Asset Class

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00:00:00: Nein, eher stirbst du verarmt und verhungert unter der Brücke als dass du dein Geld einem aktiven Manager gibst.

00:00:08: Es

00:00:08: klingt aber jetzt natürlich gar nicht so ultra-rational.

00:00:12: Das ist völlig unsehendlich!

00:00:13: Das

00:00:13: hätte ich vor ein paar Jahren auch nicht gedacht.

00:00:15: Gerd Kommmer sagt Krypto Die folgenden Inhalte sind keine Anlageberatungen.

00:00:19: Kapitalanlagen bergen Risiken.

00:00:22: Du entscheidest in was du investierst.

00:00:30: Hallo und herzlich willkommen zu Acid Class, deinem Podcast über Wachstum und Werte.

00:00:36: Ich bin Christian Weröl und heute habe ich für dich den ETF-PARPS – den Propheten der passiven Geldanlage!

00:00:45: Den Mann, der die frohe Botschaft vom effizienten Weltportfolio nicht nur predigt sondern auch selbst interpretiert.

00:00:54: Etwa mit einem eigenen ETF, der inzwischen über eine Milliarde Euro schwer ist.

00:01:01: Was der ETF kann und was nicht?

00:01:03: Ob die beliebte Siebzig-Dreißig-Strategie noch eine Zukunft hat wie du dein Depot krisenfest aufstellst!

00:01:12: Und was in den nächsten Jahren die größten Risiken für Privatanläger sind.

00:01:17: das und mehr jetzt mit Gerd Koma.

00:01:20: Freut mich sehr Christian.

00:01:22: also so einen wohlwollenden.

00:01:24: Eine schöne poetische Einführung hatte ich selten.

00:01:27: Ja, ein bisschen sakral.

00:01:28: Freu mich total, dass du da bist!

00:01:32: Wir haben ja schon mal in anderen Podcasts die Gelegenheit gehabt, miteinander zu sprechen.

00:01:37: Wir kennen uns von Bühnen und es gibt ja wahnsinnig viele Themen, die wir beide miteinander bereden können.

00:01:43: aber ich möchte einfach mal starten mit so einer kleinen Zeitreise, so ein Vierteljahrhundert zurück, bisschen mehr... Da gab's einen jungen deutschen Banker.

00:01:56: Der war auf der Suche nach der optimalen Geldanlage für sein eigenes Geld und ist dabei auf Indexfonds gestoßen.

00:02:06: Also nicht irgendwelche Aktien picken, sondern einfach den ganzen Markt kaufen.

00:02:10: Eine Idee die in den USA damals so langsam Traktion aufgenommen hat hierzulande aber fast unbekannt war.

00:02:19: Und dann hat sich der junge Mann gedacht, Mensch das muss sich ändern.

00:02:22: und hat seine Schlussfolgerung aus der ganzen wissenschaftlichen Literatur aus der Evidenz in einem Buch zusammengefasst mit dem etwas sperrigen Titel souverän investieren mit Indexfonds und ETFs.

00:02:36: Inzwischen ist dieses Werk dein Werk ein Dauerbestseller?

00:02:41: Jeden Monat werden in Deutschland Fünf Millionen ETF-Sparpläne ausgeführt.

00:02:48: Und selbst die Bild und die Zeit, woher jetzt so für alle was dabei?

00:02:53: Die schreiben regelmäßig über den MSCI World und Co.

00:02:56: Wie

00:02:57: fühlt sich das an?

00:02:58: So eine Revolution angestoßen und dann auch so aktiv mitbegleitet zu haben?

00:03:04: Also es fühlt sie gut an!

00:03:05: Ich hoffe, es kommt nicht so am Ende raus wie bei der französischen Revolution.

00:03:12: diejenigen, die sie starteten dann am Ende auf der Giotide endeten.

00:03:19: Es war so ein bisschen wie du es leicht überdramatisch und schön geschildert hast.

00:03:24: also ich war so Mitte dreißig.

00:03:27: wir sprechen von den Enden der Neunziger Jahre Zeit der Hälfte neunzige Jahre.

00:03:31: Ich hatte endlich selber ein bisschen Geld Erinnerte mich an meinen BWL-Studium, da war doch irgendwas mit moderner Portfolio Theorie Efficient Market Hypothese und so weiter.

00:03:45: Und schaute ein bisschen auf das was ich in den sechs, sieben Jahren zuvor nach einem langen Studium inzwischen angespart hatte.

00:03:57: Das waren irgendwie zwanzig dreißigtausend D-Mark damals oder sowas.

00:04:02: Das war zumindest so eine ausreichend große Summe, dass man anfängt mal nachzudenken.

00:04:07: Wenn es nur auf fünfhundert Euro gewesen wäre, dann lohnt sich das nachdenken vielleicht noch nicht.

00:04:15: Und dann dachte ich mir okay da war doch was mit modernen Portfoliotiere Indexing, Indexfans, Efficient-Markt-Vypothese aber das spiegelt sich ja nicht in deinen Vermögensanlagen wieder.

00:04:26: und dann kam eins zum anderen suchte verzweifelt in Deutschland, wo kann man Indexing betreiben als kleiner Privatanleger mit kleinem Geld?

00:04:40: Und es war im Grunde genommen fast unmöglich.

00:04:43: Aber es gab schon diese Index-Zertifikate.

00:04:49: also das sind zwar keine Fonds aber schlussendlich das Payoff Profil des Rendite Profiles ist im Grunden genommen das gleiche...

00:04:59: Direkt ist der einfachste Möglichkeit wirklich so ein Index wie den DAX komplett ins Depot zu packen.

00:05:05: DAX, Nikkei, Dow Jones, S&P-Fünfhundert also diese sogenannten nationalen Referenzindices... Also damals sprach noch keiner von einem MSCR World oder NASDAQ ein Hundert und so weiter.

00:05:16: aber das gab's schon.

00:05:19: und als ich dann so ein bisschen tiefer grob stellte sich auch raus dass es auf die den DAX und den S&P von FUNDERL und so weiter institutionelle Indexfonds gab.

00:05:32: Also konventionelle, nicht börsengehandelte Index-Fonds, fuß nur der Keineindex, sondern richtige Fonds...

00:05:41: Also Sondervermögen?

00:05:42: Nicht ja Schuldverschreibung?

00:05:43: Ganz genau!

00:05:45: Die aber nicht für Privatanleger zugänglich waren oder nicht vorgesehen war für Privatanleger.

00:05:49: Sie waren es grundsätzlich schon, aber die Sprechenen Vorgesellschaften, Schreckschichtbanken wollten eigentlich nicht das Privatanleger da investieren.

00:05:57: und es war ja auch klar obwohl diese Fonds damals diese Indexfonds Verwaltungsgebühren von ca.

00:06:04: einem Prozent hatten.

00:06:05: also das sind ja unglaubliche Höhen vergleich zu einem heutigen ETF in dieser Art.

00:06:11: aber es war auch damals schon billiger Den Indexfonds zu kaufen als ein aktiv gemanagtes Fonds?

00:06:15: Also

00:06:15: es war um ein Drittel oder sogar noch mehr billiger Kostel, im Großen und Ganzen nur die Hälfte.

00:06:20: Und außerdem gab's auch keine oder weniger umfangreiche Ausgabeaufschläge usw.

00:06:28: Insofern – und für mich war das klar!

00:06:29: Ich werde niemals mein Geld investieren, dass von einem normalen Fondsmanager gemanaget wird….

00:06:37: Das war für mich ein Sackgrilleg.

00:06:40: Woher kam diese Abneigung?

00:06:41: aus der wissenschaftlichen Evidenz heraus oder aus schlechten Erfahrungen?

00:06:45: Aus der wissenschaftlichen Evidenz heraus, mit meinen twenty-fünfundzwanzigtausend D-Markt die in einen Bausparvertrag in eine kapitalbildende Lebensversicherung noch nicht mal in einer vorn gebundenen Lebensversicherung und in einem Zinssparen oder Ziel sparen so einen Stufenzinsprodukt investiert waren konnte ich hatte ja gar keine schlechten Erfahrung sammeln können.

00:07:03: im großen Ganzen.

00:07:04: Ich hatte noch nicht einmal ein aktiv gemätschen Aktienforz.

00:07:07: Aber aus der Wissenschaft war für mich, nein eher stirbst du verarmt und verhungert unter der Brücke als dass du dein Geld einem aktiven Manager gibst.

00:07:18: das kamen für mich einfach nicht in Frage.

00:07:20: das war sozusagen Gotteslästerung und deswegen also aus diesen Gründen wissenschaftliche Geschichte und niedrige Kosten usw.

00:07:30: Und auch irgendwo so ein bisschen eine Faszination jetzt diese Nuss zu knacken Diese Hürden irgendwie zu über uns weiter.

00:07:36: Und schlussendlich habe ich dann bei der, ich glaube das war die Commerzbank damals und die Bayerische Vereinsbank, die hatten eine Vortäusche, also ein DAX-Indexfonds und einen S&P-Fünfhundertindexfond usw.

00:07:52: Dann habe ich noch ein bisschen Geld von meinem Bruder zusammengekratzt und mit einer ausreichenden großen Summe, die trotzdem bescheiden war... konnte ich irgendjemanden überreden, uns da reinzulassen in ein DAX-Indexfonds oder S&P-Fundenthundertindexfond.

00:08:06: Und das war so der Beginn.

00:08:08: und daneben hatte ich noch Index-Zertifikate.

00:08:11: als dann ETFs in den Nullerjahren in Deutschland für private Liegen verfügbar wurden... schifte ich das dann in preisgünstigere Ethen.

00:08:20: Das

00:08:20: ging ja dann ab zweitausend los, wir hatten hier bei Esselklas auch schon Thomas Meier zu Dreh war heute bei Amundi der damals schon mit dabei war als die ersten ETFs auf den DAX und auf den Eurostocks zweitaussend in Frankfurt debütiert haben wilde Zeit aber du hast es eben nicht nur für dich selber gemacht sondern hast parallel zu deiner Tätigkeit als Banker gesagt also das sollen andere Menschen auch erfahren Und hast dann ja dieses wissenschaftliche Research, was ja vor allem angelsächsisch war mal für Deutschland heruntergebrochen.

00:08:56: Kann man sagen?

00:08:56: Zu kann man sagen also ich war damals Firmenkundenbänker nicht im Private Banking oder in der Vermögensanlage tätig und im Grunde genommen ging das eigentlich nur um mich selber.

00:09:07: aber weil ich ganz ursprünglich mal Journalist hatte werden wollen.

00:09:11: Ich habe auch Politikwissenschaftsstudium zu Ende geführt vor meinem BWL-Studium und das war also sozusagen, als ich noch Journalist werden wollte.

00:09:23: Und deswegen kann ich glaube ich schreiben.

00:09:25: Also das ist etwas... Ich kann nicht gut reden aber ich kann gut schreiben.

00:09:30: Aus dieser Leidenschaft für Schreiben, ich habe auch ein bisschen Germanistik studiert, ich lese sehr viel

00:09:35: etc.,

00:09:36: kam diese Bücherschreibgeschichte.

00:09:40: Für mich Ist das irgendwie auch ein gewisses Hobby dieses Schreiben?

00:09:45: Reichwerden kann man mit Büchern nicht.

00:09:46: Das heißt JK Rowling oder so, aber ich habe es für mich selber getan und dann letzten Endes ab der großen Finanzkrise, Bücher sicher ein bisschen besser zu verkaufen.

00:10:03: Ja, inzwischen also wirklich bester ich glaube siebter Auflage schon aktualisiert dazu gibt spin-offs vom buch das ganze nochmal ein bisschen einfacher noch kompakter aufbereitet dann auch für Menschen die vielleicht einen cash event haben.

00:10:18: da ist eine ganze Reihe daraus geworden und du bist ja bekannt als ultrarationaler Typ.

00:10:27: aber gerade bei so einem ultra rationalen menschen natürlich spannend, wenn ihr auch gerne schreibt.

00:10:32: Und da entstehen ja auch manchmal schöne Bilder.

00:10:35: und auch wenn in deinem Buch sehr viel wissenschaftliche Evidenz ist, sehr viel Zahlenmaterial, sehr viele Fakten hast du ja wirklich schöne Metaphern drin!

00:10:47: Und eine meiner Lieblingsmetaphern ist ja dieses wunderbare Bild von der Welt AG.

00:10:53: also Welt AG Die älteren Zuschauerinnen und Zuschauer, denen rutscht jetzt wahrscheinlich das Herz in die Hose.

00:10:59: Weil Welt AG – das war auch die Vision, die mal Jürgen Schremf bei Simon Kreisler hatte!

00:11:03: Das ging ziemlich schief ja?

00:11:05: Aber du hast es viel besser adaptiert.

00:11:07: Stellt euch den ganzen Weltaktienmarkt vor wie eine einzige AG, die multinational in allen Ländern aktiv ist... ganz viele unterschiedliche Geschäftsmodelle hat, die sich ja quasi nach Erfolg gemessen wieder an Börsenwerten gewichten.

00:11:26: Und insofern ist auch ein ETF letztendlich wie die Aktie eines extrem facettenreichen Unternehmens, indem die ganze Wirtschaft drin ist also für mich nach wie vor wunderbares Bild und ich hänge diesen diesem Weltportfolio Ansatz dieser Diversifikation genauso an wie du.

00:11:47: Und wenn wir jetzt wirklich an so eine AG denken, müssen wir ja sagen dass diese AG zumindest in den letzten fünfzig Jahren auch sehr stark davon profitiert hat das die Welt sich globalisiert hat.

00:12:02: dieser expandierende Welthandel der Freihande war eine Triebfeder für Wohlstand nicht nur bei uns sondern in ganz vielen Ländern und auch für den Aufstieg vieler Volkswirtschaften und damit auch für den Aufstieg der Aktienkurse.

00:12:17: Und jetzt sind wir aber irgendwie, wenn wir auch in die Medien schauen ja in so eine Ära hineingeschlittert ganz langsam.

00:12:24: Wir haben es am Anfang nicht gemerkt.

00:12:26: Jetzt merken wir es steigende Zölle, Protektionismus, regionale Blockbildung.

00:12:32: manches sprechen von D-Globalisierung was für mich irgendwie ein Terminus ist, den ich übertrieben halte.

00:12:39: Trotzdem, da verschiebt sich irgendwas gerade bei dem Freihandel.

00:12:44: Was bedeutet das für die Welt AG und auch für diesen Weltportfolio-Ansatz dann?

00:12:50: Denn diese statistischen Daten – grade aus den letzten fünfzig Jahren, die du ja auch vielfach zitierst – basieren eben auf diesem expansiven Freihandel.

00:13:01: Sehr interessanter Gedanke!

00:13:02: Ja also wir haben auf jeden Fall das was Du gerade beschrieben hast.

00:13:06: Brauche ich nicht zu wiederholen... so eine Blockbildung etc.

00:13:12: die Globalisierung, ob man jetzt gleich D-Globalisierung dazu sagen möchte das sei mal dahingestellt aber sie ist ein bisschen im Rückwärtsgang.

00:13:21: und was bedeutet das?

00:13:24: also?

00:13:25: sicher ist es für die Weltwirtschaft insgesamt nicht gut?

00:13:29: Also freie Handel hören viele Kapitalismus, die Marktwirtschaft für Teufelszeug halten nicht gerne.

00:13:41: Also by local ist eigentlich Anti-Welthandel.

00:13:48: Fußnote ich habe mich immer gefragt was es ethisch moralisch und ökonomisch sowieso besser daran dass sich jetzt ein Unternehmen ob sie jetzt Kaffee herstellt oder Fahrräder oder Automobile deswegen bevorzugen sollte weiß halt nur zwanzig Kilometer entfernt seinen Firmensitz hat statt eines, dass fünfhundert Kilometer oder fünftausend Kilometer entfernt von mir sein Firmenschutz hat.

00:14:10: Also da sehe ich keine Logik.

00:14:12: aber wie auch immer also in einer gewissen Weise ist es nicht gut für die Weltwirtschaft.

00:14:18: Es wird das globale Wirtschaftswachstum sicherlich nicht befördern sondern wir unter sonst gleichen Umständen bremsen.

00:14:27: Aber aus der Perspektive eines Welt AG Anleger seines Privatanlegers, der ein Weltportfolio hat.

00:14:34: Das sozusagen einen Schwerpunkt im Bereich Aktien, dem globalen Aktienmarkt.

00:14:40: Da sehe ich keine Nachteile, da sehe ich vielleicht sogar Vorteile.

00:14:44: Die Idee eines Weltaktien-Portfolios ist ja die maximale Nutzung der Diversifikation.

00:14:52: Ich setze nicht nur auf ein einzelnes Unternehmen sondern auch Tausende von Unternehmen.

00:14:59: investiert in den USA und in Argentinien als Beispiel, um jetzt zwei so besonders prägnante Fälle raus zu greifen.

00:15:08: Ich bin in Tech und in Pharma und im Einzelhandel usw.

00:15:11: investiert und im Eisenbahnsektor

00:15:14: usw.,

00:15:17: diese Diversifikation funktioniert auch dann besonders gut wenn die Komponenten aus denen sie besteht möglichst wenig miteinander korrelieren, also sich sehr unabhängig voneinander entwickeln.

00:15:30: Eins entwickelt sich in einem Zeitfenster, in einem bestimmten Zeitfenstern.

00:15:34: ein Investment entwickelt sich toll, schießt nach oben und das andere dumpelt vor sich hin und dann gibt es noch einen Drittes.

00:15:40: Es geht sogar ein bisschen nach unten so und die Mischung ergibt eine relativ konstante Entwicklung.

00:15:46: und wenn wir jetzt so nennen was jetzt mal überdramatisch die Globalisierung haben werden die Korrelation, die sogenannten Korrelations zwischen zum Beispiel Schwellenländer-Aktien und Industrieländeraktien zwischen den einzelnen Branchen eher wieder abnehmen.

00:16:03: Das wurde ja auch häufig bekritzt.

00:16:07: Also es heißt dann quasi der Portfolioeffekt?

00:16:11: Die Bedeutung von Diversifikation nimmt zu aber das Rendite Niveau insgesamt könnte schon ein bisschen leiden oder?

00:16:17: Könnte leiden!

00:16:18: Das wird man aber nie quantifizieren können.

00:16:22: Wir haben hier sozusagen eine Gleichung mit vielen Unbekannten oder einer Operation am lebenden Patienten, bei dem alle möglichen Körperfunktionen gleichzeitig stattfinden und so weiter.

00:16:36: Also was ich sagen möchte ist wir haben jetzt ein Struktur-Schock durch die weltweite Verbreitung von KI.

00:16:44: KI ist nicht neu.

00:16:46: KI gibt es seit vierzig Jahren aber einen richtigen sozusagen.

00:16:51: Das Ganze ging viral vor zwei, drei Jahren mit ChatGPT.

00:16:57: Da finden Anführungszeichen Quantensprünge statt.

00:17:00: Gleichzeitig haben wir Thematik Demografie und dann haben wir TD Globalisierung usw.

00:17:06: Und viele Dinge finden halt gleichzeitig statt.

00:17:09: Wir können nur hoffen dass die KI insgesamt so viel positiven Effekt auf die Weltwirtschaft haben wird dass sie die negativen Effekte zum Beispiel aus der Demografie, z.B.

00:17:21: aus Blockbildung und Antifrei-Handelmaßnahmen zöllen.

00:17:28: Und natürlich auch den Kosten für die Bekämpfung des Klimawandels und in Deutschland Hyperregulierung, die wir leider hier haben.

00:17:35: Wir schaffen es ja nicht einen Befreiungsschlag wirklich durchzuführen.

00:17:43: also das insgesamt alle diese Faktoren in Summe dann mit KI als Hoffnungsträger.

00:17:51: Jetzt

00:17:51: sagst du, wir müssen hoffen!

00:17:53: Das klingt dabei jetzt natürlich gar nicht so ultra-rational also... Also nicht Bayern Hold sondern Bayern Hope?

00:18:01: Nein, Bayern Hold und Hope.

00:18:04: Die Hoffnung stirbt bekann ich zuletzt nein.

00:18:05: Aber

00:18:07: sie stirbt.

00:18:08: Ich bin ein chronischer Optimist.

00:18:10: Also letzten Endes Als die Menschheit in den letzten zweihundertfünfzig Jahren so lange existiert, eigentlich die moderne Marktwirtschaft.

00:18:20: Vorher gab es auch schon Märkte aber nicht in der Form wie wir sie heute haben mit sozusagen den Freiheiten, den ökonomischen Freiheiten Gewerbefreiheit Berufsfreiheit Niederlassungsfreiheit Freizügigkeit

00:18:32: etc.,

00:18:33: das ist alles erst seit zweihundertfünftig Jahren da.

00:18:35: vorher gab's den Feudalismus Kaiser und Kirche haben alles bestimmt auch deinen Beruf, wo du dich niederlassen darfst etc.

00:18:47: Diese zweihundertfünfzig Jahre waren insgesamt eine fantastische Erfolgsstory für die Welt mit den ganzen rauf- und runter- und Rücksetzern und regionalen Problemen.

00:18:56: aber sie war eine Erfolgsstorie und das wird sich auch so fortsetzen da bin ich überzeugt.

00:19:01: Aber es wird zwischendurch ordentlich rumpeln Und ich glaube halt, dass man dieses Rumpeln und diese Rücksetzer schlecht prognostizieren kann.

00:19:08: Und diejenigen, die es probieren richten damit für sich selber, für ihr eigenes Vermögen vermutlich per Salto mehr Schaden an als sie Nutzen stiften.

00:19:17: Deswegen kommen wir wieder dann zum Welt AG-Portfolio.

00:19:21: Das heißt, ich investiere in alles, steuere mein Portfolio über Anlageklassen und nicht über das Herauspicken von einzelnen Investments oder einzelnen Firmen einzelne Unternehmensanleihen, einzelnen Staatsanleien.

00:19:38: Einzelne Assets wie ob die jetzt Lebensversicherung heißen oder Bitcoin sondern ich versuche im Grunde genommen die Grundphilosophie zu haben Ich beteilige mich an allem

00:19:48: und irgendwas davon wird laufen so lang das grundsätzliche System einfach funktioniert dass Menschen eben frei wirtschaften dürfen, freien Handel betreiben dürfen.

00:20:00: Zumindest in weiten Teilen dieser Welt AG und nicht durch Überregulierung oder durch Protektionismus oder andere Maßnahmen daran gehindert werden oder sogar ihr Eigentum weggenommen bekommen.

00:20:14: Ja aber ich meine das ist ja auch so ein Thema dass viele Menschen dann doch beunruhigt.

00:20:23: Wir haben ja gesehen, diese russischen Aktien, Depository Receipts-Aktien vertreten eine Zeit Fikate die also bei Value Jüngern weil sie ja ganz billig waren vor zwanzig zweiundzwanzig auch sehr populär waren.

00:20:36: darüber hinaus Dividenden stark wurden mit einem Federstrich er zunächst mal wertlos weil sie abgeklemmt wurden.

00:20:44: und da ist natürlich die Frage wenn diese Geopolitischen Spannungen, die wir jetzt auch schon sehen sich weiter verschärfen.

00:20:54: Wie stark siehst du die Risiken dass da wirklich Eingriffe in Eigentumsrechte passieren?

00:20:59: Also beispielsweise China überfällt Taiwan und Als Reaktionen werden die chinesischen Depository-Seaps auch einfach zack abgeschnitten.

00:21:10: Dann liegen irgendwie auch in deinem Fonds fünf Prozent vom Geld erst mal irgendwo, wo du zumindest nichts rankommst.

00:21:17: Die Unternehmen existieren weiter.

00:21:19: Trump kommt mit irgendeiner Grünland Diskussion wieder um die Ecke und blockiert vermögenswerte Dividendenauszahlungen aus den USA nach Europa.

00:21:31: Sind das Szenarien, die zu weit hergeholt sind oder sind das einfach ... Das sind Grenzrisiken!

00:21:39: Die muss man eingehen und wenn man eine breite Diversifikation hat dann wird man sie immer noch halbwegs abfedern können?

00:21:46: Im Endeffekt ist es so wie du in deinen letzten zwei drei Sätzen formuliert hast diese Art von Risiken Deep Risks hat William Bernstein, ein sehr instruktiver Finanzbuchautor und Wissenschaftler in den USA mal gesagt.

00:21:59: Deep risks also Hyperinflationen, Enteignungen Weltkriege usw.. Die gibt es selbstverständlich.

00:22:07: und so zu tun als ob die nie schlagend werden könnten solche Risiken und du hast ja Beispiele genannt ne?

00:22:13: Und das gäbe noch viele viele andere.

00:22:16: Das muss man sozusagen auch akzeptieren und in einer gewissen Weise auf dem Schirm haben.

00:22:22: man sich dagegen schützen kann und schützen sollte ist stark zu bezweifeln, weil die Opportunitätskosten dieses Schutzes also zum Beispiel nicht den Aktien investieren.

00:22:32: Und dann kommt halt fünfzig Jahre lang keines dieser extremen Risiken.

00:22:38: Die sind so extrem, also die Opportunitätskosten, die Kosten des Schutze sind so extreme dass es sich nicht lohnt diesen Schutz zu kaufen diese Versicherung zu erwerben.

00:22:50: die Alternativen.

00:22:53: Also ich muss mich noch mal einen Schritt zurück tun, es muss es so formulieren.

00:22:58: Es gibt keine sozusagen risikofreien Räume.

00:23:01: Nehmen wir mal Immobilien!

00:23:04: Unsere Freunde von der Immobilie-Fraktion sind ja gerne da bei sozusagen den sogenannten Risiken des Kapitalmarktes in den schillernsten Farben zu... Du beschreiben, ne?

00:23:18: Nein

00:23:18: und auch wenn wir über Preisrisiken sprechen muss man ja sagen beim Kapitalmarkt sehe ich halt sofort die Risikobewertung just in time während sie dann beim Immobilienmarkt oder in nicht notierten Segmenten aufgrund weniger Datenpunkte ruhiger wirken.

00:23:35: Aber

00:23:36: wenn ich dann versuche zu verkaufen erlebe vielleicht dann auch das Böse erwachen.

00:23:41: also es ist schwierig das nämlich mit Sicherheit zu finden.

00:23:45: man kann natürlich auch mit Kapitalmarkt und Fonds genauso etwas erleben.

00:23:50: Wer weiß, vielleicht erleben wir irgendwie so einen sozialen Notopfer auf die Abgeltungssteuer.

00:23:55: Ein Rentensoli, Gesundheitssoli sind natürlich alles Themen.

00:23:59: aber ein Thema hast du angesprochen was ich sehr wichtig fand, Opportunitätskosten.

00:24:04: über diesen ganzen Krisenschutz darf man nicht vergessen.

00:24:07: Was gibt man dafür auf wenn einfach das normale Szenario eintritt?

00:24:12: Trotzdem nochmal auf eine Sache die viele Hörerinnen und Hörern bewegt.

00:24:19: Und du hast gerade vor fünf Minuten einen schönen Satz gesagt, es gibt keine risikofreien Räume.

00:24:26: Gleichzeitig lesen wir jetzt in den Medien immer grade auch angesichts dieser geopolitischen Verwerfungen.

00:24:34: Gold als sichere Hafen hat nicht funktioniert an Staatsanleihen auch kein sicherer Hafen mehr ist nicht diese ganze Sehnsucht nach einem sicheren Hafen, wo ich einfach mein Geld hinpacke.

00:24:47: Es passiert nix und es wird langsam mehr.

00:24:50: Ist diese Sehmsucht nicht sowieso irgendwie eine Vater-Morgana?

00:24:53: Müssen wir nicht einfach sagen, Sicherheit ist halt immer nur relativ?

00:24:58: Also ich hätte's nicht besser ausdrücken können Sie isst eine Vater Morgana wenn... Ich bin ein History Fan also ich lese sehr viel Geschichtsbücher, ich bin fasziniert von Romanen aus dem neunzehnten Jahrhundert und frühen zwanzigsten Jahrhunderteutschsprachige Englischsprache etc.

00:25:19: Und das heißt also es ist so wie du sagst die Lebensrisiken von Menschen die sich schlussendlich in der variable Lebenserwartung jetzt zeigen.

00:25:33: Also wenn ich alles zusammen summiere, die Risiken aus Krieg.

00:25:37: Aus Kriminalität.

00:25:38: Aus Terrorismus.

00:25:39: Aus Arbeitsunfällen.

00:25:41: Aus Krankheiten.

00:25:44: Die manifestieren sich ja in Summe dann letztlich in der Lebenserwartung von Menschen.

00:25:48: Auf Kriegsopfer, die früh sterben reduzieren.

00:25:50: die Lebenserwaltung von Menschen und die Lebens- erwartungen von Menschen steigt seit zweihundert Jahren kontinuierlich in westlichen Ländern noch stärker als sonst auf der Welt Und das zeigt Schlussendlich in einer Kennzahl zusammengefasst, dass unser Risiko abnimmt.

00:26:08: Wir haben aber subjektiv das Gegenteilige befinden oder die Wahrnehmung.

00:26:15: Beispielsweise Menschen, die man fragt ist es Risiko im Straßenverkehr zu sterben heute höher als vor zwanzig dreißig oder fünfzig Jahren?

00:26:23: die meisten sagen Ja, ist genauso hoch oder höher.

00:26:26: Nein das ist viel niedriger!

00:26:29: Obwohl der Straßenverkehr im Umfang zugenommen hat es gibt mehr Autos...

00:26:33: Aber die Autos sind sicherer geworden, die Regeln sind besser geworden

00:26:37: und

00:26:39: die Welt ist am Ende eben wie Rusling sagt Die Welt ist besser geworden nicht linear aber schon über die Zeit tendenziell.

00:26:48: Nichtsdestotrotz ist natürlich bei Menschen irgendwo gerade Wenn man sich schon was erarbeitet hat, wenn schon Vermögen da ist die Angst groß das irgendwie wieder zu verlieren.

00:27:01: sei es nur in Anführungszeichen an die Inflation.

00:27:06: und da haben wir ja jetzt gerade wieder so dieses Szenario auch im Kontext von Energiepreisen.

00:27:14: Stagnierende Wirtschaft Gleichzeitig steigende Preise, also Inflation.

00:27:19: Da sind wir ja bei so einem Szenario wie in den neunzehntsiebziger Jahren da haben wir das erlebt mit Öl-Krisen die dann zu Teuerungsraten geführt haben, zu Hunzinsen und die auch auf dem Aktienmarkt extrem gelastet haben.

00:27:33: Du hast eben gesagt langfristig optimistisch, aber es wird rumpeln.

00:27:37: und wissen wir beide das rumpeln kann länger anhalten.

00:27:41: Wir haben nicht nur die jahre zweitausend bis zwei tausend neun selber in der erinnerung sondern wir kennen die geschichten aus den siebzigerjahren.

00:27:51: msci world damals bei hohen inflationsraten ein ganzes Jahrzehnt seitwärts dazwischen irgendwie auch mal ein Drawdown von fünfzig Prozent, aber auch nominal die Hälfte vom Geld weg.

00:28:07: Wie kann man sich für solche Phasen denn als Anleger, als Anlegerin irgendwie schützen dass man das durchhält?

00:28:17: Auch wieder sehr guter Punkt.

00:28:19: ich vor der Rekord sage ich nochmal dies so zu sagen total risikofreien Räumen gibt es halt nicht und die gibt's ja auch nicht beim investieren.

00:28:29: Und ein Risiko eben von Schutz ist auch die Opportunitätskosten und so weiter.

00:28:33: Brauche ich nicht alles noch mal runterraten?

00:28:35: also der Anleinmarkt, der in Deutschland ein ungeliebter unpopulärer Markt ist.

00:28:41: Die deutschen fremdeln mit anleihen einen amerikaner würde darüber nur lächel lachen.

00:28:45: Also in amerika ist es so dass us Treasury Bills, also Staatsanleihen.

00:28:51: Insbesondere kurzfristige Staatsanleihen für einen Arbeiter der irgendwo bei Ford am Fließband arbeitet oder für ein Akademiker-Medizinprofessor an der Universität Yale.

00:29:03: Für beide sind US-Kurzfristige US-Staatsanleihen das ultimative sicherste Asset.

00:29:10: und Die brauchen da auch nicht zu diskutieren.

00:29:12: und sie diskutieren auch nicht.

00:29:13: In Deutschland sehen die Leute das sozusagen indifferenzierter, ne?

00:29:17: Na ja, die sagen halt einfach, ihr gebt das Geld zur Bank!

00:29:21: Darf ich die Einlagensicherung?

00:29:22: Naja und damit sind sie ja dann auch irgendwie indirekt in Staatsanleihen.

00:29:26: Wenn die Bank dann im eigenen Geschäftsstaatsanleihen kauft, ist es halt genauso nur man kriegt in aller Regel dann weniger Zinsen.

00:29:32: Ja

00:29:33: und Banken können Pleite gehen und wenn wir Glück haben werden sich von Staaten gerettet.

00:29:37: also da hat mal einer gesagt der Rainer Zittlmann, den ich sehr schätze als Experte.

00:29:43: zu glauben dass eine Bank sicherer ist als der Staat ist absurd denn Die Bank kann pleite gehen, der Staat kann vor mal gesehen nicht...

00:29:50: Ein Staaten geht nicht pleite.

00:29:51: Nur die Gläubiger von Staaten gehen pleite!

00:29:53: Genau.

00:29:53: und wenn eine Bank pleitegeht wer kann sie dann retten?

00:29:58: Und wer wird es ja auch meistens retten?

00:29:59: nicht immer ...der Staat also zu sagen eine Institution Statistisch gesehen weit häufiger Pleite geht und dann manchmal gerettet wird vom Staat, sei weniger Risikoärmer als der Retter.

00:30:14: Das ist glaube ich nicht zu gut.

00:30:15: Aber

00:30:16: das heißt also wenn dich dein Hinweis auf Anleihen ernst nehmen wir müssen mehr in Anlein investieren?

00:30:21: Genau!

00:30:22: Wenn wir Sicherheit suchen.

00:30:24: Wenn jemand sagt okay diese fünfzig Prozent Drawdown die du vorhin zitiert hast und die können selbstverständlich vorkommen.

00:30:30: Das ist, wenn man den globalen Aktienmarkt aus den letzten hundertzwanzig Jahren hernimmt und auch zum Beispiel neunundzwanzige Great Depression globale Aktienrenditen hernimmst nicht US-Aktienrendite dann sind wir damals auch bei ungefähr fünfzig Prozent gewesen.

00:30:45: die Daten sind nicht ganz so eindeutig weil wir keine Monatsdaten hatten damals für den Globalen Aktiemarkt nur für den amerikanischen Aktienmark aber Pimal Daumen So, diese Fünfzehprozent Minus für ein hundert Prozent Aktien Portfolio.

00:30:59: That's something that you can get any time anytime.

00:31:04: die Erholung wenn ich breit diversifiziert bin.

00:31:07: die kommt wieder kann aber auch viele Jahre dauern.

00:31:11: und Wenn mir dieses Paket dieser Package Steel sozusagen zu racy zu Risiko Reich ist dann muss ich ihn abmildern durch die Beimischung von anderen Sachen.

00:31:24: Der Nummer eins Kandidat dafür sind risikoarme High-Quality Anleihen, Unternehmensanleihen und Staatsanleihen.

00:31:32: Und ich kann noch andere Sachen beimischen.

00:31:36: Ich könnte theoretisch auch mal versuchen vielleicht kleine Beimischungen von Krypto vorzugsweise über einen ETHT.

00:31:43: Das hätte

00:31:43: ich für ein paar Jahren auch nicht gedacht.

00:31:45: Gerd Kommer sagt Kryptow.

00:31:47: Genau

00:31:47: ja.

00:31:48: Der

00:31:48: Kryptokommer!

00:31:51: Also ich bin kein Krypto sozusagen Fanatiker der jetzt glaubt, das glaubt was viele Crypto Brothers sagen.

00:32:01: Bitcoin wird die Welt revolutionieren und den ewigen Weltfrieden herbeiführen.

00:32:07: Das ist völliger Unsinn.

00:32:09: aber es gibt für Bitcoin oder andere Kryptowährung Ethereum vielleicht eine Berechtigung als Beimischungen in einem diversifizierten Portfolium um von dieser geringen Korrelation, die Krypto immer noch hat mit dem Aktienmarkt und im Anleihenmarkt eventuell zu profitieren.

00:32:28: Da gibt es keine absolute Sicherheit!

00:32:30: Und die letzten zwölf-achzehn Monate waren für Kryptow ja nicht sehr erfreulich.

00:32:37: also wir haben wieder mal Kryptovinter.

00:32:38: Das ist ein

00:32:39: unproduktives Asset.

00:32:40: genau wie Gold mochtest du früher eigentlich auch nicht so wirklich.

00:32:46: aber auch bei gold hast sich ein bisschen Ja, anders aufgestellt oder?

00:32:52: Vielleicht mit dem Alter wird man irgendwie milder.

00:32:55: Also ich bin auch kein wahnsinniger Gold-Fan aber auch für eine Goldbeimischung von zum Beispiel individuell fünf Prozent das man dann aber auch capen sollte also im Sinne Rebalancing.

00:33:07: wenn gold dann toll läuft oder Krypto toll läuft und es plötzlich zehn, fünfzehn Prozent ist das nicht das Ziel sondern wie... einen schönen Landschaftsgarten, die Hecken und Büsche usw.

00:33:17: sollen ihre Form behalten?

00:33:18: Aber

00:33:18: fünf Prozent in Gold, wenn ich ansonsten so ein Aktienportfolio habe, mit einem Fünf-Ninzig-Prozent-Aktien-Fünfprozent-Gold ist da eine kleine Beimischung.

00:33:26: Ist das nicht eher dann was für die Psychologie?

00:33:28: Dass ich darauf hoffe irgendwie oh, wenn es am Aktienmarkt lange runtergeht Statistik zeigt ja steigt die Wahrscheinlichkeit dass gold dann positiv abschneidet.

00:33:37: Dann hab' ich zum psychologischen Anker oder weil also fünf Prozent Aktienmark taucht Prozent ab.

00:33:44: Gold verdoppelt sich, dann würde ich wahrscheinlich rebalzen.

00:33:47: Erinnert jetzt in der Gesamtentwicklung auch nicht so viel weder vom Schwankungsverhalten noch von der Rendite?

00:33:54: Also wenn du fünf Prozent Gold, fünf Prozent Krypto hast das du schon zwei also zehn Prozent alternative Assets und es gibt noch andere Möglichkeiten könntest du zum Beispiel Es ist jetzt nichts, was man als privaternleger Katastrophenanleihen so leicht bekommt.

00:34:09: Das machen wir in unserer Vermögensverwaltung für Vermögenverwaltende Privatkunden auch Immobilien.

00:34:18: wenn jemand sagt okay ich habe mein gesamtes Vermögendes ist fünfhunderttausend Euro zweieinhalbfünfzig tausend habe ich in meiner Wohnung.

00:34:23: und zwar also schluss endlich Ist.

00:34:27: die Idee Dinge zu mischen ist sehr sehr klug und misch einzelne Komponenten, bevor sie bis ab fünf Prozent fangen sie an relevant zu werden.

00:34:40: Also ein Prozent Gold würde ich auch sagen es ist jetzt irgendwie nur noch kosmetik.

00:34:47: Es ist teilweise ein psychologischer Faktor dass sich ein Essent habe wenn alles andere runter geht und dann habe ich ein Essenten-Portfolio.

00:34:55: Und wenn es auch nur zum Startzeitpunkt fünf Prozent ausmacht, dass nicht drunter geht vielleicht sogar hochgeht das kann unglaublich wertvoll sein.

00:35:03: für deine Psyche und auch für den Geldbeutel hilft es Auch wenn es jetzt nicht den wahnsinnigen Unterschied macht.

00:35:09: aber Es macht einen Unterschied.

00:35:12: und auch hier muss man wieder sagen also die Den heiligen Graal oder sozusagen eine Lösung die immer genau zum erwünschten Ergebnis führt Die gibt's halt nicht.

00:35:21: Das muss halt möglichst breit sein.

00:35:23: Du hast gesagt Anleihen, Staatsanleihen und Unternehmensanlehen beste Qualität.

00:35:29: Staatsanleihen sind ja so der klassische sichere Hafen, der klassischen Stabilitätsanker.

00:35:34: Aber wenn ich mir die Verschuldungszahlen angucke, muss man dann nicht eigentlich sagen Unternehmen, die wirklich auch einen disziplinierenden Faktor haben weil sie Pleite gehen, wenn sie schlecht wirtschaften.

00:35:46: Sind die nicht vielleicht doch die besseren Staatsanleihen?

00:35:48: Wir haben ja manchmal sogar die Situation zum Beispiel in Frankreich über mehrere Monate gehabt, dass Anleihen erstklassiger französischer Unternehmen wie L'Oréal oder LVMH geringere Renditen abgeworfen haben als französe Staatsanleihen.

00:36:02: Also muss man dann nicht wenn man sagt okay ich will da ein bisschen mehr Sicherheit und mehr Stabilität haben.

00:36:07: Die Unternehmensanleien ganz anders gewichtend?

00:36:13: Beides im Portfolio zu haben ist einfach der beste Weg.

00:36:16: Es gibt diese Theorie, wir haben dazu und ich bin Firmenkundenbänker habe mich damit berufsmäßig lange lange Zeit beschäftigt ja sogenannten sovereign ceiling also die souveräne souverän für einen lateinischen Begriff für Staat.

00:36:31: Der Staat ist der souverären ceiling Deckelung oder Deckel.

00:36:34: das ist also ein unternehmerischer Schuld damit sein unternehmerischem Anleihen niemals ein besserer Schuldner sein kann als darum herum befindliche Staat.

00:36:46: Bei dieser Staat lädt sich durch Steuerpolitik, durch Rechtspolitik im Endeffekt das Wirtschaften dieses Unternehmens überhaupt erst ermöglicht.

00:36:53: Der Staat könnte jederzeit, der französische Staat könnte LVHM durch staatliche Maßnahmen schädigen, enteignen die Steuern erhöhen etc.

00:37:08: und so weiter.

00:37:10: Das ist sozusagen diese Theorie.

00:37:11: der Staat, der an Unternehmen kann eigentlich nie ein besserer Schuldner sein als der Staat.

00:37:16: Dazu habe ich bei Unternehmensanleihen ja andere Diversifikationsmöglichkeiten.

00:37:19: Also die Anzahl von Staaten ist ja begrenzt, also gerade wenn wir über Hohe Bonität sprechen oder das was man als Hohe bonität einfach mal definiert – bei Unternehmen, Unternehms-Anleihen ETF hab' ich ja dann fünfhundert oder tausend Schuldner.

00:37:35: Vielleicht dabei habe also zumindest dieses Einzelwert-Risiko

00:37:39: wieder

00:37:39: draußen.

00:37:39: Aber nochmal, wir in Deutschland haben Anleihen im Allgemeinen und Staatsanleihen besonderen bei bestimmten Teilen der Anlegergemeinschaft irgendwie einen schlechten Ruf.

00:37:49: Ich hab ja vorhin gesagt die Amerikaner würden... Mich

00:37:51: vielleicht auch am Start!

00:37:53: Vielleicht hat der Staat zu wenig getan, um sich selbst den Bürgern als Schuldner und anzudienen.

00:38:00: Also ich weiß ... Ich anfing mich für Geldanlage zu interessieren.

00:38:04: Da war mein Anfang ja Anleihen neun Prozent Silvester-Anlei des Bundes, neunzehnt neunzig, neuneinzehnundneunzig.

00:38:11: Die haben wir dann gekauft mit meinem Opa Und die ging dann in einen Depot bei der Bundesschuldenverwaltung In Bad Homburg.

00:38:18: Das waren nämlich damals die Möglichkeit so was kostenlos zu verwahren, das war ja noch die Zeit wo es Depotgebühren gab.

00:38:26: Das ist ja zum Glück nicht passé zumindest bei Scalable.

00:38:33: aber dann gab's hier auch so Produkte die speziell für Endanleger gemacht waren Die Finanzierungsschätze des Bundes abgezinnste Anleihen ein Jahr zwei Jahre Laufzeit Der Bundes-Schatzbriefe, die er dann wirklich auch in Illustrierten beworben wurde mit lustigen Sparschweinen.

00:38:52: Hat der Staat das versäumt und kann es vielleicht sein?

00:38:56: Dass wir auch den Staat künftig stärker als Player am Kapitalmarkt wieder sehen weil irgendwoher muss die Kohle ja kommen!

00:39:03: Ich bin davon überzeugt.

00:39:04: Also der deutsche Staat hat hier ein ganz schlechtes PR gemacht, wenn einen Olaf Scholz mal sagt ich trage mein Geld auf Girokonto als er war noch Bundesfinanzminister und dem fällt nichts Besseres ein auf die Frage wie investieren Sie ihr Geld?

00:39:17: Das ist schon blamarm.

00:39:19: Er hätte

00:39:19: natürlich sagen müssen ich habe ein Weltportfolio und der sicherer Teil ist im Bundesanlagen.

00:39:24: Aber wie du es hätte ja sagen können ich investiere in Staatsanleihen.

00:39:28: so also Das da hat Deutschland wirklich einen schlechten Job gemacht und das muss besser werden.

00:39:34: Aber auf jeden Fall Anleihen sind, der Anleinmarkt wählt etwas größer als der Aktienmarkt.

00:39:43: Man kann mit Anleinen jedes sozusagen Return Profil High Yield Anleihen Hochzehnts-Anleihen generieren.

00:39:51: Schwenenländer Staatsanleihen, das sind auch häufig Subinvestment Grade dass man haben möchte.

00:39:59: letzten Endes kann man mit Anleihen das Risiko eines Aktienportfolios auf den gewünscht, auf das gewünschte Niveau runter moderieren.

00:40:09: Und dafür gibt es wenn man auch Liquidität berücksichtigt also jederzeit an sein Geld ran zu kommen und zum Marktkurs verkaufen zu können innerhalb von wenigen Tagen im Grunde genommen nichts Besseres als Anlein und die Welt ist da sehr viel.

00:40:29: Und jetzt möchte ich vielleicht noch eine Anekdote erwähnen.

00:40:33: Vor, ich weiß nicht mehr, zehn, fünfzehn Jahren hat mal der große deutsche Investment-Expert Dirk Müller gesagt – Anleihen!

00:40:40: So was fasse ich nur mit der Kneifzange an in irgendeinem Interview.

00:40:43: Er differenzierte auch nicht einmal nach Staatsanleihen, Unternehmensanleihen oder Hochzehntsanleihen High Quality Anleihener.

00:40:51: Nehmen wir mal so ein kleines Unternehmen wie NVIDIA.

00:40:55: Nvidia emittiert auch Anleihen, nicht nur Aktien.

00:40:59: Und woher kommt der Cashflow?

00:41:03: Also Zins und Tilgung, den Schlussendlich also der Kapitaliens für diese Anleihen.

00:41:08: Woher kommen die Dividenden für die Aktien aus?

00:41:13: dem ganz genau gleichen Gewinn oder Cashflow, denen Nvidia wirtschaftet?

00:41:19: Es gibt ja ökonomisch Konzeptionell theoretisch sowieso keinen grundsätzlichen Unterschied zwischen Unternehmensanleihen und Aktien.

00:41:27: Das sind einfach zwei sozusagen Beteiligungen in unterschiedlicher Form, die unterschiedliche Rechte usw.

00:41:36: verbriefen am gleichen Unternehmen und am gleichen Cashflow.

00:41:40: Mit dem einzigen Unterschied, bei der Anleihe ist nur wichtig dass das Unternehmen irgendwie überlebt, dass es die Zinsen zahlen kann.

00:41:48: Weil der Aktie ist halt schon wichtig, dass wächst und nachdem die Zinzen gezahlt sind noch was zum Reinvestieren und dann auch für die Aktionäre entweder in Form von Dessertierung oder eben in Form des Dividenden übrig bleibt.

00:42:02: Aber es sind zwei Seiten derselben Medaille...

00:42:05: Jeder Unternehmensanleihen gläubiger und aktionär sitzt im gleichen Boot.

00:42:09: Und deswegen ist diese Arroganz aller IFA-Anleihen nicht nur mit der Kneifzeige an, es also wirklich

00:42:14: kindisch.".

00:42:23: Anleihen-Emissionen sehen.

00:42:25: Das war ja schon, zwanzigfünfzwanzig ein großes Thema wie die ihre Verschuldung da hochgefahren haben und da kommt sicherlich noch einiges.

00:42:32: also plädoyer für Anlein halten wir fest.

00:42:34: wir wollen aber eigentlich noch mehr über Aktien reden.

00:42:38: davor habe ich noch so quasi eine Brückenfrage.

00:42:40: das betrifft sowohl anleihen als auch Aktien.

00:42:42: du bist ja merkt man auch in deinen Büchern einen ganz extremer Verfechter der markteffizienzhypothese.

00:42:48: es ist Alles drin in den Märkten.

00:42:51: Deswegen macht es auch keinen Sinn, Aktien zu picken und versuchen besser zu sein.

00:42:55: Philosophische Themen können wir am Ende noch mal drauf eingehen.

00:42:58: aber mich bewegt noch was anderes.

00:43:00: sind Märkte wirklich effizient noch in diesen Zeiten wo ein einzelner Social Media Post des US-Präsidenten große Indizes schlagartig um ein oder zwei oder drei Prozent in die eine oder andere Richtung bewegen kann?

00:43:14: wie wird das ja allein?

00:43:18: fünf, sechs Tagen gesehen haben.

00:43:19: Intraday diese wahnsinnigen Swings nach unten nach oben?

00:43:23: sind das noch effiziente Märkte?

00:43:25: Also diese Volatilität und diese Swings die hat es auch vor dreißig, fünftig und siebzig Jahren gegeben.

00:43:32: also eine grundsätzliche Erhöhung der Volatilität ist nicht beobachtbar.

00:43:35: im Gegenteil wenn überhaupt haben wir in den letzten zwanzig Jahren so eine leichte Reduktion

00:43:39: über die Zeit

00:43:40: ja genau aber klar innerhalb von sagen mal die letzten zwölf Monaten kann man wieder anders ausgesehen haben.

00:43:48: Die Markteffizienzhypothese, die ich liebe weil sie eine wirklich eine geniale Theorie ist, die unglaublich nützlich ist.

00:43:56: Also sie ist die wichtigste und gerade aus der Praxissicht und der Sicht eines Privatanleges wichtigste einzelne ökonomische Theorie.

00:44:06: Weil sie, weil aus ihr direkt ableidbar ist wie ich investieren sollte und warum ich so investieren Die ganze, sozusagen der Achtzig Prozent der Logik die für Passives investieren spricht wie du ja auch richtig andeutest kommt letztlich aus der Efficient-Markt-Dypothese.

00:44:30: Die Efficient Marktypothesie sagt im Grunde genommen nur mit öffentlich verfügbaren Informationen und andere hast Du und habe ich nicht Fußnote mit.

00:44:40: nichtöffentlich verfügbare Informationen also insider Informationen zu Träden ist illegal.

00:44:47: Das war aber vor dreißig Jahren noch nicht illegal?

00:44:50: Wir erinnern uns an Franz Steinkehler, den Gewerkschafter der bei Mercedes im Aufsichtsrat saß und dann tatsächlich Insiderwissen nutzte um damit ein Aktiendiel zu machen.

00:45:00: Also in den Neunzigerjahren wurde den USA Insider Anti-Insider Trading Gesetzgebung eingeführt und dann zehn Jahre später in Europa.

00:45:09: Dann wurden in ersten zehn Jahren in beiden Regionen diese Gesetzgebung noch gar nicht so richtig entfost, also durchgesetzt.

00:45:16: Es gab Gesetze aber keiner hat sich darum gekümmert.

00:45:18: und erst seit so grob gesagt zwanzig Jahren ist Insider Trading wirklich saugefährlich, wenn du es machst.

00:45:25: Es

00:45:25: gibt ja immer so diese Gerüchte dass Insider trading auch in den USA quasi halb regierungsamtliche toleriert sei angesichts dieser merkwürdigen Koincidenzen.

00:45:38: ich finde einfach die naheliegende Erklärung wäre das nicht insider trading sondern dieses Verhaltensmuster sind taco trades bei Trump die sich inzwischen ganz gut antizipieren lassen.

00:45:50: Also insider trading immer noch.

00:45:52: Und dass das vorkommt und jede Art von krimineller Handlung weiterhin vorkommt, ob es Mord oder Totschlag ist Drogenhandel oder zu schnell Autofahren aber wird risikoreicher und ich hatte niemand mehr zu versuchen.

00:46:10: Und letzten Endes also Die effizienten Markthypothese, um da zurückzukommen zum Punkt zeigt das mit öffentlich verfügbaren Informationen nicht systematisch.

00:46:21: Mit Betonung auf systematische also verlässlich und dauerhaft für eine Person möglich ist den Markt einen korrekt gewählte passive Benchmark ETF zu schlagen nach Kosten und Risiko und Steuern usw.

00:46:35: Mehr sagt sie eigentlich nichts!

00:46:36: Und da wird alles Mögliche reininterpretiert.

00:46:38: insbesondere auch wird rein interpretiert Die Efficient Market-Hypothese, die effizient sagt, dass seine richtige ethisch gerechtfertigte Warenpreise lauter solche komischen Synonyme gute Preise, richtige Preise wahre Preise der echte Preis.

00:46:55: Nein!

00:46:56: Das hat niemand jemals behauptet.

00:46:59: Eugene Farmer, der sozusagen Schöpfer der Efficient Teilweise sogar hundert Jahre vorher haben schon ganz wichtige Beiträge zu dieser Theorie geliefert, hat einen großen Fehler gemacht.

00:47:13: Der Lieber Eugene ist auch Wirtschafts- und Weltpreisträger, verehre diesen Menschen ein unglaublich intelligenter, auch als Mensch sehr respektable Figur.

00:47:24: Er hat sein Baby falsch benannt.

00:47:27: Es sollte nicht Efficient Market Hypothese heißen, der Name kommt von ihm oder Efficient Efficient-Market oder wie auch immer, sondern zum Beispiel Reflective Market Hypothesis, R H M. Warum?

00:47:45: Weil die meisten Menschen unter dem Begriff effizient Markteffizienz oder Effiziente Märkte etwas normatives also etwas ethisch besetztes verstehen als richtig und wahr und gut und nützlich.

00:48:01: Nein, es ist einfach nur die Geschwindigkeit der Informationsverarbeitung im Kapitalmarkt.

00:48:08: Ist unglaublich schnell!

00:48:10: Also wenn VW-Vorstand ankündigt morgens um acht in einer Pressekonferenz, oh wir haben glaube ich einen Abgaskandal und die Software in unseren Autos wurde manipuliert.

00:48:21: Und wenn du VW Aktien hast in dem Moment und hörst das im Radium, ach du... erst die erste Bekanntgabe und das Aktiengesetz schreibt dir vor, dass der Vorstand es gleichzeitig allen Menschen bekannt gibt.

00:48:33: Und du rennst zum Laptop und sagst schnell weg raus mit meinen VW-Aktien!

00:48:39: Wenn Du das tust wirst Du in fünfzig Prozent wenn wir jetzt sozusagen in einem Paralleluniversum dieses Experimenten fünftig mal wiederholen können.

00:48:46: Es ist nicht der Abgaskandal sondern sonstige Bilanzkandale oder Betrugskandale sozusagen mit dem Verkauf ein Nutzen für dich generieren und in den Fünfzig Prozent wirst du einen Schaden für dich genarrieren, weil zum Beispiel die Aktien nicht runtergehen.

00:49:03: Und im Endeffekt wenn Eugene Farmer die Theorie Reflective Market High Process genannt hat, den alternativen Namen hat mein Befreundeter der Konnenin von ihm vorgeschlagen dann wäre besser zum Ausdruck gekommen.

00:49:18: also Preise reflektieren die öffentlichen Informationen gut und es ist kein so ethisch geladener Begriff wie effizient.

00:49:27: Das sind wir dann so ein bisschen bei dem was Warren Buffett mal gesagt hat, dass die Aktienmärkte kurzfristig irgendwie eine Voting-Maschine sind also einen Abstimmungsmechanismus aber langfristig eine Weighing-Machine das sie wirklich dann gewichtend und entsprechend abwägen.

00:49:46: Und genau hier Machen wir jetzt ein Cut.

00:49:50: Gert und ich haben noch so viel zu besprechen, dass es für eine weitere Folge reicht – und die siehst du dann in der nächsten Woche!

00:49:58: Für heute vielen Dank, dass Du dabei warst.

00:50:02: Wenns dir gefallen hat sag's gerne weiter, gib uns Sterne und schreib' uns in die Kommentare was dich besonders bewegt wo wir vielleicht nochmal nachfassen sollen oder wo wir mit anderen Gästen zu anderen Themen dringend mal drauf schauen sollten.

00:50:18: Für heute, tschüss aus Berlin!

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Fakten statt Firlefanz. Wenn die Finanzmärkte laut werden, schalten wir auf Fokus. Christian W. Röhl und Sophie Schimansky analysieren die Deals der Woche, sortieren Markttrends ein und diskutieren für dich ETFs und Einzelaktien, die im Rauschen der Newsticker untergehen.

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