00:00:00: eine Hand im Kühlschrank und die andere Hand im Ofen.
00:00:02: Wenn da beim Bauch laden, ist die Vorstufe
00:00:03: schon ein Schrott auf.
00:00:04: Das Risiko ist höher, damit ich es auch die Entlohnung höre.
00:00:07: Dürfen also nicht jetzt die Dachlatten schrauben und verfeuern?
00:00:09: Die Inflation
00:00:10: ist langfristig erstmal der größte Feind!
00:00:12: Die folgenden Inhalte sind keine Anlageberatungen.
00:00:15: Kapitalanlagen bergen Risiken.
00:00:17: Du entscheidest in was du investierst.
00:00:26: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Asset Class, deinem Podcast über Wachstum und Werte.
00:00:33: Ich bin Christian Weröl und heute habe ich für dich einen Mann der mit seinem Team das Vermögen der Nachfahren eines weltbekannten Unternehmens verwaltet – wie so ein Family-Office arbeitet und investiert, welches Mindset dahinter steht und was wir als Privatanleger davon richtig reichen Leuten lernen können.
00:01:00: Das und mehr jetzt im Gespräch mit Christian Wienkamp, Chief Investment Officer von Perpetual.
00:01:07: Herzlich willkommen!
00:01:08: Vielen Dank für die Einladung.
00:01:09: Ja, freu mich dass du da bist Christian.
00:01:11: Perpetual!
00:01:12: Schöner Name wobei ich als Finance Nerd da primär ja mal an Anleihen ohne fixes Fälligkeitsdatum denke.
00:01:21: jetzt denken einige wieder oh mein Gott.
00:01:23: ja stimmt natürlich.
00:01:24: na wer anders als ich auch nur so ein kleines bisschen Affinität zu uren hat dem kommt natürlich gleich diese ikonische Äuster perpettual von Rolex in den Sinn.
00:01:37: Und tatsächlich ist das auch die richtige Spur zu dem Vermögen und zur Familie, für die du arbeitest?
00:01:45: Absolut!
00:01:46: Und deine Intuition ist aber dabei gar nicht so falsch, weil Perpetual heißt ja einfach langfristig.
00:01:52: Das Gleiche was für die Uhr gilt, gilt auch für den Perpetul-Bond.
00:01:55: Und das gleiche gilt im Endeffekt für unsere Anlagephilosophie.
00:01:59: sprechen wir sicherlich im Detail später darüber.
00:02:02: Genau Per Petschel ist das Investment Office der Familie Wilsdorf und das ist die Familie des Rolex Gründers, die mittlerweile über mehrere Generationen angewachsen ist.
00:02:12: Und was wir machen ist, wir investieren das Kapital der Stiftungen dieser Familie und auch das Kapitel der Einzelpersonen.
00:02:21: Wir sind allerdings seit dieser Restrukturierung sozusagen völlig unabhängig von Der Firma Rolex.
00:02:29: Die Firma Rolex selber wird seit den Tagen des Gründers in Form von einer Stiftung gehalten, die der Gemeinnützigkeit gewidmet ist und das ist schon seit den Vierzigerjahren der Fall und es hat sich auch seitdem nicht geändert.
00:02:47: Unabhängig vom Unternehmen, die Familie hat ein Vermögen und dieses Vermögan gilt es zu verwalten.
00:02:55: Und dann hat sich die Familie entschlossen das im Rahmen eines Family-Offices zu machen.
00:03:01: jetzt also ich meine Family Office wenn du das übersetzt so mit Familienbüro.
00:03:07: das klingt dann so ein bisschen nach Reisebuchung oder Immobilienverwaltung aber Das ist ja schon ein bisschen mehr.
00:03:14: Also vielleicht kannst du erstmal so einen grundsätzlichen Überblick darüber geben, was heißt das eigentlich Family Office?
00:03:21: Ich glaube, Family Office per se kann sehr verschiedene Ausprägungen haben und es gibt auch tatsächlich Ausprügungen die genau das machen, wo sie im erster Linie um Immobilienverwaltung Buchhaltung und vielleicht sogar Reisebuchungen
00:03:39: und
00:03:39: Konzertservices, wie man das so schön nennt.
00:03:42: Das gibt es sicherlich auch.
00:03:44: unser Fokus und dass von den meisten Family-Office liegt aber tatsächlich in der Organisation des Vermögens oder strukturierten Anlage des Vermögens zu möglicherweise den spezielleren Anforderungen auf die Familie zugeschnitten.
00:04:03: Aber im Ende – und das ist bei uns liegt eine professionelle und institutionelle Kapitalanlage im Kern von dem, was wir machen.
00:04:12: Und wie kann man sich das jetzt so strukturell vorstellen?
00:04:15: Ist das jetzt einfach so ne Gesellschaft in die die Familie das zu verwaltende Vermögen einbringt?
00:04:21: oder seid ihr einfach so'n externe Advisor der dann das, was sowieso schon da ist irgendwie bei unterschiedlichen Accounts und unterschiedlichen Managern nochmal neu allokiert und beobachtet?
00:04:34: also ich glaube es gibt Tatsächlich, wenn man die Family Office Welt insgesamt anschaut, jegliche Spielart von der, die du gerade beschrieben hast.
00:04:41: Bei uns sieht es tatsächlich so aus dass wir als Firma sind wir der Investment Advisor einer Fondsstruktur und diese Fonds struktur hat Familienmitglieder, Familien Stiftungen als Investoren, sodass das vom Setup her sehr institutionell aufgesetzt ist und wir in erster Linie unser Primärer.
00:05:07: oder es ist zwar die Familie, aber wir haben mittlerweile auch andere Investoren.
00:05:12: Unternehmer kleinere Family-Office unter institutionelle Investoren auf der Plattformwahlsebene.
00:05:18: Fondsstruktur ist die absolute Marktstandard für insbesondere illiquide
00:05:23: Investments.".
00:05:24: Also
00:05:24: ist das etwas was gemeinsam mit der Familie konzipiert?
00:05:28: aufgebaut wurde, auch nach dem, kommen wir gleich zu Mindset der Familie.
00:05:32: Aber was jetzt dann auch andere mit nutzen können?
00:05:35: So sieht das aus ja!
00:05:36: Aber jetzt nicht irgendwie Cretium-Pleti einfach so in einer öffentlichen Struktur sondern nur Menschen und Familien oder Markteilnehmer die ihr kennt oder die der Familie irgendwie vertraut sind.
00:05:49: Also die Investmentlandschaft an sich unterscheidet ja tatsächlich zwischen einem Privatkunden und einem professionellen Kunden.
00:05:58: Und wenn wir gleich auch über unsere Anlagestrategie sprechen, dann sind das Strategien die nicht unbedingt für einen Privatanleger geeignet sind.
00:06:07: Aber auf der professionellen Anlegerseite haben wir jetzt erstmal keine Begrenzung.
00:06:11: aber ich glaube man muss sich auch nicht vorstellen dass nur weil es irgendwo hin und vor gibt finden Leute diesen und investieren dann ohne dass sie jemals mit einem darüber gesprochen haben.
00:06:22: also das ist ja schon Wenn man in den professionellen Anlegerbereich kommt, sehr wichtig zu verstehen was macht die Strategie?
00:06:28: Was ist das Ziel bevor man da investiert.
00:06:31: Also die Familie steht im Fokus wobei natürlich auch wenn man weiß dass ihr ja doch ein großes Team seid sich schon fragt warum macht eine Familie das eigentlich?
00:06:42: Warum gründet man an eigenes Family Office was er dann auch erstmal mit dem Aufbau dieser Strukturen zu tun hat und geht nicht mit diesem gesamten Vermögen beispielsweise Private Wealth Division einer Großbank oder zu einem großen Vermögensverwalter, UBS oder so.
00:07:02: Die haben ja nun auch entsprechende Ressourcen und wenn man sieht, wenn die da ihren Global Family Office Report vorlegen was dafür Gelder liegen müsste man ihr sagen können also wäre doch auch Geld dieser Familie eigentlich ganz gut aufgehoben.
00:07:16: Was spricht der für das eben nicht zu machen?
00:07:19: Was könnt ihr besser als eine UBS?
00:07:22: Also ich glaube, es ist gar nicht die Frage was wir besser können als eine UBS.
00:07:27: Es gibt zwei vielleicht drei Hauptgründe warum man eine Family Office Struktur sinnvoll sein kann und das ist aber auch eine Frage der Größe.
00:07:38: also mit fünfzig Millionen oder hundert Millionen macht ein Family Office in dem Sinne wahrscheinlich keinen Sinn und man ist besser aufgehoben wenn sich selber mit dem Thema beschäftigt und die verschiedenen Partner auswählt, die das dann für einen
00:07:51: machen.
00:07:51: Also beispielsweise sagt okay ein Teil geht zur UBS, ein Teil zu BlackRock und dann drei oder vier kleine Vermögensverwalte und so.
00:08:00: Das ist bei hundert Millionen weil einfach der Aufwand für die Struktur zu groß ist?
00:08:04: Ich würde
00:08:04: es teilweise sogar noch etwas.
00:08:05: Es ist vor allem Mitarbeiter kosten Geld, Struktur kostet Geld wo der Haupt Benefit liegt.
00:08:14: Und wenn ich auch schaue, was wir machen.
00:08:15: Wir suchen Best in Class Partner In allen Bereichen.
00:08:20: Das fängt mit den legal Themen an das geht über Asset Manager das hat so Plattformen das ist die Bank Kastodien verantwortlich ist.
00:08:33: Also
00:08:33: für die ganze Abwicklung,
00:08:34: wo die Vermögenswerte
00:08:35: tatsächlich hinterher liegen?
00:08:37: Genau!
00:08:37: Die Depot-Bank... Das
00:08:38: heißt du kann also nicht sagen ich habe jetzt hier OBS im Gute Investment Expertise aber das Depot hätte ich gerne bei PikT.
00:08:45: Ach, das
00:08:46: passt.
00:08:47: Also irgendwie sowas passt.
00:08:48: Es ist tatsächlich
00:08:49: ein Thema dieser Austauschbarkeit von den verschiedenen Vermögenzverwaltern gibt einem selber die Kontrolle was dann aber auch eine Funktion der Kontrolle über Qualität ist und damit einhergehen, das ist aber auch oft eine Kontrolle von Kosten.
00:09:06: Weil wenn einzelne Partner austauschbar sind, ist das Pricing einfach, was man erzielen kann kompetitiver als wenn man sagt hier du mach mal alles.
00:09:18: Kostentransparenz hat nicht so vorhanden und in manchen Bereichen ist die eine Bank total gut.
00:09:23: In den anderen Bereichen hätte ich aber lieber den Asset Manager, wenn die beiden aber keinen Vertriebsvereinbarung haben dann kommt das bei mir nie ein Portfolio an.
00:09:31: Und da ist eben dieses Kostenthema.
00:09:32: Qualität und Kosten ist ein großes Thema.
00:09:35: Und ihr schaut jetzt einfach dass sie sowie Zahnräder ineinandergreifen steuern recht Produkte dass das eine Einheit wird, fast wie bei so einem Urwerk.
00:09:48: Mit diesem kleinen Rätchen und ohne dass wir das jetzt
00:09:50: über
00:09:53: die Narrative passieren.
00:09:55: Aber das ist schon so.
00:09:56: Jetzt hast du gesagt also ... Bei hundert Millionen macht das ja alles noch keinen Sinn?
00:10:00: Ab wann ist hier ein Single-Family-Office für ein großes Familienunternehmen oder einen großen Prinzip?
00:10:09: Ab wenn macht sowas eigentlich Sinn?
00:10:11: Also ich glaube es auch eine Funktion der Tiefe, in die man reingeht.
00:10:15: Also ich glaube jeder, der sich mit Vermögen aktiv beschäftigt und das gilt glaube ich vom Privatanleger bis zu demjenigen, der wirklich viel Geld hat... Man merkt ja dass ist wenn man es ernsthaft macht dann ist das ein Aufwand!
00:10:28: Man muss sich mit den Themen beschäftigen, man muss sich überlegen mit welcher Depotbankarbeit oder welche Depotbank nutze ich?
00:10:36: Welche Investments möchte ich kaufen?
00:10:39: Und die Frage Wie weit delegiere ich Themen an irgendjemand anders?
00:10:43: Definiert ja auch im Prinzip, wie viel sterb ich dann selber vorhalten muss.
00:10:47: Und das heißt wenn ich eine Person habe die mir Die Arbeit abnimmt über kapitaler Location und so weiter nachzudenken Dann kann ich dass wir schon viel dann ist es schon mit viel weniger Vermögen ein sinnvolles Thema als und das sieht man auch oft dass das dann So ein bisschen der Buchhalter dann anfängt mitzumachen.
00:11:09: Ist das jetzt schon Single Family Office?
00:11:11: Wahrscheinlich eher nicht.
00:11:12: und dann geht das eben weiter, wenn auch oft dann neben dem einzelnen Eigentümer eine Familie.
00:11:19: dazu kommt mehr Themen insbesondere dann, wenn es um die oder die Weitergabe des Vermögens in die nächste Generation geht.
00:11:27: Dann werden die Themen schon komplexer.
00:11:29: Das heißt, dass ist ein bisschen ne Funktion ehrlicherweise von wie viel man Möchte man Insourcen und selber machen, desto mehr man selber machen möchte.
00:11:37: Desto größer sollte das Vermögen
00:11:39: sein.".
00:11:39: Gut aber wir reden dann schon über einen deutlichen dreistelligen Millionenbetrag, wo das überhaupt erst relevant ist?
00:11:46: Jetzt kannst du natürlich sagen Mensch also dreisteliger Million betracht den habe ich jetzt gerade nicht rumliegen.
00:11:51: deswegen schalte ich jetzt einfach mal ab weil Family Office ist nicht interessant.
00:11:54: Nee nee so ist es ja nicht!
00:11:56: Du bist ja auch nicht Warren Buffett und trotzdem guckst du, was bei Berkshire so läuft.
00:12:01: Nicht nur weil man dort actionär sein kann sondern weil es natürlich auch spannend ist wie solche wirklich großen reichen Investoren Ihr Geld anlegen wie sie investieren.
00:12:12: das ist unser Hauptthema, dass wir einfach mal darüber sprechen wollen was ihr denn konkret macht welche asset-klassen für euch sind voll sind welcher ja welcher mix dabei ist und inwieweit ihr durchschnitt seid.
00:12:26: den Durchschnitt kann man ganz gut ermitteln.
00:12:28: ich habe gerade schon erwähnt diesen ubs family office report.
00:12:33: wo dann.
00:12:34: Mal zu lesen war im letzten Jahr nach der letzten Umfrage, wie die reichen Familien investieren.
00:12:47: Alternative Assets, also Private Equity, Private Depth und Hedge Funds.
00:12:52: Elf Prozent Immobilien, acht Prozent Cash und der Rest ist dann Gold, Rohstoffe und Collectibles, also Passion Assets wie Kunst- und alte Autos.
00:13:02: So inwieweit seid ihr durchschnitt Christian?
00:13:06: Gute Frage.
00:13:06: Ich kenne den Report, ich nehme da auch jedes Jahr dranteil und fühle den mit aus.
00:13:12: Deshalb weiß ich relativ genau in welcher Bandbreite die Antwortmöglichkeiten vorhanden sind.
00:13:18: Und bei Family Office muss man sich schon klar sein es gibt welche, die sind de facto aus einem Immobilienentwickler entstanden und da ist die Quote Immobilie wahrscheinlich bei achtzig Prozent sehr, sehr fokussiert auf Liquide und da ist die Liquidekwote Aktien insbesondere wahrscheinlich bei siebzig-achtzig Prozent.
00:13:39: Also ich glaube der Durchschnitt das muss man sich wahrscheinlich erst ein bisschen vorstellen wie die eine Hand im Kühlschrank und die andere Hand im Ofen.
00:13:46: Dann
00:13:48: ist man insgesamt wohl temperiert.
00:13:50: Das heißt wenn wir auf unser Portfolio schauen und das ist auch ein Thema was ich immer wieder auch wenn ich mit einzelnen Investoren rede immer wieder in den Vordergrund stelle Das Portfolio sollte an die Ziele des Einzelnen oder der Struktur, der Familie angepasst sein.
00:14:08: Und wenn ich jetzt unsere Investoren anschaue dann haben die oft einen Thema gemein nämlich eine sehr große Langfristigkeit und das Ziel über Generationen hinweg zu investieren oder zumindest mal Vermögen zu erhalten.
00:14:23: Wenn das mein Ziel ist dann ergibt sich daraus eine andere Allokation als wenn mein Hauptziel die Erbschaftssteuer, die möglicherweise beim Tod ansteht in liquiden Mitteln zu halten.
00:14:38: In unserem Fall wie gesagt ist es eine langfristige Investitionsstrategie, die dann automatisch dazu führt dass wir uns einen hohen Grad ein illiquiden Investments leisten können.
00:14:47: das heißt wenn man jetzt die Zahlen die du gerade zitiert hast Die sind bei uns Schauen die deutlich anders aus.
00:14:55: Wir haben deutlich mehr als die Hälfte unseres Portfolios in illiquide Anlageklassen nämlich Private Equity und Private Credit und Infrastruktur, dann haben wir als nächsten Block noch Aktien.
00:15:06: Als ein langfristiges, ich würde schon sagen auch inflationsabsicherndes Instrument.
00:15:12: Und natürlich spielen auch Anleihen bei uns eine kleine Rolle weil sie auch interessante Charakteristika haben die relevant sind.
00:15:22: aber es ist einen deutlich, ein Portfolio was deutlich in Richtung Alternative- und Elequideanlagen getiltet ist und vielleicht eher Mit einem klassischen US in Daumen vergleichbar, also mit einer Universität.
00:15:34: Also was
00:15:34: wir haben oder Yale?
00:15:36: Genau.
00:15:37: Jetzt hast du diese Motivation angesprochen der Familie.
00:15:41: da stecken ja auch eine gewisse Erwartung drin.
00:15:43: Es fühlt sich immer schön an so langfristig perpetual und weitergeben an nächste Generationen.
00:15:51: Was heißt das konkret dass es wirklich auf langfristiges Kapitalwachstum ausgelegt ist?
00:15:56: man liest hier ansonsten manchmal auch von Family Trusts die darunter leiden, dass Familien zu viel rausnehmen mehr als jetzt erwirtschaftet werden kann.
00:16:07: Also laufender Einnahmen, laufende Erträge ist also nicht das primäre Ziel?
00:16:12: Genau!
00:16:12: Das ist nicht das Primärenziel.
00:16:14: Ich meine wenn man auch mit größeren Vermögen kommt in Prinzip eine gesellschaftliche Verantwortung einher.
00:16:23: Das ist beim Thema Nachhaltigkeit aber auch beim Thema dem das Kapital einem ökonomisch sinnvollen Ziel und Nutzen zuzufügen.
00:16:34: Das heißt, ich kann mir möglicherweise Investments vom Risiko leisten was sich traditionelle institutionelle Anleger vielleicht eher nicht leisten wollen.
00:16:45: Für uns ist... Und es gilt glaube schon für große oder viele Vermögen und ich glaube auch wenn ich privat auf mein Portfolio schaue auch relevant.
00:16:55: Inflation ist langfristig erstmal der größte Feind.
00:17:00: Den merkt man zwar im Portfolio nicht so direkt, aber wenn wir annehmen dass das bei zwei oder drei vielleicht sogar mal wieder vier Prozent ist, dann ist das erst einmal etwas was ich verdienen muss bevor ich überhaupt irgendwas ausschütten kann.
00:17:12: und so haben wir uns unsere Ziele auch definiert.
00:17:15: es ist der langfristige Kapitalerhalt.
00:17:17: Man kann sich das fast ein bisschen vorstellen wie eine Farm.
00:17:20: die aktuelle Generation darf diese Farben bewirtschaften davon konsumieren, aber die Farm in realen Werten sozusagen, die darf sie nicht verbrauchen.
00:17:34: Dürfen also nicht jetzt die Dachlatten abschrauben und verfeuern?
00:17:38: Genau!
00:17:38: Und das ist genau das was die Inflation ja darstellt und die muss man erstmal verdienen... Was
00:17:46: gar nicht so einfach ist, muss man ja auch sagen weil wir reden über letztendlich die Mission netto realer Vermögens erhalt und da steckt ja drin nicht nur nach Inflation sondern auch nach Steuern.
00:17:57: Und das kann ja perspektivisch auch eine zunehmende Bedrohung für vermögen werden, nämlich wir sehen überall Staaten brauchen mehr Geld von wem holt man es?
00:18:09: Von denen dies haben.
00:18:10: und dann ist ja so ein Family Office auch gleich in so steuerlichen Themen dran oder?
00:18:15: Das ist richtig wobei von unserer Struktur her als Investment-Office wirklich einen Fokus auf die Anlagestrategie haben.
00:18:25: Ja,
00:18:25: natürlich!
00:18:27: Gerade wenn es halt weniger prinzipial ist, ist man natürlich schnell in dem Thema drin.
00:18:33: Jetzt hast du gesprochen über Private Markets?
00:18:37: Ganz klar reden wir gleich drüber über Aktien, Anleihen.
00:18:41: Was mir da eigentlich fehlt wenn ich mal so durchgehe Immobilien und ja Gold einfach gerade auch mit Blick auf Kaufkraft erhalt kein Thema für euch oder hängt das in anderen Vehikeln der Familie?
00:18:54: Also Gold hat, fangen wir mal mit dem Thema gold an.
00:18:58: Wir sind von der Investmentphilosophie jemanden sehr auf Risikopriben langfristig ausgelegtes investieren, mit dem Ziel Risikopremien in den verschiedensten Bereichen global aber auch in den verschiedenen Sektoren etc.
00:19:14: verdienen möchte.
00:19:14: das heißt ich möchte verstehen warum sollte ich ökonomisch entlohnt werden wenn ich Kapital zur Verfügung stelle?
00:19:23: diese ganz besondere Eigenschaft hat gold in dem Sinne nicht weil Gold ist in vielen Phasen eine gewisse Wertsicherung Aber nicht unbedingt eindeutig, warum ich dafür entlohnt werden muss.
00:19:40: Weil der Preis, die wir auch in den letzten Jahren gesehen haben, da sind sicherlich andere Faktoren, die dahinter sind Zentralbanken, das kann teilweise ein gutes Trendinvestment sein aber fundamental, dass keine Cash Flows abwirft lässt sich auch keinen intrinsischer Wert berechnen und damit ist das eben nicht Teil unseres Portfolios.
00:20:04: Also entlohnt wird man natürlich, aber nicht vom Gold sondern von denjenigen, die es einem irgendwann abkaufen.
00:20:13: Der Preis, ich meine wir haben jetzt gesehen dass der lange in eine Richtung gegangen ist, aber man habe jetzt auch...
00:20:18: Wodkausabmast kam da...
00:20:20: Wir wurden jetzt auch kurz wieder dran erinnert, dass das auch runtergehen kann und Silber hat ja noch einen wilderen Retail unter sich.
00:20:26: Gold allerdings spielt in der Rolle und das empfehlen wir auch unseren Investoren.
00:20:31: Möglichst wenn man gold halten will, dass tatsächlich auch eher privat physisch selber zu halten.
00:20:37: also
00:20:38: kein thema für euch und wer es will kann eine oder andere in der familie der kannst dann privat machen.
00:20:43: immobilien hat die familie wahrscheinlich anderswo so dass ihr das nicht zentral verwaltet weil ihr wollt keine ausverwaltung machen.
00:20:50: Das ist ja tatsächlich ein zentrales Thema, als wir angefangen haben.
00:20:54: Vor zehn Jahren haben wir uns bei dem Thema Immobilien gefragt wie würde man an das Thema rangehen?
00:21:02: und um das sinnvoll zu machen braucht man in irgendeiner Form direkt einen Zugriff auf die Immobilie.
00:21:08: Man muss sie selber entwickeln und das führt zwangsläufig dazu dass man lokale Expertise entwickeln muss.
00:21:16: und das wiederum führt dazu, dass man ein Immobilientportfolio hätte was regional sehr konzentriert ist, selbst wenn es auf Deutschland nur konzentiert ist.
00:21:24: Und das passt nicht zu unserer Philosophie global zu diversifizieren.
00:21:28: und wenn man sich jetzt vorstellt aus einer deutschen Perspektive ist die Maximilianstraße in München sicherlich ein super Safe Asset.
00:21:36: aber wenn sie mit jemandem aus der Schweiz sprechen, der sagt warum soll ich denn in Münchern investieren?
00:21:40: Ich habe dort die Bahnhofsstraße im Zürich und dadurch entsteht dann schon eine Dynamik wo man feststellt Es gibt gar nicht den logischen Heimatmarkt in dem Fall für die Familie.
00:21:51: und das hat dann dazu geführt, dass gesagt haben.
00:21:54: Wenn man Immobilien direkt halten möchte, das können auch wieder die Familien mit den selber machen wenn sie da Spaß dran haben diese zu verwalten und zu entwickeln.
00:22:03: wir schauen auf der Real Assets Seite ich habe eben Info gesagt im Wirklichkeit real Assets.
00:22:09: Das kann auch in Immobilienthemen beinhalten die irgendwo in der Intersection sozusagen zwischen Infrastruktur und Real Estate sind, Datenzentren sind ein Beispiel.
00:22:20: Es können auch Logistik, Last-Mine-Logistik sein... Aber
00:22:24: kein Meatshaus und
00:22:25: keinen Büroturm?
00:22:27: Genau!
00:22:27: Und da bin ich ja sehr froh drum, dass wir keinen Büroturm im Portfolio haben.
00:22:31: Ja es soll nicht so das gute Investment sein momentan zumindest mit Blick auf Disruption.
00:22:37: Das heißt am Ende sind wir doch da dass ihr ja einen gewissen Anleihenanteil habt, wer ja auch dann ein bisschen Schwankungen rausnimmt.
00:22:45: Schneller verfügbar ist, Hochliquide.
00:22:48: aber eigentlich sind wir bei unternehmerischen Sachwerten.
00:22:52: Einerseits das notierte Aktien hast du gesagt, andererseits bei Real Assets, Alternative Assets also in dem was dann eben nicht notiert ist, aber wo auch reale Werte dagegen stehen Wie fängt man da überhaupt an?
00:23:08: Wie strukturiert man irgendwie so ein Portfolio, weil irgendwo muss ja auch mal dann diese Erkenntnis herkommen.
00:23:15: Ja macht man jetzt zwanzig Prozent Aktienanteil oder macht man fünfzig Prozent Aktie in Anteil wie viel Private Equity ist also wie kommt so eure Asset Allocation zustande?
00:23:26: oder wie habt ihr damals gestartet als ihr das aufgebaut habt?
00:23:29: Das ist eine sehr, sehr gute und sehr valide Frage.
00:23:32: Weil ganz oft ist glaube ich diese Frage was will ich eigentlich mit meinem Portfolio erreichen?
00:23:37: Eine wo man am wenigsten Zeit mit verbringt und die aber gleichzeitig am schwersten zu beantworten ist Und die auch am Ende über.
00:23:46: das ist auch die einzige frage in der Vermögensallokation Die überhaupt nicht an irgendjemand delegierbar ist.
00:23:51: dass muss man nämlich letztlich für sich selber entscheiden.
00:23:55: Wir haben die verschiedenen Aspekte damals betrachtet und sind dann eben auf im Endeffekt dieses Narrativ der Farm gekommen, um einen Anlagehorizont abzuleiten.
00:24:10: Um den Ziel abzuleiten was will man denn sozusagen?
00:24:14: Was kann man sich denn leisten auch an Risiko einzugehen?
00:24:17: über die Zeit und wenn man ein paar Parameter fixiert hat wie eine Risikotoleranz?
00:24:23: Was will man maximal verlieren?
00:24:26: in dem Fall ist es am ende der reale Wert erhalt nach dreißig Jahren.
00:24:31: Okay,
00:24:31: jetzt gehen wir aber davon aus dass ihr sagt okay wir haben die Zeit und wir haben auch diese diese Philosophie die es wie in unternehmerische Sachwerte reingehen wollen.
00:24:41: das ist ja auch für eine Unternehmerfamilie eigentlich logisch dass man nicht in erster Linie Geldverwalter sein möchte sondern das vielleicht auch positiv gestalten möchte was ja eben mit Equity Investments möglich ist.
00:24:54: Aber wie kommt man dann dahin?
00:24:55: Dass man sagt Die asset allocation ist jetzt, meintwegen, vierzig Prozent Aktien.
00:25:02: Vierzig Prozent Alternatives, zwanzig Prozent irgendwie Anleihen.
00:25:07: und wie definiert man dann weiter was so Infrastruktur ist?
00:25:11: Was jetzt bei Aktien bestimmte Länder sind?
00:25:13: Wie wird dieser Prozess granular?
00:25:15: Kommt das dadurch zustande, dass ihr dann zu manchen Projekten einfach irgendwie einen Zugang habt und sagt okay.
00:25:21: Das kommt jetzt rein oder ist es wirklich so top down, dass er erst mal so ein Plan gemacht hat.
00:25:25: So muss es aussehen.
00:25:27: Genau also der erste Schritt ist tatsächlich den Top Down Ansatz was auch glaube ich also zumindest einmal in unserer Philosophie glaube ich sehr wichtig ist weil man ansonsten das Risiko dass man tolle Ideen findet und dann mal der Idee folgt, dann mal die Idee folgen.
00:25:46: Und am Ende ein Portfolio hat was überhaupt nicht zusammenpasst oder was irgendwas macht, was man überhaupt nicht vorher gesehen hat
00:25:55: Also das Jäger und Sammler-Portfolio.
00:25:56: Das Jägar und Sammlaportfoli, ich ... Kann man
00:25:59: als Privatanleger auch machen?
00:26:00: Absolut nicht!
00:26:00: Wenn wir heute was in dieser Börsenzeitung morgen, was in diesem News Channel, dann sind wir mal bei Twitter und haben überall Ideen und am Ende haben wir einen Bauchladen, dass die Vorschläge schon im Schrott hoffen.
00:26:10: Ich vergleiche das immer mit dem Gartenschlauch der im Garten tanzt.
00:26:14: Und wenn es gut läuft, macht er den Rasen nass.
00:26:17: aber wenn ich ein Sprenkler hab, dann sollte ich doch lieber den nehmen.
00:26:23: Das heißt, man muss sich den ersten Teil diesen Top-Down-Prozess, den kann man sich tatsächlich ein bisschen technisch vorstellen.
00:26:28: Es ist aber ja durchaus auch erwartete Renditen – wir leiten die selber ab, aber die findet man auch in den verschiedensten Portalen online.
00:26:38: Auf welche Zeiträume?
00:26:40: Zehn Jahre!
00:26:41: Fünf bis zehn Jahre.
00:26:42: Das sind aber keine Vorhersagen, sondern das sind tatsächlich rendite Erwartungen auf Basis von was sollte man verdienen.
00:26:50: damit Sinn macht, da kommen Bewertungen mit rein und langfristig Risikoprämie.
00:26:56: Aber die Grundstruktur ist fest, ihr habt irgendeinen Aktienanteil.
00:26:59: Magst du ihn sagen?
00:27:00: Fünfzehn Prozent!
00:27:01: Fünf Zehnt Prozent ist der Aktienanteil.
00:27:03: also jetzt gucke ich mal in die Studie, da waren es dreißig Prozent, also nur die Hälfte.
00:27:07: Da seid ihr schon auf jeden Fall nicht durchschnittet und sonst haben wir's auch gemeint.
00:27:11: Wie investiert jetzt eine Familie im Family-Office in Aktien, kauft ihr ETFs?
00:27:15: Ähm...
00:27:17: Einzelaktien.
00:27:18: Wir kaufen keine Einzelaktien und unsere Philosophie besteht tatsächlich, wie ich ja eben sagte, da drin mit den besten Partnern in den verschiedensten Essayklassen zusammenzuarbeiten.
00:27:28: Und wenn nicht Einzelakzien kaufen dann muss sich davon überzeugt sein dass ich das besser kann als jemand der das professionell den ganzen Tag macht.
00:27:41: Okay also ist die Frage Kann es jemand der professionell ist oder sagst du wir kaufen den Markt?
00:27:48: Ich glaube tatsächlich, dass in vielen Bereichen des Marktes eine aktive Umsetzung gar nicht verkehrt ist.
00:27:56: Aber die Frage ist zu welchen Konditionen?
00:28:00: Und ganz viele können eben ihre teuren Gebühren nicht verdienen und das heißt wenn wir zur Überzeugung kommen, dass die Wahrscheinlichkeit, dass jemand seine Gebühren Dann machen wir das Ganze passiv.
00:28:18: Und in anderen Fällen, wo wir glauben, dass funktioniert und hat auch langfristig in der Vergangenheit funktioniert, dann machen wir es mit einem aktiven Manager.
00:28:29: Das kann fundamental sein, aber auch eine Quant-Strategie sein.
00:28:34: Also zum Beispiel der US-Aktienmarkt.
00:28:38: natürlich gibt es Ex-Post immer wieder Manager die besser sind als der Index
00:28:43: Ist ja auch logisch, wenn man so Wahrscheinlichkeiten sich ganz schaut.
00:28:47: Aber ex ante ist die Wahrscheinlichkeit dann nicht so groß dass wenn ich noch die Gebühren mit einrechnet das ich gerade genau den auswähle
00:28:55: Wie stark ist für euch Markterwartung bei diesen ganzen Entscheidungen wichtig?
00:29:00: Beispielsweise jetzt ganz konkret bei den USA.
00:29:03: über Jahre hinaus herausragend gelaufen immense Outperforms zum Rest der Welt.
00:29:11: seit Ich würde sagen fünf, sechs Jahren haben wir jedes Jahr in diesen Jahresausblicken immer.
00:29:16: Na jetzt wird es aber mal Zeit für die Reversion to the Mean das Amerika mal schlechter läuft.
00:29:21: da sind wir auch immer ganz kurze Zeitfenster so wie Anfang zwanzigfünfzwanzig den Anfang zweixundzwanziger und dann kommt wieder irgendwas und das läuft wieder zusammen.
00:29:30: Am Ende steht Amerika doch immer am besten da.
00:29:33: Dollar ist nochmal ein anderes Thema.
00:29:35: Sind diese Prognosen für euch relevant, diese Weltsicht auch dann Mandate zu ändern?
00:29:42: Oder sagt ihr nehmen wir einmal gesagt haben wir wollen X Prozent in den USA haben.
00:29:46: Dann bleiben wir dabei.
00:29:48: Diese Bewertungsweltsichten die spielen für uns tatsächlich weniger eine Rolle.
00:29:53: bis also weil wie du schon sagst ich glaube das geht sogar länger zurück als fünf Jahre dass das Narrativ hieß jetzt ist es Zeit dass Europa Ketchup hat oder das Emerging Markets, dieses wahnsinnige Growth Potenzial auch in Renditen sich... Aber jetzt
00:30:11: kommen die Small Caps.
00:30:13: Genau und Jahr für Jahr waren es wieder die US Large Caps, die Outperformed haben.
00:30:19: Das heißt diese Vorhersagen sind leider nicht sonderlich erfolgreich und auch historisch kann man da auch sagen dass da kein Wert da ist, also dass das eine Kaffeesatzleserei ist wenn ich ehrlich bin.
00:30:32: gleichzeitig heißt es auch nicht, dass unsere Allokation komplett konstant ist.
00:30:37: Und ein globales Portfolio was eben so aufgestellt sein sollte in unserem Fall das es auch verschiedenste Risikoszenarien durchhält da gehört dann eben auch eine Allokations dazu die nicht einfach nur aus USA und Europa besteht.
00:30:53: Ja
00:30:53: und der gehört eine Allocation dazu das kann man ja aus den Zahlen jetzt ersehen die ihm nicht nur börslig ist sondern die ganz klar den Schwerpunkt hat außerbörslichen Investments, also non-listed in private markets.
00:31:08: Also Private Equity haben wir hier auf dem Kanal schon diverse Male gehabt.
00:31:13: Private Credit als Spiegel davon ist auch klar.
00:31:16: ein Thema das du sehr häufig jetzt erwähnt hast es Infrastruktur.
00:31:21: vielleicht kannst du da einfach mal noch so'n bisschen Licht drauf werfen.
00:31:25: was heißt das eigentlich genau Infrastruktur und wie investiert ihr eigentlich dann in Infrastruktur?
00:31:31: Ja, Infrastruktur.
00:31:33: Ich meine das ist jetzt spätestens seit der Zeitenwende zumindest mal in aller Munde dass wir in Infrastruktur mehr investieren müssten als Deutschland oder als Land.
00:31:43: aber mit diesem veränderten Narrativ ist es auch als Investmentmöglichkeiten attraktiver geworden und hat mehr, zieht mehr Interesse an.
00:31:55: Worum geht es da?
00:31:56: In erster Linie.
00:31:56: Das geht im Endeffekt um die Finanzierung von dem Bau neuer Infrastruktur in den Bereichen Energiewende, Kreislaufwirtschaft, Digitalisierung, Transport, Logistik.
00:32:12: Und das sind Themen die zum einen Erneuerungsbedarf haben aber gleichzeitig auch viel Kapital bedürfen um uns da für die Zukunft aufzustellen und das sind globale Themen.
00:32:29: zu Cold Storage, soll heißen Logistikzentren die unter Null Grad operieren damit Tiefgüllprodukte zu den Konsumenten kommen.
00:32:42: Da sind alles Themen.
00:32:43: in diesem Bereich Infrastruktur fallen Datencentren Telecommunication also
00:32:47: diese Mobilfunk-Türme
00:32:50: gibt es hier auch alles
00:32:50: eine Börse.
00:32:52: Wenn ich sage, Mobilfunkteure möchte ich nicht haben.
00:32:54: Kann ich American Tower Corporation kaufen?
00:32:57: Wenn ich sag na eigentlich ist ja das ganze Netz auch irgendwie Infrastruktur kann ich gar nicht das in Europa und in den USA haben will.
00:33:04: Kann die Telekom Aktie kaufen?
00:33:06: dann hast du gesprochen über Energieinfrastruktur, Energieerzeugung Naja Brookfield Renewable Energy hatten wir auch schon Podcast drüber.
00:33:17: oder wenn ich sage Stromnetz nun lege ich mir eine EON-Aktie dahin.
00:33:21: Wo ist der Sinn zu sagen, ich mach das Ganze privat?
00:33:25: Die Börse ist viel transparenter.
00:33:29: Hat Liquidität.
00:33:31: Das heißt wenn man dann raus will kommt man raus.
00:33:34: Ich hab nie gesagt zu welchem Preis aber man kommt raus.
00:33:37: Warum macht ihr das trotzdem nicht?
00:33:39: Gibt es irgendwie da so ein Geheimnis der Private Market?
00:33:43: Ist das eine besondere Formel für nur besonders reiche Leute?
00:33:47: Dass es da nochmal so einen extra Rendite-Aufschlag gibt oder was?
00:33:50: Das ist der Grund dafür.
00:33:51: Also das muss man sich vorstellen, so ein Infrastruktur-Asset hat ja ähnlich wie eine Firma auch einen Lebenszyklus.
00:33:59: und wenn man jetzt das Thema Renewable Energy mal nimmt, dass was an der Börse gehalten wird, ist das, wenn es dann an der, das was an die Börsen gehalten würde, ist typischerweise das fertige Asset, was Cash Flows produziert und damit für Investoren ne interessante Dividendenrendite produziert.
00:34:20: Dieses Esset wird aber nicht selten finanziert im Bau von börsennotierten Trusts oder Firmen.
00:34:33: Das passiert ganz oft in Private-Markt, also das heißt bevor ich überhaupt einen Solarpark habe der groß genug ist oder eine Zusammensammlung an Solarparks die groß genug sind um gelistet zu werden müssen sie ja tatsächlich entwickelt und gebaut werden.
00:34:52: Und dieses Risiko oder diese Phasen muss jemand finanzieren, die Entwickler brauchen Kapital, die müssen immer ein bisschen Eigenkapital reinbringen aber sie brauchen Kapitel und für die Construction braucht es Kapital.
00:35:04: und dann muss man zeigen dass das Ganze funktioniert so wie's geplant war.
00:35:08: und wenn das dann funktioniert und die Cash flows wirklich generiert dann hat man verschiedenste Exitmöglichkeiten.
00:35:15: Versicherer halten diese Sachen gerne oder auch Pensionskassen, weil das langfristige Cashfluss sind.
00:35:21: Aber ein anderes Exit-Vehikel sozusagen ist oft einen Börsennotiertes Vehikel.
00:35:26: Das heißt es ist ein bisschen vergleichbar mit Venture und Aktien die dann irgendwann an der Börse sind.
00:35:35: Die meisten Firmen müssen erst entstehen bevor sie irgendwann gelistet werden und diese Phase der Entstehung wird im Prinzip am Privatmarkt auch in der Infrastruktur finanziert.
00:35:45: Und die Phase ist die, die ihr auch mit abdeckt?
00:35:47: Genau und das ist vor allen Dingen die Phase, die wir abdecken.
00:35:50: Die Entstehung neuer Infrastruktur.
00:35:51: Weil
00:35:51: die Wachstumskurve höher ist?
00:35:53: Das Risiko ist höher und damit soll es auch die Entlohnung höher.
00:35:56: Ich meine am Ende ist der Käufer, der am Ende dieses Asset hält.
00:36:01: und ein weiterer Unterschied ist übrigens zur Telekom-Aktie.
00:36:06: bei der Telekom Aktie habe ich einen Unternehmen Eine Unternehmensstrategie und allem was bei einem einzelnen Unternehmen dazugehört.
00:36:17: Bei Infrastruktur habe ich oft nur einen Asset, da gibt es zwar dann irgendjemand der noch entscheidet wenn man den Schalter umlegt.
00:36:23: aber das ist an sich ein Asset und kein Unternehmen was viele Assets auf der Bilanz hat.
00:36:29: Das sind schon zwei Unterschiede weil ich im Endeffekt eine Einstelle habe Vertraglich abgesicherte Cash Flows und beim anderen habe ich ein unternehmerisches Risiko, dass also
00:36:38: muss kein Marketing gemacht werden.
00:36:39: Kein Preiskampf und sonst was das ist
00:36:41: alles
00:36:41: egal sondern dir geht es einfach darum du hast irgendwie Kapital investiert.
00:36:46: daraus entsteht ein real asset das in aller Regel eine sehr lange Nutzungsdauer hat auch einen relativ hohen Burggraben.
00:36:54: Das heißt, wenn man das einmal gebaut hat ist unwahrscheinlich dass ein zweites direkt daneben gebaut wird.
00:36:59: Wenn wir über Straßen reden, über Brücken...
00:37:02: Das passiert natürlich schon ab und zu!
00:37:04: Da muss man natürlich auch schauen.
00:37:05: also Glasfaser ist ja so ein Beispiel.
00:37:08: ich glaube da haben vor ein paar Jahren Infrastrukturplayer gedacht, dass man vier Glasfasereitungen verlegen könnte und jeder schafft es zwei Haushalte oder jeden zweiten Haushalt anzuschließen.
00:37:20: Das hat sich dann auch nicht ganz so erfolgreich rausgestellt.
00:37:23: Aber prinzipiell ist das genauso.
00:37:25: Es ist ein essenzieller Service, es ist eine Langfristigkeit der Cash Flows und am Privatmarkt wird eben der Bau finanziert und das Halten kann dann am öffentlichen Markt passieren.
00:37:37: Das heißt
00:37:37: ihr steigt dann auch schon mal aus wenn da also dieser anfängliche Wachstumskurve diese Realisierungskurve
00:37:45: Das ist sogar Teil der Strategie.
00:37:47: Also das sollte auch so sein, weil...
00:37:49: Sie wollten nicht dauerhaft in Betrieb hängen jetzt beispielsweise von irgendeinem Hochspannungsnetz oder einem Solarpark oder einem Batteriespeicher?
00:37:58: Es
00:37:58: ist ja im Endeffekt eine Cost-of-Capital Frage.
00:38:00: und der, der das nur noch betreibt, der hatte einfach ne geringere Cost of Capital, weil er auch ein geringeres Risiko trägt.
00:38:05: Und deswegen, der Betrieb ist für euch dann nicht mehr so interessant.
00:38:08: Sondern dann hüpft ihr quasi weiter zur nächsten Chance wo man wieder irgendwas aufbauen kann.
00:38:13: Da muss ich eben schon mal einen kleinen Überblick gegeben was eigentlich alles Infrastruktur ist.
00:38:18: Das ist ja wahnsinnig viel.
00:38:19: und da tauchen jetzt zwei Fragen auf.
00:38:21: erstens wie stimmt dir das überhaupt?
00:38:23: Operativ habt ihr seit ihr jetzt zwar ein Team irgendwie zwei Dutzend Leute glaube ich
00:38:28: oder?
00:38:28: Ja genau!
00:38:30: Die können viel abdecken.
00:38:31: aber wenn da einer ist für Logistik in Deutschland, einer für Logastik in Spanien.
00:38:37: Das würde ja nicht hinhauen.
00:38:38: Sprich wie macht ihr das?
00:38:39: Wie sind die Strukturen von den Partnern?
00:38:42: und dann auch was ist da wirklich interessant?
00:38:45: Wie bewertet ihr das?
00:38:47: wo seht ihr da die besonders relevanten Fälle von Infrastruktur jetzt mal für die nächsten zehn Jahre?
00:38:54: Glasfaser war es hier nicht!
00:38:55: Also wir arbeiten eigentlich grundsätzlich mit Partnern zusammen in den verschiedenen Bereichen.
00:39:04: sogenannte best-in-class Partner sind, die halt gezeigt haben dass das was sie da machen besonders gut können.
00:39:11: Das heißt wenn wir im Bereich Logistik dann einen anderen Manager als im Bereich Energie oder im Bereich Datacenter.
00:39:21: Also wenn wir jetzt mal über, wir wollen jetzt nicht über Namen konkretreden aber so vom Schlage der Partner Brookfield, der Name ist schonmal gefahren die machen ja auch nicht nur diese gelisteten Vehikel sondern institutionelle Fonds haben wir in unserem Deep Dive auch drüber gesprochen.
00:39:33: das sind so das was du als Partner bezeichnest.
00:39:36: Das
00:39:36: ist das was ich als Partner Bezeichne.
00:39:37: Ihr gebt dann also am Ende Wenn ihr überzeugt seid gebt ihr in einen solchen institutionellen Fond von Brookfield.
00:39:45: Brookfield Infrastructure oder Brookfield Renewable Energy Transition, da gebt ihr dann Geld rein.
00:39:52: So sieht das aus!
00:39:52: Also Brookfield ist tatsächlich nicht im Portfolio als Kleiderdisclaimer.
00:39:57: Wir schauen tatsächlich dass wir etwas geringe, also dass wir Manager unterstützen oder Strategien unterstützen die etwas kleiner sind.
00:40:06: Das ist dann nicht den Blackstone oder der KKR oder eine Brookfield sondern das sind oft Strategien und Manager, die etwas kleinere Tickets auch in ihren einzelnen Investments machen.
00:40:19: Und dann vielleicht auch diese Firmen als interessante Exit-Route haben bevor es dann irgendwann vielleicht tatsächlich...
00:40:25: Wo ihr wahrscheinlich dann einfach eine wichtigere Nummer seid?
00:40:28: Ja das kommt dazu.
00:40:29: Als bei KKR oder der Anhof erst dreimal durchgeroutet wird und bei kleineren Managern habt ihr vielleicht sofort...
00:40:35: Das kommt auch dazu.
00:40:36: aber es geht mehr darum wo welcher Manager hat welche Ziele und welche ja verwolkt, welche ziele und welche strategie
00:40:47: auch.
00:40:47: da guckt ihr auf die manager aber die manager sind in der regel dann wirklich spezialisiert irgendwie für themen.
00:40:54: wie ist denn so der blick auf auf dem?
00:40:56: gerade weil wir ja auch eben an der börse die möglichkeit haben uns doch über so reads und trust strukturen in recht.
00:41:05: spezialisierten Infrastrukturunternehmen zu engagieren.
00:41:08: Was ist das was deiner Meinung nach jetzt so mit Blick auf die nächsten fünf oder zehn Jahre besonders relevant, besonders aussichtsreiches?
00:41:16: Also ich glaube die Vorhersage von Themen kann eine mit einer hohen Konfidenz funktionieren aber man sollte sich da nicht ganz darauf verlassen dass genau so sich dann entwickelt weil dann kann irgendein unvorherbares Event kommen und auf einmal ist das Thema da oder das ist vollkommen anders als man es antizipiert hatte.
00:41:39: Das heißt, dass eine ist mal die Diversifikation, dass man verschiedene Themen in verschiedensten Bereichen im Portfolio hat.
00:41:45: Ich glaube trotzdem, dass gewisse Sachen einfach nicht weggehen werden.
00:41:50: und das Thema Energieresilienz als schönes neu deutsches Wort in Europa sieht man jetzt wieder – das hat man nach Russland gesehen –
00:42:05: Es wirkt ja immer wie so ein großer Ballon.
00:42:08: Das fühlt sich alles so traumhaft an, aber man sieht doch jetzt... Wir sind eigentlich nicht wirklich weitergekommen in den letzten vier Jahren in Europa oder?
00:42:18: Wir haben immer noch dieses Thema Versorgungsengpässe.
00:42:23: Energiewende, die blockiert wird dadurch dass wir die Stromnetze nicht richtig ausgebaut kriegen.
00:42:28: Weil es wieder irgendwo Bürgerinitiativen gibt, die den Ausbau dann behindern oder verzögern oder komplett verhindern weil wir mit Batteriespeicher nicht weiterkommen.
00:42:40: Weil wir mit Pummspeicherkraftwerken nicht weiter kommen.
00:42:42: und immer noch diese Dunkelflaut damit keine Brückentechnologien ist nicht frustrierend für ein Investor.
00:42:48: also ich Politisches Risiko ist im Infrastrukturbereich wesentlich größer als in den anderen Bereichen, was ja übrigens auch wenn man jetzt wieder gesamtheitlich auf ein Portfolioschart genau das Thema ist.
00:42:59: Ich meine ich möchte jetzt nicht unbedingt politisches Risiko im Portfolio haben aber Kern der Portfoliokonstruktion ist ja ich möchte verschiedene Risikokomponenten und Risikotreiber und damit Renditetreiber im Portfoglio haben, damit ich in verschiedenen Marktphasen auch nicht überall gleichzeitig auf die Schnauzefalle.
00:43:20: Heißt politische Risiken sind im Infrastruktur deutlich größer, möchte ich die nehmen?
00:43:27: Nein aber was man trotzdem machen kann ist im Rahmen des bereits politisch oder regulatorisch verabschiedeten Entwicklungen und Konstruktionen von neuen Projekten voranzutreiben.
00:43:41: also das wäre jetzt zum Beispiel nicht unbedingt den Die Entwicklung einer neuen Stromtrasse, wo ich noch nicht weiß ob das genehmigt wird.
00:43:50: Das ist sicherlich was wo der Staat die Rahmenbedingungen schaffen muss dann würde es private Investoren geben oder er muss es selber machen.
00:43:58: aber wenn's darum geht zum Beispiel Batteriespeicher zu bauen Dann ist das eine rein ökonomische Frage ob Ich glaube dass das sinnvoll ist in diesem, wie du beschrieben hast, dunkelflaute negative Strompreise.
00:44:15: Ob es da sinnvoll ist, in dem Markt eine Batterie zu bauen oder zu betreiben?
00:44:21: Das kann man aufgrund von ökonomischen Fragen beantworten und bewerten.
00:44:27: Und das ist ein sehr spannendes Thema auch wenn man paar Jahre nach vorne schaut mit der Menge an erneuerbaren Energien die wir haben.
00:44:35: Da wird irgendeine Form von Speicher notwendig sein und auch Teil des Infrastruktur-Mixes sein werden, den auch Investoren halten.
00:44:45: Jetzt hören wir ja häufig auch beim Thema Infrastruktur gleich KI mithalten dran weil ja auch Datacenter war inzwischen als Infrastruktur angesehen.
00:44:54: Wann ist das ein Bereich in dem euch tummelt?
00:44:56: Sehr sehr vorsichtig!
00:44:59: Weil das Thema taucht mittlerweile überall auf.
00:45:03: es taucht im Aktienmarkt auf die Large Caps im Prinzip davon dominiert werden.
00:45:10: Es taucht leider mittlerweile im Rentenbereich auf, weil ... Die Googles dieser Welt ...
00:45:18: Noch schlimmer die Oracles?
00:45:20: Ja, die emitieren im Prinzip ...
00:45:22: Die müssen sich verschulden um investieren zu können!
00:45:25: Ja und dann muss man sich fragen was ist die Sicherheit?
00:45:27: Die sind Chips, die in drei Jahren nichts mehr wert sind.
00:45:30: der Punkt ist nur der es ist eine Growth Story, die auf einmal gepreist ist auf der Rentenseite wie als wärst'n Unternehmenskredit von einem Unternehmen mit hoher Bonität.
00:45:41: Es taucht dem Infrastrukturbereich im Datencenter auf, es taucht den Energiebereich auf und immer wenn man denkt Sachen sind unkorreliert und dann taucht auf einmal irgendeinen Event auf und man stellt fest dass so unkorreliert war das gar nicht.
00:45:56: Das ist was wo wir immer besonders vorsichtig sind in der Portfoliokonstruktion damit genau das nicht passiert.
00:46:02: Übrigens, so ist auch unser Private Credit Portfolio aufgebaut.
00:46:05: Das nämlich nicht das was du eben angesprochen hast.
00:46:08: die Gegenseite des Private Equity finanzierten Unternehmens ist weil dann habe ich wieder das gleiche Risiko zweimal.
00:46:14: Ja Private Credit
00:46:15: ist ja auch so ein Thema gilt ja gerne als Kanarienvogel in der Mine also die sogenannten Schattenbanken private Kreditforce die eben kein Eigenkapital ausreichen wie Private Equity sondern im Fremdkapital ausreichen, das gerne auch nochmal gehebelt.
00:46:34: Da hat es in den USA ein paar Pleiten gegeben – First Brands Tricolor im letzten Jahr und seitdem kriegt man immer wieder mit, dass da auch dann Investoren an Gelder nicht mehr in dem Umfang erstmal rankommen wie sie das gerne ... machen würden, also die Fonds sind dann doch nicht so liquide wie diese Scheinliquidität ihnen suggeriert hat in den guten Zeiten.
00:46:58: Ist das ein Markt wo ihr jetzt aussagt und das könnte kritisch werden?
00:47:02: Habt ihr da um die Portfolios die ihr habt Angst oder seid ihr da sehr entspannt?
00:47:08: Ich bin da was unser Portfolio angeht sehr entspannend weil der Grund warum wir sehr viel im Bereich alternatives alternative Kreditvergabe Musikrechte, Flugzeugleasing, Legal Asset Finance.
00:47:25: Also schon sehr speziell?
00:47:26: Das ist alles sehr speziell!
00:47:27: Also ihr kauft nicht Fonds mit Musikrechten sondern ihr gebt Fonds Kredite die damit wiederum Musikreichte kaufen oder wie?
00:47:35: Ja
00:47:36: genau wir investieren in Fonds die Musikreiche kaufen machen das auch als Pro Investments haben da auch schon ein paar spannende Künstler im Portfolio gehabt
00:47:43: Gab's auch mal an der Börse.
00:47:45: Hypgnosis Song Fund wurde in London gehandelt und war für Privatanleger zugänglich, weil ein spannendes Ding ist natürlich im Rahmen der steigenden Zinsen dann auch nicht mehr so lustig gewesen und wurde dann als die Bewertung niedrig war irgendwie delistet ja?
00:48:03: Und da stand wahrscheinlich dann Investoren wie ihr oder Euro, die von euch mit finanzierten Fonds auf den
00:48:09: Platz sind.
00:48:09: Genau aber das ist tatsächlich ein Thema... Das gibt es auch.
00:48:11: In meinem Endeffekt sind das ja Royalty Strukturen, die gibt es auch im Pharma Bereich.
00:48:18: Das würde theoretisch auch bei uns in das Credit Portfolio passen.
00:48:22: Das haben wir so aufgebaut am Anfang weil eben aus diesem grundliegenden Risiko und Diversifikationsgedanken.
00:48:31: Wir haben viel Business Cycle Risiko durch unsere Aktien und unseren Private Equity Allokation.
00:48:37: Und wenn man sich jetzt ein Szenario der Welt vorstellt wo man wirklich einen tiefe Rezession hat, dann hat man am Ende sowohl im Private Equity Bereich als auch im Direct Lending-Bereich die nämlich diese Firmen finanziert haben.
00:48:51: Gleichermaßen ein Problem.
00:48:53: und dann habe ich überhaupt keine Diversifikation obwohl ich dachte ich hab mal hier Equity und hier Credit.
00:48:59: Und das aus dem Grund haben wir damals gesagt Wir bauen ein Portfolio im Alternative Credit Bereich auf.
00:49:04: Deshalb bin ich aktuell ziemlich entspannt weil eher das Gegenteil gerade passiert.
00:49:09: Man hat eigentlich eine eine gewisse Bestätigung, dass die Strategie, die wir gewählt haben nicht betroffen ist.
00:49:18: Genau von dem Szenario was gerade passiert und das ist ja vor allen Dingen das Thema Angst um Software, die nicht mehr notwendig ist und deshalb viele Finanzierungen an Softwareunternehmen eigentlich nie mehr zurückgezahlt werden können
00:49:36: möglicherweise oder welche Buyout Transaktionen einfach auf einem zu hohen Niveau Erfolgt sind ja schon dreißigmal ABTA und
00:49:45: wobei das ist weniger.
00:49:46: Also, dass sehe ich jetzt tatsächlich weniger ein Thema.
00:49:49: Das Thema hatten
00:49:50: wir... Also es ist diese Angst vor Disruption durch
00:49:52: SKI.
00:49:53: So was wir aktuell, ich meine wir hatten tatsächlich wie du sagtest letztes Jahr diese zwei Beispiele First Brands Tricolore.
00:50:02: Ja
00:50:03: betrug mit dem Spiel wohl.
00:50:04: Da war das auch mit dem Spielen.
00:50:06: dann hat er auch Jamie Diamond von den Cockroaches gesprochen.
00:50:11: Wo eine ist, das sind noch mehrere.
00:50:13: Das ist ja ne schöne Analogie die kann man sich sehr bildlich vor Augen führen dass da so ne Kaka Lake wo einer ist Da gibt es auch mehrere.
00:50:22: Was wir aber aktuell sehen Ist aus meiner Sicht erstmal ein Liquiditäts Thema Dass Leute Die in dem Bereich investiert waren und in semi-liquiden Vehikeln investiert werden jetzt sagen ich will raus Da habe ich Angst vor dem Software-Thema und ich will raus.
00:50:41: Das heißt aber noch nicht, dass wirklich die Kredite nicht zurückgezahlt werden können – das wird sich erst über die nächsten Jahre zeigen!
00:50:51: Aber wenn Liquidität ein Problem wird und es einen Markt dafür gibt dann entsteht am Endeffekt ein neuer Preis und der neue Preis ist möglicherweise sehr viel weiter unten und Investoren müssen mit einem Verlust rausgehen.
00:51:05: Das heißt aber wie gesagt noch nicht, dass das anderlei ein Portfolio schon Verluste erfahren hat.
00:51:09: Sondern es ist einfach erstmal nur ein Liquiditätsthema.
00:51:12: Weiter sind wir aus meiner Sicht noch nicht in dem Private Credit-Zyklus und Risiko und Angst rund um Defaults etc..
00:51:21: Aber dieses Liquiditätsthema muss doch auch euch umtreiben!
00:51:24: Ihr habt die Hälfte eures... Vermögens, das Vermögenst der Familie in solchen Alternative Assets aus denen ihr selbst wenn ihr wollt nicht sofort rauskommt ist.
00:51:37: Wenn ihr sagt preis es uns egal an der Börse halt einfach aber hier ist technisch gar nicht möglich.
00:51:43: Aber stört euch nicht.
00:51:44: In den ganzen Gegenteil ich glaube das ist an einer Stelle auch tatsächlich ein Schutzmechanismus nämlich vor irrationalem Verhalten anderer Investoren die im gleichen Vehikel sind.
00:51:55: Es kommt keiner raus und damit kann auch der Manager nicht gezwungen werden, zu Preisen am Markt zu verkaufen die nicht im Interesse von irgendeinem Investor sind.
00:52:06: Das heißt es ist eher ein Schutzmechanismus an der Stelle dass der Manager seine Strategie durchziehen kann und gleichzeitig aber auch kein Investor sagt ich bin da jetzt mal
00:52:17: weg.
00:52:17: Also ich habe ja so eine eigene Theorie zu diesen Renditen Private Equity Bereich oder im Private Markets für die Vergangenheit ausgewiesen werden, die heute häufig höher sind über dem was wir in öffentlichen Merken haben.
00:52:31: Meine Theorie ist ja dass der Großteil dieser Rendite darauf basiert das Investoren einfach durchhalten weil sie nicht verkaufen können.
00:52:38: Dass man einfach eben sagt okay man würde gerne Impuls getrieben handeln aber es geht nicht.
00:52:44: Man wird zum langfristigen investieren gezwungen ähnlich so wie wenn man sich ein privates Einfamilienhaus kauft und man wird gezwung sparen.
00:52:54: Man hat das Geld ja schon ausgegeben!
00:52:57: Das ist das eine, aber ich meine wenn man sich jetzt an die letzte größte große Krise nämlich Covid erinnert also März, Jahrzehnte und Jahrzehn da sich hinzusetzen und sagen Ich kaufe jetzt Aktien was rational immer das Richtige ist Wenn es zu sehr weit runter geht ist halt emotional sehr schwierig Und der Instinkt sagt erstmal ich möchte verkaufen weil die Welt endet.
00:53:22: Das war ja damals das Rational.
00:53:24: Und wenn man in einem Privatvehikel ist, dann kann man das eben nicht und sich...
00:53:29: Man kann weder kaufen noch verkaufen?
00:53:30: Man kann
00:53:30: gar nichts machen!
00:53:31: Genau, man kann gar nix machen.
00:53:32: und am Public-Markt muss man sich schon sehr zwingen seine Emotionen auszuschalten und genau das zu machen.
00:53:40: Also es ist eine Konditionierung Private Markets selbst auf dem Niveau, auf dem ihr euch bewegt.
00:53:47: Das ist das eine, weil es ja auch mehr dahinter ist.
00:53:49: Ich meine natürlich kann ich auch ne andere Wertschöpfung vorantreiben im Private Market als dass im Public Market der Fall ist.
00:53:56: also wir haben eben über Infrastruktur gesprochen.
00:53:59: Solarparks Leinere zusammen zu bauen und den Plattformen zu bilden die ich dann irgendwann an die Börse bringen kann ist tatsächlich aktive Management Arbeit auch mit einem anderen Maltepel am Ende bewertet wird und honoriert wird.
00:54:14: Das heißt, da kann ich wirklich Wertstiften.
00:54:17: Also es ist nicht nur dieses Smoothing-Effekt oder das Gutschlafen dass ich eh nichts machen kann.
00:54:25: Und das ist dann halt ja wirklich auch ein Modell wo's schwierig wird für Privatanlegerinnen und Privat Anleger dabei zu sein?
00:54:31: Es geht häufig in irgendwelchen großen Konzernen mitunter, weil sie auch in solchen
00:54:36: Geschäften aktiv sind.
00:54:36: Ich meine es gibt ja mittlerweile mehr und mehr Vehikel die es auch Privatanlegern möglich macht in den Bereichen zu investieren.
00:54:43: ich glaube man muss da genau gucken was man sich da anschaut.
00:54:47: BDCs ist so ein Beispiel.
00:54:48: also sind Business Development Corporations die am Ende das gleiche wie so ein Read nur für Private Credit ist.
00:54:57: Da können tatsächlich auch sehr interessante Gelegenheiten entstehen.
00:55:03: Wir haben gerade über schon gewisse Abverkäufe in den Märkten an der Stelle gesprochen, da sind manche Dinge die richtig schon Geld verloren haben aufgrund von Angst dass dazu viel Software Exposure drin ist und diese.
00:55:17: wir schauen uns auch an wieviel hat jetzt eine Aries BDC?
00:55:20: Wie viele hat eine KKA?
00:55:23: Wieviele hat ne Sixth Street?
00:55:27: tatsächlich publicly available information.
00:55:31: Und hat der Markt möglicherweise jetzt ein bisschen überreagiert und ist das tendenziell vielleicht eine Kaufmöglichkeit?
00:55:40: Das sind Sachen, die wir uns natürlich schon auch anschauen.
00:55:43: Weil ihr dann auch in so einer BDC dies ja auch im Scalable Broker handelbar gibt weil ihr da dann auch direkt rein investiert.
00:55:52: würdet ihr dann schon reinvestieren, weil der einfach sagt das ist so ein Private Credit Proxy.
00:55:56: Da müsst ihr nicht unbedingt in einen institutionellen Fonds reingehen?
00:56:01: Ich würde immer den langfristig den institutionellen Fund bevorzugen, weil ich da eben nicht diese Flows habe.
00:56:08: aber die kann man auch ab und zu mal zu seinem Vorteil nutzen.
00:56:12: also man hat da ja eine klare Transparenz drüber.
00:56:15: viele dieser BDCs haben einen NAV, das ist der Wert des zugrunde liegenden Portfolios und dann haben sie den Preis.
00:56:23: Und desto weiter die auseinandergehen, desto größer die Wahrscheinlichkeit, dass weder das eine ist richtig noch das andere ist richtig und desto grösser es auseinander fällt, destoh höher die Margin of Safety wenn man unten
00:56:37: kauft.".
00:56:38: Genau, also es ist was für Value Investoren.
00:56:40: Was diese BDCs auf keinen Fall sind, sind einfach entspannte Dividenden-Liferanten auch wenn die Dividende monatlich ausgezahlt wird sondern
00:56:47: da
00:56:49: muss man halt schon dann wirklich in die Struktur mal reingehen und genau auf diese Werte achten, auf die du gerade nochmal hingewiesen hast.
00:56:56: Wenn wir jetzt mal von den rein Investmentmöglichkeiten noch mal zurückgehen in die Vogelperspektive und nochmal auf dieses Mindset zu sprechen kommen.
00:57:07: Was meinst du, sind die wesentlichen Unterschiede zwischen dem ich sage mal klischeehaft typischen Privatanleger Mindset und dem Mindset der Familien für die ihr tätig seid?
00:57:19: Also ich glaube ein entscheidender Punkt ist erstmal die Langfristigkeit, die Planung, die strukturierte Umsetzung der systematische Austausch mit der Frage, welches ist der Wettbewerb?
00:57:32: viel und eben dieser institutionelle Investmentprozess den wir führen.
00:57:38: Das hat jetzt nichts in dem Sinne mit Intellekt zu tun von dem Investor sondern es eher eine Frage von der Systematik die ich nicht unbedingt immer selber anwenden muss.
00:57:49: wenn ich für mich selber ein Portfolio aufbaue dann kann ich auch mal aus dem Gefühl handeln das geht bei uns nicht und das wollen wir auch nicht.
00:57:58: Also, das Gefühl ist natürlich beim privaten Anleger ausgeprägter – Nicht nur was die Chance angeht sondern auch was das Risiko angeht.
00:58:08: Und nun ist Risiko ja etwas, was da nicht nur ein Begriff ist den du heute sehr häufig benutzt hast, sondern auch etwas was dir dein eigenen Background auszeichnet.
00:58:20: Du kommst ja aus dem Risikomanagement also sehr viel Studien auch zu Risiken von Investment gemacht.
00:58:28: Was ist das Risiko aus eurer Sicht?
00:58:32: Was ist so eure Risikodefinition, weil es sehr für Privatanleger immer schwierig zu fassen.
00:58:39: Dann gibt's immer diese schönen Kennzahlen Volatilität.
00:58:42: Das ist eine statistische Zahl.
00:58:43: mit Statistik hatten wir vielleicht alle in der Schule schon Probleme unter der wir uns sehr wenig vorstellen können.
00:58:49: was Klar ist immer so Maximum Drawdown.
00:58:52: Was ist passiert, wenn man zum schlechtesten Zeitpunkt eingestiegen ist?
00:58:55: Wo war man im miesesten Tiefpunkt?
00:58:58: Dann wissen wir ja, Axienmärkte haben fünfzig Prozent Drawdown Wahrscheinlichkeit.
00:59:03: Da hat man ein bisschen eine Abschätzung irgendwie was kann einen dem schlimmsten Fall erwarten?
00:59:09: aber wie ist bei euch da diese Risikodefinition.
00:59:12: Also ich glaube, man muss da unterscheiden zwischen den Kennzahlen die man wirklich quantifiziert und dann sind wir genau bei dem Themen.
00:59:17: Da können wir noch Value at risk oder conditional value-at-risk rein schmeißen je nachdem wie nerdy wird es diese Diskussion führen wollen.
00:59:26: aber entscheidend wenn man langfristig anlegt ist ja die Frage wie sehr schaff wurde Wie schaffe ich's?
00:59:33: An diesen diese Ziele die ich ursprünglich mal definiert habe mit hoher Konfidenz ran zu kommen.
00:59:40: Und wenn man auf ein Portfolio schaut, wo Kapitaler halt erstmal das erste wichtige Grundbaustein ist.
00:59:48: Dann ist das Risiko des Kapitalverlusts eigentlich das größte.
00:59:52: und da rede ich dann tatsächlich nie mehr von Volatilität oder Schwankungen weil was sagt es irgendwann eben etwas hoch geht muss auch runter kommen.
01:00:01: Das gilt in die andere Richtung genauso in den meisten Fällen.
01:00:05: Das heißt diese Schwankung ist jetzt gar nicht so entscheidend.
01:00:07: und als langfristiger Investor Ich schaue natürlich jeden Tag aufs Portfolio, aber die Investoren idealerweise tun sie es einmal im Jahr und gucken wie hat sich das Portfolium entwickelt.
01:00:19: Das heißt die Volatilität ist eigentlich gar nicht oder die Schwankung sondern es sind wirklich diese fundamentalen Fragen rund um was passiert wenn irgendwo etwas völlig Unvorhersehbares passiert?
01:00:31: zum Beispiel sollte das ganze Thema Datacenter oder AEI uns um die Ohren fliegen?
01:00:37: Wie stellen wir sicher dass wir nicht in Prinzip einen Totalverlust auf die Hälfte des Portfolios erleiden.
01:00:44: Das ist ein Risiko, es gibt ja auch diese geopolitischen Risiken.
01:00:47: wie geht er damit um?
01:00:48: Also beispielsweise Energiepreisschock führt dazu Stagflation wie in den neunzehntsebziger Jahren auch wirklich über diesen Zeitraum verloren ist.
01:00:57: Jahrzehnte an den Aktienmärkten zwischenzeitlich heftiger Drawdown und den Aktiemärkten dann noch richtig Inflation also den Kapitalerhalt nach Kaufkampfverlust noch schwieriger macht.
01:01:10: Wie seid ihr darauf vorbereitet?
01:01:13: Also ich... Musikrechte, ja gut die sind Konjunktur unabhängig aber wahrscheinlich nicht so hochgewichtet dass das alles aufhängt.
01:01:21: Naja unser Private Credit Programm hat insgesamt zwanzig Prozent.
01:01:25: Das ist jetzt nicht zwanzich Prozent Musikreichte da gehören auch Versicherungsrisiken rein.
01:01:30: also das sind ganz unterschiedliche Bausteine die da schon mal etwas andere Renditeprofile liefern sollten.
01:01:39: Das nächste ist, dass wir mittlerweile nicht mehr eine unipulare Welt haben wo sich alles um die USA dreht.
01:01:47: und wenn wir von dem Starkflations-Szenario reden dann findet das in einer der Volkswirtschaften statt und wenn es in den USA stattfindet dann hat das wahrscheinlich auch weiter Auswirkungen auf Europa.
01:01:59: vielleicht ist Europa im Kern und die USA eher außen vor soll aber nur heißen, dass wenn man auf Asien schaut China und Indien die werden da sicherlich nicht mehr so reingezogen wie das noch vor zehn Jahren der Fall gewesen wäre.
01:02:16: Und deshalb ist eine globale Diversifikation für uns da schon auch sehr relevant und man kann eben auch auf andere Wirtschaftsräume setzen und sollte das aus meiner Sicht auch tun.
01:02:26: Wenn wir jetzt nochmal auf das Mindset zurückkommen und den Vergleich nehmen, Privatanleger versus Family Office Owner.
01:02:39: Wo ist so der Punkt dass man sagen kann das sollten Privat Anleger von Mindset auf jeden Fall übernehmen?
01:02:45: Produktmäßig ist es schwierig vom Zugang auch wenn der Zugang an der einen oder anderen Stelle besser wird.
01:02:50: aber was ist so dieser Ratschlag wo du sagen würdest ja Also wenn Privatanleger den Punkt hinkriegen würden, dann wären sie schon sehr auf diesem Weg.
01:03:02: Der dann auch ja das was viele wollen eben diesen Vermögenserhalt und langsamen Vermögenaufbau über so eine Generation ermöglicht?
01:03:11: Ich glaube da sind wir fast bei dem wo wir am Anfang drüber gesprochen haben.
01:03:15: es ist glaube ich sehr wichtig oder viele Privat-Anleger – ich sehe das ja auch in der Diskussion mit meinen Eltern oder ähnlichen – die Frage nach Was ist eigentlich das Ziel meines Portfolios?
01:03:27: Wofür habe ich das Geld da auf dem Konto liegen und wie baue ich dann im nächsten Schritt das Portfolio auf, und wie setze ich es um.
01:03:35: Also dass man bewusster darüber nachdenkt.
01:03:38: Ziel, Strategie, Umsetzung... Ich glaube das ist was wo wenn man nicht aus der Industrie kommt erstmal nicht intuitiv sein Portfolio danach steuert oder aufbaut.
01:03:54: und das ist glaube ich schon was, was hilft um ein systematisches Portfolioregebnis zu erreichen.
01:03:59: Also mehr Fokus auf sich selbst weniger Fokus darauf was die Märkte machen denn dass hat man eben nicht
01:04:07: im Blick.
01:04:08: Genau also das heißt ja nicht dass man das andere noch nicht machen sollte.
01:04:12: aber vielleicht erst mal im ersten Schritt nochmal Halten und gucken.
01:04:16: Und vielleicht sich ab und zu zwingen, wirklich einen Review zu machen von dem was man da eigentlich im Portfolio hat und ob das alles noch so sinnvoll ist.
01:04:24: Und ob das zu dem passt eben?
01:04:25: Was man sich
01:04:27: wirklich vorgestellt
01:04:28: hat.
01:04:28: Am Ende soll dein Portfolium ja dir dienen!
01:04:31: Vielen Dank Christian für diese Einblicke in die Welt der Family Offices, in die Lektionen von dem was die wirklich reichen denn mit ihrem geld so machen.
01:04:43: ich hoffe du konntest etwas mitnehmen für deine eigene strategie daraus.
01:04:48: häufig ist es eben besser sich einfach mal hinzusetzen was man selber will statt immer nur sich von den merkten treiben zu lassen.
01:04:56: wenn du Hier ein paar Anregungen bekommen hast, dann sag es gerne weiter.
01:05:02: Gib uns Sterne!
01:05:03: Schreib uns eine Bewertung und noch viel wichtiger schreibe uns in die Kommentare über wen und was wir hier demnächst an dieser Stelle bei Asset Class reden sollen.
01:05:12: Podcast adscalable.capital.
01:05:15: als E-Mail kannst du natürlich auch dafür benutzen.
01:05:18: Ansonsten lasst gern ein Abo da.
01:05:20: Wir sehen uns wieder nächste Woche für heute.
01:05:23: Vielen Dank dass Du dabei warst Und Tschüss aus Berlin.