau wäre wenn sie dann quasi eine Negativliste bekommen.

00:20:28: Wobei es wäre natürlich als Aktienmarktperspektive super spannend, oder?

00:20:31: Könntest du gleich so ne Long-Short-Strategie machen?

00:20:33: Das wär total interessant aber die Daten bekommen wir nicht!

00:20:37: Das ist auch wahrscheinlich ganz gut so... Aber schön wär's, da stimme ich dir zu.

00:20:44: Jetzt umso'n bisschen die Welt der Great Place to Work zertifizierten Unternehmen zu spezieren.

00:20:49: Also wir haben knapp die Haves, das schafft es eben gar nicht.

00:20:51: Das heißt, wir haben gut zehntausend zertivisierte Unternehmen weltweit in hundertvierundachtzig Ländern und von diesen Zehntausenden Unternehmen sind knapp fünfhundert Börsen notierte Unternehmen.

00:21:05: also da wird schon dampfen wir sehr, sehr runter und es bleiben dann gut vierhundertfünfunddreißig um genau zu sein.

00:21:13: Vierhundertdreißig Unternehmen nach ESG Filter für uns über.

00:21:16: Also ESG packt ihr auch noch auf dieses ohnehin reduzierte Universum.

00:21:20: Genau, genau.

00:21:20: Was ich meine, wenn wir insgesamt mal sagen MSCR World was ja Large und Mid Cap sind immer so bei irgendwie ein Tausend Sechshundert Unternehmen die es eigentlich gäbe Wenn man sich in eurem Universum tummeln will.

00:21:34: da fällt schonmal zwei Drittel raus?

00:21:36: Ja Und dann nehmt ihr nochmal etwas weg.

00:21:39: Es

00:21:39: sind übrigens genau zweihundert.

00:21:41: sechs Unternehmen des MSCR world haben einen Great Place to Work Siegel

00:21:45: Nur zweihundertsechs.

00:21:48: Das ist natürlich ziemlich wenig, also ISG.

00:21:51: Warum die jetzt auch noch ISG?

00:21:53: Also ihr seid ja eigentlich mit diesem Thema Mitarbeiterzufriedenheit schon sehr präsent in diesem S. Also was für Social steht ein Unternehmen das sich aus seiner sozialen Verantwortung insbesondere gegenüber den Mitarbeitern stellt eine ordentliche Unternehmenskultur Mit allem was dazugehört, reden wir gleich noch zu schaffen.

00:22:16: Eigentlich impliziert das ja auch ein G. Eine gute Unternehmenskultur spiegelt sich in der Governance widersprich im Umgang insbesondere mit Aktionären.

00:22:30: Warum muss es dann auch noch ein E sein?

00:22:32: Warum muss ist dann auch heißen kein Tabak und

00:22:36: kein Öl... Genau aus dem Grund den du gerade gesagt hast!

00:22:40: Man hat das G und das S jetzt schon so stark abgehakt, auch sehr viel stärker als das S in ESG eigentlich wäre.

00:22:48: Na ja dann kann man auch damit man Artikel acht ist auch das E noch machen.

00:22:52: wir haben mal gesehen von den fünfhundert fallen unter hundert raus durch das e. Na gut, dann nimmt man wenigstens das Siegel auch noch mit.

00:23:02: Weil damit hat man natürlich den Vorteil dass man sagt okay viele große institutionelle gerade Versorgungswerk etc.. Die haben ihre Vorgaben die haben ihre Anteile an ESG die sie erreichen müssen.

00:23:13: Und

00:23:14: da sind wir eben bei dieser Regulierung nach Artikel acht, sodass es also sich für diese Sustainable Allocation qualifiziert und dann darauf einzahlt wenn man das als Versorgungswerk Pensionskasse mit rein nimmt.

00:23:30: Wobei wir ja auch sehen ist dieses Thema ISG insgesamt immer weiter in den Hintergrund rückt.

00:23:36: Das war ja mal so eine richtige ESG-Blase, die wir gesehen haben vor allem so vor Corona und dann fingen plötzlich ganz andere Probleme uns ein.

00:23:46: Dann kam der Krieg in der Ukraine wo man ja dann auch plötzlich diese Ausschlusskriterien gegen Rüstungsfirmen, gegen Sicherheitstechnologien überdacht hat und das inzwischen alles komplett aufgeweichtert.

00:23:59: Atom ist ein anderes Thema.

00:24:01: also bei diesem E ist man weitgehend raus.

00:24:05: ich stelle fest dass man stark inzwischen auf das G guckt was ja aus Investoren Sicht auch extrem wichtig ist weil du möchtest ja als Investor mitreden können.

00:24:16: Du möchtes dass deine Rechte ordentlich reflektiert und respektiert werden.

00:24:21: Und das nicht irgendwie eine kleine Klicke über deinen Kopf hinweg bestimmt?

00:24:26: dass gleichzeitig professionelle Investoren in vorbörstlichen Stadien dann mehrfach Stimmrechte wie bei SpaceX durchwinken, ist natürlich wieder ein anderes Thema.

00:24:36: Da sind wir dann auch froh, dass das eben in unserem Kosmos einfach gar nicht existiert.

00:24:41: Warum nicht?

00:24:45: Weil Mitarbeiter zufriedenheit bei SpaceX müsste nach dem Börsengang gigantisch sein.

00:24:49: Also generell sowieso, das muss man sagen, Elon Musk hat ja auch bei Tesla, wenn man es mal verfolgt irgendwie einen ganz besonderen Chorgeist geschaffen.

00:24:57: Ja, wobei wenn man sich X anguckt das jetzt auch nicht gerade.

00:25:01: also da hat er sich ja quasi von PI sehr motivieren und inspirieren lassen.

00:25:07: Der ist aber auch spät reingegangen und das war schon kräftig ausgefuchert bei X. Also damals noch Twitter, ich glaube Jack Dorsey hat wirklich einen sehr kuscheligen Place to Work daraus gemacht mit viel zu vielen Menschen.

00:25:22: Das hat er dann nochmal gezeigt dass er das sehr gut kann mit dem Overhiring nämlich beim Block früher Square wo er ja auch in der Corona Zeit Leute eingestellt hat wie am Fließband und fünf Jahre später dann gesagt, jetzt macht das alles plötzlich KI.

00:25:39: Und wir feuern die Leute jetzt mal raus.

00:25:42: Also es ist ein spezielles Thema.

00:25:43: aber bei SpaceX müssten Mitarbeiter ja eigentlich sehr zufrieden sein denn sie können an einem wirklich wegweisen Projekt mitarbeiten.

00:25:55: Personen Elon Musk muss man sicherlich mit klarkommen, muss man sich mit identifizieren.

00:26:01: Ja polarisiert, wollen wir jetzt hier auch nicht vertiefen.

00:26:04: aber es gibt bei SpaceX noch so ein anderes Thema weshalb die zufrieden sein müssen Mitarbeiterbeteiligung Riesendink!

00:26:12: Ein paar tausend Millionäre geschaffen hat der da Elon Musk mit dem Börsengang weil eben nicht nur die Raketenwissenschaftler Aktien und Optionen bekommen haben, sondern auch diejenigen, die die Teile schweißen.

00:26:27: Was übrigens auch eine Kunst ist.

00:26:30: Wahnsinnig wichtig natürlich fürs Business aber auch diejenige, die sich in der Kantine ums Essen kümmern.

00:26:35: Und den muss es doch großartig gehen und deswegen mal so ein was eben sogar Stolz, Respekt, Fairness, Glaubwürdigkeit, Teamgeist, Mitarbeiterbeteiligung.

00:26:47: Wo kommt das da rein?

00:26:49: Ich meine am Ende muss es auch in der Kasse klicken.

00:26:51: An drei Orten taucht das in der Great Place to Work Zertifizierung auf.

00:26:56: zum einen in dem Audit, weil da wird ja aufgenommen welche Mitarbeiterbeteiligungsprogramme gibt es

00:27:02: etc.,

00:27:03: also da werden die einfach faktisch aufgenommen und da wird auch bewertet gibt's die nur für die Führungsebene oder eben für die gesamte Belegschaft und so weiter, also das wird da mit aufgenommen.

00:27:13: Und dann steckt es in Fragen drin zum einen bei Fairness und zum anderen bei Stolz weil das in beiden sind verschiedene Fragestellungen zum Thema eben wie man die eigene Bezahlung und die Wertschätzung etc.

00:27:28: beurteilt und dass ist eben.

00:27:31: Da steckt dann natürlich auch solche Erfolgsbeteiligungen, Bonusprogramme et cetera mit drin.

00:27:36: Was wir sehen das das natürlich eine Rolle spielt?

00:27:40: NVIDIA als Beispiel ist ja die einzige Max-Seven bei uns im Portfolio und die haben natürlich dass es ein ähnliches Prinzip.

00:27:49: da sind natürlich die Mitarbeitenden in großen Mengen sehr wohlhabend geworden.

00:27:54: durch ihre Beteiligung an dem Unternehmen schwemmt das in eine gewisse positive Welle.

00:28:01: Allerdings kann das auch nicht jede Form der Führung über Tündchen, also es ist am Ende immer noch ein Baustein aber auf jeden Fall kein Unwichtiger.

00:28:11: Also man kann davon ausgehen ausgebeutet, also bezahlungstechnisch ausgebeutet wird niemand bei Great Place to Work Unternehmen, also jedenfalls nicht bei denen mit hohen Zustimmungswerten.

00:28:27: Es ist eben nur ein Teil, ein Baustein in der Befragung.

00:28:30: Aber

00:28:30: es ist ein spannender BausteIN und es ist einen Bausteinen, der auch nicht limitiert ist auf die Tech-Wirtschaft.

00:28:35: Das sollten wir ja auch noch mal festhalten.

00:28:38: Es gibt bei vielen deutschen Unternehmen die Belegschaftsaktienprogramme vor allem im Konzernumfeld, die ihr dann dazu führen, dass bei denen die wirklich zwanzig dreißig vierzig Jahre in einem Unternehmen gearbeitet haben, diese Belegschaftsaktien plötzlich ein sehr wesentlicher Teil des Vermögens sind.

00:29:00: Wo ich dann sage, Loyalität zum Arbeitgeber... großartig wichtig, aber wenn dann der Arbeitsplatz die betriebliche Altersversorgung und auch noch das private Vermögen so sehr an einem Unternehmen hängen kann es auch schon mal kritisch werden.

00:29:14: Aus Listmanagement

00:29:15: Sicht und dann auch die Bündelung das finde ich immer ein bisschen gefährlich teilweise weil sie ja dann häufig auch fest sind.

00:29:21: also die werden ja dann immer sukzessive freigegeben die Aktienpakete usw.

00:29:25: und sofort.

00:29:26: Aber das ist natürlich extrem gefährlich wenn man sagt okay Also ich klassische, hier obere Mittelschichtspeckgürtel Hamburg so ungefähr wo man dann hat ein Haus als großen Risiko batzen.

00:29:37: Man hat eine betriebliche Altersvorsorge von seinem Unternehmen und einen Haufen Anteile Aktien Einzelaktien von demselben Unternehmen.

00:29:47: Das sind eigentlich zwei große Risikofaktoren.

00:29:50: Einmal die Einzelimmobilie und das eine Unternehmen, auf dem diese gesamte Existenz aufbaut...

00:29:55: Lass uns zurückkommen zu den Unternehmens.

00:29:57: Was ist das für Unternehmer?

00:29:58: Diese Zweihundertsechs-Unternehmen aus dem MSCI World dieses Great Place to Work Siegel haben, die sich damit auch verankern und qualifizieren.

00:30:07: Vielleicht noch mal so für einen kleinen Überblick für die Leute.

00:30:11: Zwei-Hundertsechsunternehmen des MSCI world Einhundertzehn Unternehmen des S&P-Fivehundred, wenn wir jetzt in die USA schauen und es sind acht Unternehmen aus dem DAX.

00:30:20: Sind Great Place to Work zertifiziert, um mal so ein kleines Gefühl dafür zu bekommen...

00:30:25: Sag mal, ich sag mal

00:30:26: ein paar Namen!

00:30:27: In Deutschland ist es BMW, Fresenius, Siemens, Die Deutsche Post, Infineon, Allianz SAP und Scout.

00:30:37: Ja, das sind jetzt einige Unternehmen dabei die durchaus eine ordentliche Performance hatten?

00:30:42: Ja es sind auch vier Unternehmen bei uns im Fonds vertreten.

00:30:46: Und zwar die Fresenius, die Deutsche Post, die Allianz & Infinion.

00:30:51: Also haben wir davon gleich mal die Hälfte schon.

00:30:55: Die Allianze dabei zu haben auf jeden Fall

00:30:57: ja auch seit.

00:30:58: ich mein ist er jetzt seit Jahren Ja.

00:31:00: Richtig schlecht gelaunt, kann man da nicht sein?

00:31:02: Nein!

00:31:03: Also gerade wenn man nicht nur Kursgewinn im Markt sondern auch noch obendrauf Dividende

00:31:09: sind ja auch.

00:31:10: also mit Ausnahme der ETF-Tranche sind hier alle Tranchen auch ausschüttend.

00:31:14: dementsprechend ist das dann doch immer ganz nett.

00:31:17: mal einmal

00:31:18: zu den Tranchen.

00:31:20: kommen wir gleich noch jetzt mal so aus internationaler Perspektive.

00:31:24: Invidia hast du schon erwähnt

00:31:26: ist dabei die

00:31:27: anderen Mac Seven Berte Wir wissen nicht warum.

00:31:33: Vermutlich, so eine Amazon würde sich damit schwer tun?

00:31:38: Würde sich damit sehr, sehr schwer tun wenn man sich da mal in die verschiedenen Arbeitsrechtsklagen und so rein liest.

00:31:43: das sieht nicht so...

00:31:45: Was ist mit einer Microsoft, die ja eigentlich... Ich nehm sie sehr häufig wahr als ein Unternehmen, was sehr aktiv auch mit Unternehmenskultur wirbt.

00:31:57: Tatsächlich war eine Microsoft bis bis zum Jahr und zweiundzwanzig glaube ich war es Ende im Portfolio.

00:32:05: da hatten wir tatsächlich zwei.

00:32:07: Allerdings wurde die dann rausgeschmissen, weil sie Activision Blizzard damals aufgekauft haben und die ja mehrere Skandale im Bereich Sexual Harassment an der Hacke hatten.

00:32:18: Dann

00:32:19: wurden wir schon mal so eine etwas toxische Unternehmenskultur nachgesagt.

00:32:22: Genau!

00:32:23: Und wie das bei uns im Portfolio funktioniert?

00:32:25: Bei Adversen Nachrichten in dem Bereich werden dann Unternehmen neu bewertet und fliegen auch sofort raus und damit ist eine Microsoft für uns rausgeflogen.

00:32:33: Also selbst eine Übernahme eines Unternehems was kritisch gesehen sehen wird, reicht dann schon

00:32:39: das?

00:32:39: auch

00:32:39: der Mutterkonzern aus dem Portfolio?

00:32:42: Genau.

00:32:42: Anderes Beispiel in Goldman Sachs haben sich jetzt gerade drei Jahre in Folge nicht mehr zertifizieren lassen – aus Gründen die wir nicht kennen und die sind jetzt auch als Portfolie geflogen.

00:32:52: Das ist so.

00:32:53: Das gehört dazu.

00:32:54: Was diese Zertifizierung angeht, gibt es da irgendwie einen speziellen Sektor-Tilt?

00:33:00: Kann man sagen das in der Technologiewirtschaft, in der sogenannten New Economy dieses Thema höher gewichtet wird, dass solche Unternehmen sich eher zertifizinieren lassen und dadurch auch ein Bias entsteht gegenüber der klassischen Old Economy?

00:33:18: Ja, oder ist es ein Vorort?

00:33:20: Es ist tatsächlich so.

00:33:21: Das Interessante dabei ist dass das eigentlich deckend mit.

00:33:24: die Branchen sind besonders stark vertreten die auch sehr human kapitalastig sind.

00:33:31: hochqualifizierte Menschen auch brauchen für ihr Geschäftsmodell, das heißt wir haben viel Beratung, viel da.

00:33:39: Auch IT-Beratungen ist sehr viel zertifiziert.

00:33:41: bei den nicht Börsen notierten Unternehmen wenn man da mal reinschaut oder den Topunternehmen immer dabei dann haben wir Finanzdienstleistungen.

00:33:49: also Banken sind relativ viel dabei.

00:33:53: Wir haben Pharma.

00:33:54: einiges Unternehmen, die eben auch sehr stark auf Humankapital aufbauen sind hier sehr stark vertreten.

00:34:03: Industrie deutlich weniger und wir sehen ja.

00:34:07: also ein interessanter Fakt ist immer wieder mehr als unseren größten Wert gerade das Bergbauunternehmen jetzt aber auch das einzige das Great Place to Work gerated ist und ESG schafft das Echnico Eagle aus Kanada.

00:34:25: Das sind aber, da merkt man dann das ist eine klare Ausnahme von der Regel.

00:34:28: Weil normalerweise ein Bergbauunternehmen sich auch gar nicht zertifizieren lässt?

00:34:32: Sich gar nichts zerti-zieren lässt und dass es dann eher nach klassischer Old Economy... Da eben die Mitarbeitenden sind einen Kostenfaktor, der soll möglichst gering gehalten werden.

00:34:41: Also beim Rohstoffunternehmen wenn man sich einfach anschaut wie so ne Goldmine am Ende aussieht frage ich mich schon okay Wie kann das vor Ort a great place to work sein?

00:34:53: Also wer wird da auch befragt?

00:34:55: Wenn er jetzt nur die oberen befragt, die dann in der Konzernzentrale sitzen oder gehen die dann auch rein.

00:35:04: Erfinland haben sie eine große... Gehen die denn rein nach Finnland?

00:35:10: und hier derjenige, der da in der Mine schuftet und sagt hey komm wie ist das so?

00:35:14: und der sagt wow es ist voll toll hier!

00:35:17: Ja tatsächlich befragen Sie eben Flächendeckend.

00:35:22: Aber

00:35:22: nur in der Konzernzentrale fragst du... Nee,

00:35:25: das wäre natürlich Unsinn!

00:35:28: bekannt für ihre sehr, sehr ungewöhnliche besondere Kultur gerade eben als Bergbauunternehmen.

00:35:35: Außerdem seid ihr natürlich im Rahmen der Diversifikation des Portfolios dann froh, dass es auch mal ein Bergbau-Unternehmen gibt?

00:35:41: Dadurch habt ihr das Thema Gold beispielsweise im Portfolio drin haben können.

00:35:44: Das wäre sonst nicht möglich gewesen ist in diesem Fall aber doppelt interessant weil Technico Eagle eben auch sehr effizient ist und muss ja beide Seiten stimmen.

00:35:54: Dementsprechend sind sie jetzt auch gerade wieder einer der größten Werte.

00:35:58: Zwischendurch wurden sie mal ein bisschen, haben wir sie ein bisschen abverkauft.

00:36:00: Das lief auch ganz gut und jetzt ziehen Sie aber gerade wieder ganz gut an.

00:36:05: Genau das ist aber klar.

00:36:06: Ausnahme von der Regel.

00:36:07: ansonsten sieht man auch in unserer Portfoliokonstruktion immer relativ viel neben natürlich den klassischen Technologiewerten, Pharma- und Finanzdienstleistung.

00:36:18: Das sind aber natürlich alles wenn man die sind alle stark humankapitalastige Branchen.

00:36:24: Also das ist einerseits dieser Tilt, der vorgegeben wird durch die Auswahl und durch die Verfügbarkeit des Great Places to Work Siegels.

00:36:33: Aber ihr habt ja auch noch ein Asset Management Prozess.

00:36:36: Gehen wir mal zurück zu diesen fünfhundert Unternehmen, die überhaupt Börsen notiert sind dann diese Zertifizierung schaffen.

00:36:43: Aus diesen fünfhundert wählt ihr für den Fonds nur so dreißig bis vierzig aus, es ist also ein wirklich konzentriertes Portfolio.

00:36:54: Spätestens an dem Punkt verlassen wir ja eigentlich diesen reinen Faktor Mitarbeiterzufriedenheit und da wird's dann klassisches Asset Management.

00:37:05: Ganz kurz und ohne die üblichen Bullshit formeln.

00:37:09: Was sind eure Grundsätze im Asset Management?

00:37:13: Und wenn ich sage, ohne die Üblichen Grundsätzen von dann meine ich eben nicht.

00:37:16: Ja wir haben einen dualen Top-Down-Bottom-Up Ansatz mit Quality Tilt usw.

00:37:25: Alles fein, sondern bring's auf den Boot.

00:37:29: Ganz klar ist... Wir haben natürlich dann den Vorteil wir haben ein sehr begrenztes Universum die schon sehr klar vorgefiltert sind.

00:37:36: so und jetzt haben wir unser Essetmanagement bestehend aus Lars Dolmann und Florian Sauerburger schauen sich dann eben wirklich sehr tief die einzelnen Unternehmen mit ihren Investment-Ideen an und machen ganz ganz klassisches Stockpicking.

00:37:54: Wo sehen sie ordentliche Abseits, wo sehen sie eben strukturelle Vorteile etc.

00:37:59: bei Echnico Eagle Minds war es vor allem die Effizienz in der Gewinnung und Weiterverarbeitung.

00:38:06: Wir haben aber auch in Japan ganz interessante Pix-Dreistück Hitachi, Utsuka und Discocorp.

00:38:16: Genau das heißt da sehen wir sehr unterschiedliche Bereiche Und Zucker mit diesen Schleifmitteln, das ist dann sehr, sehr ungewöhnlich.

00:38:27: Noch weiter vorne in der Halbleiterindustrie quasi als das klassische was wir sonst so sehen.

00:38:34: Das heißt sie schauen sich einfach aus verschiedenen Engeln an.

00:38:38: wo sehen Sie starke Abseits die unterbewertet sind und gehen einfach tief in die Analyse.

00:38:44: also das ist ehrlicherweise Es ist gar kein Hexenwerk in dem Sinne.

00:38:47: Das ist klassisches, fundamentales Stockpickchen.

00:38:50: Klassisches Aktivis-Management kann auch nicht gut gehen.

00:38:57: Einzelarzt hier ist immer... Eine Wette gegen die Statistik.

00:39:01: Die meisten Aktien sind nun mal Flops, aber dann wenn man den richtigen Titel erwischt hat und sie dann vor allem auch zur richtigen Phase auch durchhalten kann, dann kann man dadurch ordentliche Wertbeiträge erzählen.

00:39:14: Ihr habt einen ganz interessanten Pick.

00:39:15: seit dem dreißigsten Juni zwanzig dreiundzwanzig laut Morningstar schon im Portfolio und ist immer noch eine der großen Positionen.

00:39:23: ne Micron-Technologie!

00:39:28: jetzt dann im Speichergebuhm geworden ist, vom Börsenwert her eine Billionen-Aktie.

00:39:34: Das wundert dann das es über einen solchen Ansatz auch plötzlich da drin

00:39:40: ist?

00:39:42: Das sind natürlich Themen die in dem Asset Management Team Ideen besprochen werden wo Lars als Lied sagt okay da sehen wir eben extrem hohes Abseitpotenzial auf Basis einer Annahme, in diesem Fall jetzt über den Speicherbedarf.

00:40:01: Aufgrund der Diskai-Booms und dann werden da eben Stück für Stück Positionen aufgebaut.

00:40:07: hier hilft uns natürlich auch das sehr konzentrierte Portfolio dass man sowas eben dann auch gezielt reinkaufen kann und aufbauen kann.

00:40:16: Und dann kommen wir auch warum die Micron ist ja so lange und schwankt immer war auch mal top wert, ist dann wieder abverkauft worden.

00:40:24: Weil wir eben klares Zielband haben von ein bis fünf Prozent Gewichtung.

00:40:29: das heißt wir sind nicht gleich gewichtet aber nahezu gleichgewichtiges Portfolio so dass sie jede einzelne Aktie von diesen wenigen natürlich auch stark zur Wertentwicklung des Fonds beiträgt.

00:40:41: Das bedeutet dann aber solche Early Picks sind in diesem Fall natürlich besonders wertvoll, weil sie eben auch wirklich mit einer starken Gewichtung im Portfolio landen und nicht jetzt wie bei einem großen Indicee wenn die mit Null Komma eins Prozent dabei sind.

00:40:56: Dann ist das schön dass Sie früh drin waren

00:40:58: Aber man hat

00:41:00: den ganzen

00:41:01: Weg mitgenommen.

00:41:01: Das ist hier der Vorteil, dass ihr da mehr mitnehmen könnt.

00:41:05: natürlich in die Initial dann schon zweieinhalb haben und verzehnfachen sich ist natürlich auch klar wird auf dem Weg nach oben dann entsprechend immer was mitgenommen damit nichts zu viel wird.

00:41:15: so vier bis fünf Prozent ist ja auch das Maximum was ihr drin habt.

00:41:18: ihr macht keine Sektor wetten wie man sieht.

00:41:21: also die so dreißig prozent Technologie habt ihr drin.

00:41:29: Ja,

00:41:30: das geht...

00:41:31: Wobei weniger USA als der MSI World.

00:41:34: Also...

00:41:35: Zwischendurch auch extrem viel weniger.

00:41:37: Wir waren in der Zeit... Irgendwann waren wir das Extremste, war glaube ich, seventy-two Prozent MSI world USA und wir hatten glaube ich thirty-five.

00:41:45: Das war ganz gut!

00:41:47: Das liegt aber auch ehrlicherweise, das liegt nicht daran dass wir so stark gegen die USA wetten sondern eher daran dass der MSI World mit seiner extrem starken Schieflage so stark auf die USA wettet.

00:41:59: Gibt

00:41:59: es zu wenige US-Unternehmen die als Great Place to Work

00:42:02: verankern werden?

00:42:02: Auf gar keinen Fall.

00:42:03: dadurch dass die USA sind das am stärksten abgedeckte Land von Great Place To Work weil es auch das Ursprungsland ist.

00:42:12: Grip Place to Work ist einundneunzig mit dem Trust Index in den USA gestartet.

00:42:18: Also eigentlich wäre alles dafür bereitet gewesen, dass es ein wirklich US-lastiger Form wird?

00:42:25: Ist das nicht geworden?

00:42:26: Umso beachtlicher ist ja dann auch die Performance.

00:42:30: Aktives Mansion haben wir gerade gesagt, das kann gut gehen und kann aber komplett in die Hose gehen.

00:42:36: Hier ist es seit dem Start irgendwie bei den Daten ab... ab März, zwanzig mehr mal angeschaut.

00:42:44: Gut gelaufen.

00:42:46: Zweihundertvier Prozent plus bis Ende August und dagegen der MSCI.

00:42:53: ETF hat hundertvierenachtzig Prozent Plus gemacht.

00:42:57: Das heißt also obwohl der MSCi ja dann gerade auch größere Klumpen hat als ihr im Portfolio akzeptiert eine andere Länderstruktur den Index geschlagen.

00:43:12: Das gelingt ja nicht allzu vielen, gerade in dieser Phase, es gab jetzt im USA gerade wieder eine neue Auswertung von Morningstar.

00:43:19: man sagte ja also KI sollte eigentlich ein Markt für Stockpicker werden, letzten zwölf Monate siebzehn Prozent der US Equity Funds haben Ihren Vergleichsindex geschlagen.

00:43:33: Das heißt also, der Hinter ist bei euch jetzt keine Riesenoutperform so muss auch sagen die wurde nicht kontinuierlich erwirtschaftet sondern ihr wart zwischenzeitlich auch mal hinter dem Index.

00:43:46: aber Es sieht ganz gut aus.

00:43:48: Zu einer

00:43:49: ziemlich klaren Marktphase, das ist das ehrlicherweise das Angenehme wenn man unseren Performance Chart mit dem MSR World daneben liegt dass man sehr sehr gut sieht wie das Portfolio eben mit gewissen Marktphasen läuft.

00:44:02: zum einen wichtig dafür ist was wir haben gerade einmal elf Prozent Überschneidung mit dem msr word Portfolios Das ist natürlich extrem wenig.

00:44:10: also das heißt was man euch ja schon klar auch jetzt nicht vorwerfen kann, ist dieses Index-Schmusen.

00:44:17: Ja das ist ja etwas was mir immer...

00:44:19: Geht strukturell gar nicht!

00:44:22: Das ist das Schöne, ihr habt im Grunde eine struktuelle Schranke drin wo immer klar ist also selbst wenn ihr mit dem Index schmusen wolltet, selbst wenn Ihr nur den MSCR World halbwegs nachbilden wollt und nur irgendwie mal hier so ein bisschen abweichen, da ihr könnt es gar nicht.

00:44:40: Wir fahren auf einer ganz anderen Straße.

00:44:41: Ich

00:44:41: glaube, das ist einer der wesentlichen Gründe auch warum so viele Fonds dauerhaft schlechter sind als ihre Benchmark.

00:44:50: Weil sie eben sich nicht wirklich weit von dieser Bench-Mark entfernen wollen also auch kein Potenzial für eine Überrendite haben und dann gleichzeitig natürlich die Kosten für einen solchen Investmentfonds überproportional reinhauen.

00:45:06: und wenn du dann jedes Jahr eins Komma fünf Prozent kosten nimmst aber dein index nur so halbwegs vorkosten replizierst ja bist du jedes jahr einzig mal fünf prozent lechter und das summiert sich über zehn über zwanzig Jahre zu gigantischen beträgen die dir dann auch für deinen vermögensaufbau durch die lappen gehen.

00:45:25: apropos Kosten lieber Ole.

00:45:28: Jetzt habt ihr natürlich viel über Mitarbeiter Zufriedenheit, viel über schöne Narrative.

00:45:33: Kann man alles darüber reden?

00:45:34: Aber bis zu einen Prozent Total Expense Ratio beim klassischen Form ist ja auch eine Hausnummer.

00:45:42: also die Performance Zahl mit dem wir gesprochen haben waren nach Kosten aber trotzdem ein Prozent.

00:45:49: da gehe ich als Anleger erstmal ordentlich in Vorleistung.

00:45:55: Ja, also für den Klassik genau das ist ja die absolute... Also sie heißt nicht ohne Grundklassik.

00:45:59: Das ist eine typische aktive Fonds-Kostenstruktur.

00:46:04: Wir haben Sie wie man ja sieht erwirtschaftet.

00:46:08: aber wir sehen natürlich haben genauso gesehen dass in unserer inzwischen sehr entwickelten Finanzwirtschaft die Anlegerseite sehr, sehr kostensensible geworden ist auch zurecht.

00:46:21: Ja

00:46:21: also die Anlegers Seite ist kosten-sensible aber ich glaube auch sensibel für Narrative.

00:46:27: Das ist mal wieder eigentlich beim Anfangspunkt.

00:46:29: ja das ist natürlich eine ganz tolle Story die dahinter steht mit Arbeiterzufriedenheit insbesondere auch weil ihr das ganze Jahr auch mit Studien garnieren könnt.

00:46:40: es gibt ja wirklich wissenschaftliche Ausarbeitung, die ganz klar das belegen, darüber wir auch gesprochen haben.

00:46:48: Mitarbeiter zu Friedenheit schlägt auf die Performance durch fundamental und auch auf die Aktienkurs-Performance.

00:46:57: Ihr habt in euren Unterlagen dazu auch ein spannendes Chart gemacht!

00:47:00: Ja, das Interessante ist eigentlich dass es gar kein neues Thema ist.

00:47:04: Es ist eigentlich einen extrem gut untersuchter Bereich, der aber noch nicht so richtig in die Finanzindustrie übergeschwappt ist natürlich auch weil das Operationalisieren dieser Daten gar nicht so einfach ist wenn man nicht Great Place to Work hat.

00:47:18: So ich habe hier das ist nicht ohne Grund hier liegen dass es ein kleiner Report den wir zusammengeschrieben haben, der im Endeffekt genau diese Studienlage so ein bisschen zusammenfasst und auf dem Punkt bringt wo man eben sieht Ja, wie wirkt also in diesem Fall?

00:47:36: der Great Place to Work Index heißt nicht ohne Grund Trust Index weil es wird unter dem Begriff Vertrauen zusammengefasst und das gibt eben extrem viele Studien dazu die auf Team Ebene sich anschauen wenn Teams in Unternehmen eine hohe Vertrauenskultur haben sowohl untereinander als auch zu ihrer Führung.

00:47:56: Wirkt das auf ihre Team-Performance und dann gibt es das Ganze aber eben auch auf Unternehmensebene.

00:48:01: Und dann auf Makroebene gibt's das sogar auch... Und diese Studien zeigen am Ende alle Unisono, auch über mehrere Jahre.

00:48:11: Teile davon sind von siebenund neunzig, Teile von zweitessen elf, aber auch eben ganz aktuell neu aufgelegte Studien dass eine klare Richtung da ist, dass man sieht okay Vertrauen im Team korreliert mit der Team Performance.

00:48:25: Weil sie senkt am Ende Kosten.

00:48:30: natürlich weil ich meine Transaktionskosten das klassische Transaktionskosten Prinzip kennen wir alle Das kennen wir bei Unternehmen die miteinander arbeiten das kennen wir Bei IT-Systemen die miteinander Daten austauschen.

00:48:42: Am ende sind Menschen ja auch Einfach nur Akteure im Unternehmen, die Informationen also Daten austauschen.

00:48:48: Wenn ich ein hohes Vertrauen habe dann ist das im Endeffekt einfach eine geringe Hürde und damit geringen Transaktionskosten für Wissensaustausch.

00:48:57: Und damit verhindern wir eben langfristig auch wissen sie los.

00:48:59: dadurch sind wir als Unternehmen als Team beweglicher haben sind Innovationsbereiter und das sind natürlich kleine Dinge Die von der kleinen Mikroebene des interpersonellen wirken auf dann die Unternehmensebene und dadurch eben auch auf die Aktienperformance.

00:49:17: Das ist quasi die ganze Übersetzung der Studienlage, da kommen wir natürlich wieder – das wäre ja jetzt interessant – ist das denn überall so?

00:49:29: Also gilt es für alle Branchen oder für alle Länder?

00:49:32: Und dann kann man sagen, da ist die Studienlage relativ klar Nein, natürlich nicht.

00:49:38: Man hat gewisse Branchen, wo das gar nicht ins Gewicht fallen kann und man hat auch gewisse Länder, wo es weniger wirkt.

00:49:46: Ich starte bei den Ländern-Ebenen.

00:49:50: Dieser Faktor ist extrem ausgeprägt.

00:49:53: Das Alpha von Kultur ist stärker umso flexibler der Arbeitsmarkt.

00:50:01: Deswegen auch in den USA natürlich besonders stark.

00:50:04: Bedeutet also, je leichter es ist zwischen Unternehmen eben zu wechseln, desto wichtiger ist die Kultur in einem Unternehmen um eben auch Talente zu halten?

00:50:14: Haben wir sehr, sehr unflexible Arbeitsmärkte wird der Faktor immer geringer.

00:50:20: Erst mal als ein interessanter Fakt was das jetzt ne?

00:50:23: Wenn der Fektor natürlich immer gringer wird bedeutet dass auch es werden immer weniger Unternehmen eine Zeit für Zierung mit dem Siegel.

00:50:33: Nicht unbedingt, weil die Unternehmen das nicht unbedingt aus der Motivation heraus machen dem Kapitalmarkt etwas zu signalisieren.

00:50:41: Das haben die meisten Unternehmen ja noch gar nicht in dem Sinne durchdrungen.

00:50:45: Für die meisten ist es ja eher ein Employer-Branding-Tool.

00:50:50: und auch da sieht man eben in den Branchen ganz klar, dass es natürlich wieder.

00:50:55: die humankapitalstarken Branchen haben einen stärkeren Effekt darauf.

00:50:59: das ist logisch.

00:51:00: wenn ich jetzt mal stumpf gesagt Fließbandarbeit mache und ich mache immer Schritt A B C A B Z Ob ich die nun mit dem Lächeln im Gesicht mache oder nicht sehr sehr überspitzt formuliert Ist jetzt ein geringer Einfluss auf meinen Output, wenn aber mein Job natürlich auch viel mit Interaktion mit Menschen zu tun hat und so weiter.

00:51:21: Und sofort dann wirkt es natürlich dementsprechend sehr, sehr viel stärker.

00:51:25: So sieht man aber natürlich auch in der Portfoliokonstruktion.

00:51:28: das wird automatisch diese Branchen verstärkt mit drin haben.

00:51:34: War zu erwarten ist ja entsprechend so auch passiert über diesen ganzen Exkurs ein bisschen mein eigentliches Argument verloren, ich will dich nochmal zurückkommen.

00:51:49: Also es ist ein schönes Narrativ ja?

00:51:53: Ich mag das wirklich aber auf der anderen Seite kann man natürlich auch sagen Ja!

00:51:57: Es ist ein Narrativ was eigentlich umgehängt wird damit ein irgendwie von der Philosophie doch handelsüblicher aktiver Aktienfonds ein bisschen einen Differenzierungsmerkmal hat und ein bisschen besser zu verkaufen ist.

00:52:19: Wie stehst du zu diesem Vorwurf?

00:52:21: Also kann man so sagen, er ist aber natürlich von der Wahrheit weit entfernt weil wir ja quasi Fusen komplett von der Basis auf.

00:52:34: diesen Great Place to Work.

00:52:35: Daten sind ja der erste Schritt unseres Universums.

00:52:39: Für mich, ich sehe so ein bisschen... das ist wie so ein Tüffsiegel für die Mitarbeitenden, dass wir sagen okay wenn also.. Ich halte immer so einen Thermometer ins Unternehmen und wenn da irgendwie die Mutterkontrolleuchte angeht weil das irgendwie überhitzt ist, die Kultur dann investieren wir halt nicht und es ist also fundamental in unseren Investmentprozess eingebaut.

00:53:00: dementsprechend sehe jetzt nicht ganz wo das umgehängt sein sollte Weil es ist ja die Basis für alles.

00:53:07: Also ich glaube, das könnte auch sein dass der Investmentprozess ansonsten auch funktioniert oder eben nicht funktioniert.

00:53:13: auf jeden Fall ihr habt in unseren Euren Unterlagen eine Grafik drin, die zurückgeht bis in die neunziger Jahre nämlich In der Index, ich glaube S&P nehmt ihr da und... ...

00:53:27: oder in Russell

00:53:31: Index als Basis.

00:53:33: Und dann die Great Place to Work zertifizierten Unternehmen.

00:53:37: Wie das halt so sein soll in diesen Fällen?

00:53:40: Das knickt natürlich voll nach oben ab!

00:53:42: Eine riesige Lücke.

00:53:45: Nun ist ja genau diese Gesamtheit der Great Place To Work zertifizierten Unternehmen auf uns nur die Börse notiert sind, nicht handelbar.

00:53:55: Sondern ihr nehmt ja da noch mal etwas raus.

00:53:59: und ich würde natürlich als Purist sagen vielleicht möchte ich diesen Faktor Mitarbeiterzufriedenheit isoliert durchaus im Portfolio dabei haben aber ohne das ganze Entschuldige den Begriff Bremborium Handwerk vielleicht auch Glücksspiel des aktiven Management kann gut gehen, kann nicht gehen.

00:54:21: Also ein reiner Index mit allen Great Places to Work zertifizierten Unternehmen.

00:54:28: und dann lese ich kurz vor unserem Treffen es gibt jetzt von euch auch einen ETF.

00:54:36: da habe ich gedacht yes!

00:54:37: Jetzt haben sie's tatsächlich umgesetzt ohne dass ich ihm vorher sagen konnte so ein Index.

00:54:44: und dann gucke ich rein Nö.

00:54:46: Jetzt habt ihr zusätzlich zu dem aktiven Form noch einen aktiven ETF gemacht, der aber eben nicht diese Breite widerspiegelt – der gesamten Great Place to Work-Landschaft sondern auch wieder letztendlich nur die Börsen gehandelte Version des aktiv gemanageten Produkts ist.

00:55:07: Warum?

00:55:08: Auch noch dieser ETF!

00:55:10: Das Ganze hat zwei Seiten.

00:55:13: zum Einen Wir messen, also wir haben quasi unsere eigene Benchmark.

00:55:19: Also sagen wir diesen Index gibt es für uns intern.

00:55:22: Den haben wir und wir sehen aber dass unser aktives Management einen zusätzlichen Mehrwert zu dem Index bringt.

00:55:30: So das ist der Grund warum wir uns entschieden haben zu sagen ne wir nehmen eben nicht den Index alleine sondern das Management unserer Form.

00:55:36: Manager generieren eben realen Wert obendrauf.

00:55:39: Das ist die eine Seite diese relativ banal und damit auch eine kleinere Entscheidung.

00:55:42: Die andere Seite, die haben wir vorhin schon besprochen ist natürlich bei diesem Index als reales Investment-Produkt würde natürlich vollkommen durchschlagen der Branchen Bayes und Länder Bayes des Great Place Work Universums den wir ja durch unsere Konstruktionen entgegenwirken.

00:56:01: aber es ist immer noch so dass natürlich viel mehr amerikanische Unternehmen gerated sind viel mehr Beratungsunternehmen etc.

00:56:11: etc.

00:56:11: gerated sind, das heißt würden wir dies als tatsächlich einfach flachen Index nehmen?

00:56:17: Dann hätten wir ein unfassbar ungleichgewichteten...

00:56:19: Ein IT-Konsultingindex!

00:56:20: Das

00:56:21: wäre ein amerikanischer IT-Consulti... wie der überspitzt gesagt, einen amerikanischen IT- Konsultigindex.

00:56:27: Das ist natürlich ein bisschen unsinnig.

00:56:29: Gut aber warum dann noch ein aktiver ETF?

00:56:34: Das ist im Endeffekt einfach nur Wir nutzen, also wir haben unser Kernprodukt eines aktiven gut laufenden Fonds und wir nutzen die modernen Möglichkeiten der Handelbarkeit um im Endeffekt einfach nur Privatanlegern hier in diesem Fall den klassischen Privat-Anleger ein direkterer und kostengünstiger Zugang zu bieten.

00:56:54: Weil im Endefekt er hat eine TER von zero sieben neun auf unserer Seite plus Broke.

00:57:01: Ja komm mal irgendwie wieder auf null neun ja TR was natürlich auch wieder fünf ETF, da wo ich herkomme.

00:57:11: Einfach transparent fair, sage ich natürlich auch.

00:57:15: Ist ja kein passiver ETF und das ist das was immer sehr viel durcheinander geschmissen wird.

00:57:20: Es ist ein börsengehandelter aktiver Fonds.

00:57:22: Das ist natürlich ein großer Unterschied Und

00:57:24: der Börsengehandelte aktive Fonds ist interessanterweise immer schon mal günstiger als der Nichtbörsen gehandelten klassische Investmentfonds.

00:57:32: Genau weil man eben Ganz einfach, das gesamte zwischen also den Handel rausschneidet und sagt du kaufst ihn halt direkt beim Broker.

00:57:40: Das ist

00:57:41: im Endeffekt groß.

00:57:42: Weil man den Vertrieb raus schneidet...

00:57:44: Das ist quasi Metro versus Rewe

00:57:48: Übertrieben gesagt.

00:57:48: Metro vs Rewe, ihr bedient jetzt beides.

00:57:52: und

00:57:53: ja wenn wir dann mal so in die auf das Volumen schauen.

00:58:02: Da geht noch was, oder?

00:58:03: Da geht auch was.

00:58:04: Deswegen ist natürlich jetzt besonders angenehm, dass wir mit dem ETF seit Mai im klassischen Retail vertreten sind und jetzt nach und nach kommen dann die Handelbackheiten durch.

00:58:16: bei Scalable sind wir jetzt seit Freitag auch!

00:58:21: Und damit erhoffen wir uns natürlich eben, dass jetzt auch das Volumen der Performance mal hinterherziehen darf.

00:58:27: Ich meine, wir waren hier auf drei Jahre länger schon in den Top ein, Top zwei Prozent bei Morningstar im Global Equity als ESG-Fonds – in der Nicht-ESG Vergleichsklasse!

00:58:38: Da ist es, da darf jetzt auch mal ein bisschen Volumen dazukommen.

00:58:43: Du hast heute ein paar Argumente dafür genannt?

00:58:49: Ich versuche immer, als Advokatos Diaboli aus der Perspektive das Gesamtmarkt da entsprechend auch dagegen zu halten.

00:58:59: Skin in the Game hast du natürlich als Geschäftsführender Gesellschafter von Proud at Work sozusagen als Unternehmer, der Unternehmer geworden ist ohne dass er das eigentlich vorhatte.

00:59:12: Hast Du Skin In The Game ansonsten?

00:59:15: Auch im Fonds bist du selber engagiert?

00:59:17: Ich bin

00:59:18: natürlich selber mehrfach investiert.

00:59:21: Zum einen selber, zum anderen über die Familie doppelt.

00:59:25: also wir sind alle sehr engagiert im Fond.

00:59:31: Mein Portfolium ist relativ unspektakulär muss ich sagen weil ich absolut kein Zocker bin im Investmentbereich und immer meine Devise war seit... und meine Devise war immer relativ klar, ich stelle eine Strategie für mich auf die von meinen Lebenssituationen funktioniert.

00:59:51: Und dann fasse ich sie nur an wenn sich eine Annahme ändert Und sonst mache ich da überhaupt nichts.

00:59:55: Wenn

00:59:56: so eine Unternehmensgründung dazwischenkommt beispielsweise?

00:59:58: Genau, genau!

00:59:59: Wenn irgendwie Liquiditätsthemen dann sagt hier braucht man irgendwas oder so...

01:00:03: Was heißt das für dich jetzt?

01:00:04: also du investierst eher defensiv?

01:00:07: Das heißt also du bist ja im Proud at Work-Fonds investiert und ansonsten?

01:00:12: Ansonsten habe ich noch ein bisschen Dividendenthemen mit drin.

01:00:17: Ehrlicherweise wollte ich die umschichten vor einiger Zeit, aber wie das immer so ist.

01:00:20: Der Schuhster hat die schlechtesten Schuhe, ne?

01:00:23: Ist man dann mit der Firma abgelenkt und kümmert sich lieber... Einzelaktien

01:00:26: oder

01:00:27: GDRs

01:00:27: oder

01:00:29: Fonds noch aus alter Mani Ja

01:00:33: Aber ansonsten ein Defensiver kein Zock mal irgendwie so

01:00:36: Tatsächlich tatsächlich überhaupt nicht war auch immer Ich hatte viele.

01:00:39: in meinem Umfeld sind natürlich ganz ganz viele Menschen sehr auch begeistert im Krypto gewesen und haben da viel verdient und mir jeden Tag erzählt, wieviel sie heute wieder mit Kryptow verdient haben.

01:00:50: Und mich hat das immer nicht interessiert weil ich also ohne den Krypton jetzt ein Kryptoausflug zu machen Ich bewerte die Dinge für mich und wenn Sie nicht in meine Strategie passen dann fasse ich sie nicht an.

01:01:03: Deswegen, es war das für mich kein Thema.

01:01:05: Ich finde die Technik

01:01:06: interessant... Das ist gut!

01:01:07: Passt zu unserem Spruch risk comes from not knowing what you're doing.

01:01:10: eine letzte Frage weil du dich so viel mit dem Thema Mitarbeiterzufriedenheit beschäftigst wenn jetzt ein Hörer ne Hörerin irgendwie sich Gedanken drüber macht was sie oder er tun könnte um den eigenen Arbeitsplatz besser zu machen als Mittelständler als selbständiger Handwerksmeisterin Eine Trick, was würdest du machen?

01:01:34: Was ist so die Stellschraube, die man am ersten drehen kann um Mitarbeiter zufriedenheit zu steigern.

01:01:42: Der wichtigste Faktor sehen wir in allen Studien ist der Faktorenspekt das heißt es geht um Kommunikation auf Augenhöhe mit den Mitarbeitenden.

01:01:50: Das ist das allerwichtigste.

01:01:52: transparenter Informationsfluss!

01:01:53: Das wirkt auf alles dass das Allerwichtigst

01:01:57: Ja das wirkt auch hier.

01:01:58: vielen Dank für deinen Transparenten Informationsfluss heute zu Proud at Work, zu allem was damit zu tun hat.

01:02:05: Mitarbeiterzufriedenheit als Faktor bei der Geldanlage aber auch deine persönliche Unternehmer Story zusammen mit zwei Werbe-Ikonen!

01:02:14: Vielen Dank dass du heute dabei warst.

01:02:17: ich hoffe du konntest etwas mitnehmen für deine eigene Geldanlagen vielleicht auch für deinen eigenen Arbeitsplatz und wenn es dir gefallen hat dann sag's doch gerne weiter gibt uns Sterne lasst ein Abo da und natürlich gerne auch einen Kommentar, wie siehst du das Thema Mitarbeiterzufriedenheit.

01:02:36: Reicht es um daraus eine Anlagestrategie zu machen oder ist es am Ende doch etwas was implizit in den Zahlen am besten drinsteckt?

01:02:46: Vielleicht bist du ja auch bei einem der Unternehmen über die wir heute gesprochen haben angestellt kannst ein paar Erfahrungen noch dazu machen oder auch gerne Widerspruch.

01:02:57: ich freue mich Auf deinen Input natürlich auch was neue Themen angeht.

01:03:02: Gäste, Vorschläge gerne per E-Mail an Podcast adscalable.capital oder in den sozialen Netzwerken Adscalable Capital oder direkt an mich at cwröhr.

01:03:14: Das war's für heute!

01:03:16: Alles Gute und Tschüss aus Berlin.

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